ALL INCLUSIVE
REISEN - ANBIETER VERGLEICHEN
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Pauschalreisen
häufiger online gebucht
Neben
Hotels und Flugreisen buchen laut einer Umfrage nun immer mehr Menschen
auch einen Pauschalurlaub im Internet. Für die repräsentative Studie des
Forsa-Instituts erklärten 41 Prozent der Internetnutzer, die sich schon
einmal eine Reise online organisiert haben, auch Pauschalreisen online
gebucht zu haben. Im Vorjahr hatte dieser Wert erst bei 26 Prozent
gelegen. Der Trend wird sich der Umfrage zufolge fortsetzen: heuer wollen
34 Prozent ihren Urlaub über das Internet
organisieren.
Familien,
die es sich im Urlaub einfach machen wollen, verreisen pauschal. Gebucht
wird immer häufiger «All inclusive». Gefragt sind zudem
Betreuungsangebote, die über Kleinkinderplantschen am Vormittag
hinausgehen.
Und auch
bei der Ausstattung des Hotels darf es ruhig ein bisschen mehr sein.
Familien sind zwar preissensibel, berichtet der Deutsche Reisebüro- und
Reisever- anstalter Verband (DRV). Sie fliegen eher nach Spanien und in
die Türkei, seltener nach Mauritius oder auf die
Seychellen.
Wenn
schulpflichtige Kinder mitfahren, fällt die Reise aber automatisch in die
Hauptsaison und ist schon deshalb kein Schnäppchen. Die alljährlichen
Frühbucher- angebote werden von Familien deshalb überdurchschnittlich
genutzt.
Ein
schönes Hotel mit einem schönen Pool, das war für Familien vor zehn Jahren
das Optimale. Heute haben Hotelanlagen oft Pool-Landschaften größer als
ein Fuß- ballfeld und erinnern eher an einen Freizeitpark. Bei Familien
sind auch nicht mehr immer die kleinen, schnuckeligen Häuser gefragt, es
können ruhig größere sein, gepflegt, aber etwas lockerer. Viele moderne
Hotels kombinieren schon Wellness-, Spaß- und Erlebnisangebote. Sogar
Aquaparks sind oft integriert.
Immer
wichtiger ist Familien, die Kosten für den Urlaub möglichst sicher
berechnen zu können. «All inclusive» liegt deshalb im Trend: Die Vorteile
liegen auf der Hand: Komfort und Budgetsicherheit.
Einer
Studie zufolge haben die Deutschen wieder mehr Lust auf Urlaub und wollen
dafür mehr Geld ausgeben. «Das Sparen am Urlaubsbudget geht dem Ende zu»,
heißt es in einer Presseverlautbarung der Beratungsfirma Marketing
Corporation in München.
Bei einer
Umfrage unter 1000 Bundesbürgern gaben rund 30 Prozent an, wieder mehr
Urlaub machen zu wollen als in vorhergehenden Jahr. Während in den
vergangenen beiden Jahren rund zwei Drittel der Befragten am Urlaub
gespart hätten, planten jetzt lediglich 12 Prozent weitere Einsparungen im
Jahres-Reisebudget. Damit kehre die alte Reiselust langsam wieder
zurück.

Fast die
Hälfte der Internetsurfer nutzt das Web auch zur Reiseplanung: 41 Prozent
der aktiven Internetnutzer haben im Januar Reise-Websites angesteuert. Das
teilt der Internetmarktforscher Nielsen/NetRatings mit.
Er beruft
sich dabei auf die Beobachtung einer repräsentativen Gruppe von 6000
Internetnutzern. Insgesamt besuchten im ersten Monat des Jahres demnach
hochgerechnet 13 Millionen Deutsche Reise-Websiten. Mit rund 3,7 Millionen
Besuchern wurde die Homepage der
Deutschen Bahn
am
stärksten genutzt.

