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Bundesamt startete
Rückrufdatenbank
Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in
Flensburg startete eine Online- Datenbank im Internet, in der alle
sicherheitsrelevanten Rückrufe von Fahrzeugen veröffentlicht werden sollen.
Seit Mai 2004 müssen die Fahrzeughersteller
die Flensburger Behörde automatisch über sicherheitsrelevante Probleme an
Fahrzeugen informieren. Dies schreibt das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz
(GPSG) vor, auf dessen Grundlage das KBA Rückrufaktionen überwacht und
begleitet.
Das KBA setzt nach eigenen Angaben zwar beim Kontakt mit den
Fahrzeugherstellern auf Dialog, jedoch habe man auch ein Instrumentarium an der
Hand, mit dem man zur Not eine Rückrufaktion anordnen könne. Doch diese Karte
haben die Kontrolleure aus Flensburg bisher noch nie ziehen müssen, berichtet
das Fachmagazin
für Entscheider und Führungskräfte in Werkstätten und Autohäusern Auto Service Praxis

Kindersitze ,,sehr gut" nur mit Isofix
Vom Baby bis zum Schulkind: Für jedes Alter gibt es gute Autokindersitze. Sitze mit Isofixbefestigung sind besonders sicher. Die fest im Fahrzeug verankerten Sitze fahren im Test der
Stiftung Warentest ganz vorn. Vorausgesetzt, das Auto ist auf die Isofixsitze ausgelegt.
Autokindersitze mit Isofix-Befestigung sind einfach zu montieren und oft auch besonders sicher. Im Vergleichstest der Stiftung Warentest und dem ADAC hat ein Isofix-Modell zum zweiten Mal als einziges die Bestnote „Sehr gut“ bekommen. Das berichtete die Zeitschrift test in ihrer Juni-Ausgabe.
Isofix-Sitze haben stabile Fanghaken, die in Ösen einrasten, die wiederum fest mit der Autokarosserie verbunden sind. Nachteil der Befestigung ist, dass sie nicht in jedem Automodell anzubringen ist. Zwar lassen sich die Sitze auch klassisch mit dem Dreipunktgurt befestigen, die Sicherheitsvorteile gehen dann allerdings verloren.

Kindersitze mit Gurtbefestigung sind dagegen universell. Sie passen in fast jedes Autos und sind deutlich billiger.
Die
Stiftung Warentest ermittelte die besten Modelle mit und ohne Isofix-Befestigung.
Im Test: 27 Autokindersitze für alle Altersklassen. Normgruppen 0 bis III. Preise: 59 bis 499 Euro.
Drei Sitze sind „mangelhaft“
28.05.2008
.
Vom Baby bis zum Schulkind fanden die Tester in jeder Gewichtsklasse „gute“, sichere Autokindersitze.
Allerdings erhielten auch drei von 26 Modellen ein „Mangelhaft“, weil sie bei einem Seitenaufprall beziehungsweise einem Frontaufprall nur „mangelhafte“ Sicherheit bieten.
Die Stiftung Warentest rät, den Einbau des Kindersitzes vor dem Kauf im eigenen Auto zu prüfen und das Kind probesitzen zu lassen. In Babyschalen sitzt das Kind grundsätzlich rückwärts, da so die Nackenbelastung beim Aufprall geringer ist. Erst wenn der Kopf des Kindes den Schalenrand überragt, sollte man auf einen vorwärtsgerichteten Sitz wechseln.
Der ausführliche Test findet sich hier
im Internet.

Skoda
Octavia: Sauberster Benziner
Der Skoda
Octavia Ambiente 1.6 FSI hat in der Mittelklasse den Benzinmotor mit dem
geringsten Schadstoffausstoß auf dem deutschen Markt. Dies ergab ein Eco Test, den der ADAC regelmäßig im Auftrag
der FIA Foundation, dem Weltverband der Automobilclubs,
durchführt.
Dabei wurden die Abgase von über 100
Fahrzeugen neu gemessen und in einer Punktetabelle bewertet und
zusammengefasst. Der Octavia Ambiente 1.6 FSI mit 85 kW/115 PS erzielte 80
Punkte und erhielt dafür vier Umweltsterne. Mit 75 Punkten und ebenfalls
vier Sternen wurde der Octavia 2.0 FSI (110 kW/150 PS) Vierter. In der
Gesamtwertung landete der Octavia 1.6 FSI als bester Benziner zusammen mit
dem Mercedes E 200 Kompressor Classic auf dem vierten Platz. Davor liegen
allein Hybrid- und Erdgasfahrzeuge.

Geld zurück bei Kilometerschwindel
Nach einem
jetzt vom ADAC gemeldeten Urteil darf sich ein gewerblicher Autoverkäufer
nicht auf die Kilometerangabe des Vorbesitzers verlassen. Er muss die ihm
genannte Laufleistung überprüfen.
Diese
Angabe ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Kaufpreisbildung. Es liegt
also ein Mangel vor, wenn der Motor eines Gebrauchtwagens erheblich mehr
Kilometer auf dem Buckel hat, als vom Händler im Kaufvertrag angegeben
wurde. Der Käufer kann dann das Auto dem Händler
zurückgeben.
Das LG
Coburg (Urteil vom 11.4.2004, Az: 23 O 596/05; veröffentlicht in der
juristischen Datenbank des ADAC ADAJUR) gab somit einem Kläger Recht, der
das Geld, das er für einen gebrauchten Porsche 911 S Coupé gezahlt hatte,
zurückforderte. Beim Kauf wurde eine geringe Fahrleistung von 42 000
Kilometern angegeben.
Nach knapp
1 000 Kilometern Fahrt musste der Betroffene sein Fahrzeug mit einem
kapitalen Motorschaden in die Werkstatt bringen. Dort erkannten die
Mechaniker, dass das Auto eine erheblich höhere Kilometerlaufleistung
hatte. Vor Gericht stellte ein Kfz-Sachverständiger dann sogar fest, dass
der Porsche weit mehr als 100 000 Kilometer hinter sich gebracht hatte.
Für den Händler wären nach Ansicht des Gerichts die Angaben des
Vorbesitzers überprüfbar gewesen.
Mehr Caravans und Reisemobile
Immer mehr Deutsche entscheiden sich für Urlaub im mobilen Eigenheim. Die Zahl der neu zugelassenen Caravans und Reisemobile in Deutschland ist nach Angaben des Caravaning Industrie Verbands (CVID) mit Sitz in Frankfurt weiter gestiegen
Caravans und Reisemobile werden in Deutschland immer beliebter.
Eine vom CVID in Auftrag gegebene Sonderbefragung im Rahmen der Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen F.U.R. habe ergeben, dass immer mehr Deutsche sich Urlaub im Caravan oder Reisemobil vorstellen können.
16 Prozent der Befragten gaben an, in den kommenden drei Jahren einen solchen Urlaub zu planen. Das entspreche einem Potenzial von 10,1 Millionen Menschen. Vor fünf Jahren lag der Prozentsatz den Angaben zufolge noch bei zwölf Prozent, das entsprach 7,6 Millionen Urlaubern.
Damit sei das Marktpotenzial für die Freizeitform Caravaning in den vergangenen fünf Jahren um 33 Prozent gestiegen.
Als wichtigstes Argument für den Caravaning-Urlaub gaben 22 Prozent der Befragten die Spontaneität und Ungezwungenheit des Reisens an. Naturnähe lag mit 14 Prozent auf Platz zwei, Familienfreundlichkeit nannten zehn Prozent als Grund.

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