Optimistisch im laufenden Reisejahr
Über 70 Prozent der Deutschen wollen in diesem Jahr verreisen. 4.000
Personen ab 14 Jahren wurden für die
23. Deutsche Tourismusanalyse des BAT
Freizeit-Forschungsinstituts
repräsentativ im gesamten Bundesgebiet
nach ihren Reiseabsichten für das nächste Jahr gefragt. Das Befragungsergebnis
überrascht: Es herrscht eine außergewöhnlich positive Urlaubsstimmung
vor.
Offensichtlich wächst das Vertrauen der Verbraucher in die nahe Zukunft
wieder. Aufbruchstimmung ist angesagt. Über zwei Drittel der Bevölkerung
(70,7 Prozent) wollen eine Urlaubsreise von mindestens 5
Tagen Dauer unternehmen. Nur etwa jeder fünfte Bundesbürger will auf jeden Fall zu Hause bleiben. Und
jeder elfte Befragte (9,0 Prozent) ist sich noch
unsicher.
Professor Dr. Horst W. Opaschowsk, der Wissenschaftliche Leiter des BAT
Freizeit-Forschungsinstituts, dazu: „Die Deutschen wollen wieder mehr
verreisen und die Krisenstimmung der letzten Jahre hinter sich lassen.
Reiselust darf man wieder zeigen - wenn man sie sich leisten kann.“
Insofern kann es nicht überraschen, dass es trotz der überwiegend
positiven Grundstimmung ökonomische Ungleichheiten im Reisemarkt auch
weiter gibt.
Der Anteil der Reiselustigen ist unter den Höherverdienenden (über 2.500
Euro Haushaltsnettoeinkommen) unverhältnismäßig höher (80,6 Prozent), als
bei den geringer Verdienenden mit einem Einkommen von unter 1.000 Euro
(50,9 Prozent). Die soziale Kluft bleibt bestehen.

Erlebnisse
und Events vorab buchen
Expedia
bietet einen neuen Service mit der
Möglichkeit, zusätzliche Angebote vor Ort unabhängig von der Buchung einer
Reise auszuwählen, Aus einer Städtereise wird so beispielsweise ein
Wochenende voller individueller Highlights - bequem von zu Hause aus im
Voraus geplant und gebucht.
Unter der
Rubrik "vor Ort" stehen weltweit über 2.200 verschiedene Attraktionen,
Events und Freizeitaktivitäten zur Verfügung. Man bucht man die
gewünschten Leistungen bereits vor Reiseantritt
bequem
von zu Hause aus und hat damit seine Karte sicher. So wird keine
Urlaubszeit mit Anstehen verschwendet.

Bei Ärger
mit Online Reisebüros können sich Urlauber jetzt an eine
neue
Reiseschiedsstelle
wenden.
Die fünf Mitglieder (expedia.de, opodo.de, ebookers.de, lastminute.com und
travel24.com) des Verbandes Internet Reisevertrieb haben sich der
Einrichtung angeschlossen.
Die
Reiseschiedsstelle soll als neutrale Einrichtung eine Alternative zu
Gerichtsverfahren sein, wenn ein Problem zwischen dem Reisenden und dem
Online-Reisebüro nicht auf dem Verhandlungsweg beseitigt werden
kann.
Hilfe bietet die Schiedsstelle an, wenn die Abwicklung einer Buchung über
ein dem VIR angeschlossenes Internet-Reisebüro beim Kunden Anlass zu einer
Beschwerde gegeben hat und diese Beschwerde nicht zur Zufriedenheit des
Kunden gelöst werden konnte. Ein Schlichter soll dann den Fall bewerten
und Lösungsvorschläge erarbeiten. Unter Anleitung des Schlichters können
die Streitparteien einen Vergleich schließen, statt ordentliche Gerichte
zu bemühen.

HINWEIS:
Die Preise und Tarife einzelner Anbieter können sich in seltenen Fällen
und saisonbedingt zwischen den Aktualisierungsphasen der
Messe-Portalseiten ändern. Den aktuellen und damit verbindlichen Preis
oder Tarif finden Sie im jeweiligen Online-Angebot nach Anklicken des
Links oder Banners.
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