Der Boom
der Reise- und Tourismusindustrie hält an. Offenbar halten weltweit
Verbraucher nach wie vor daran fest, Reise und Tourismus als einen
unverzichtbaren Bestandteil ihres täglichen Lebens zu
betrachten.
Die
Ausgaben für Reisen und Tourismus stiegen gegenüber dem Vorjahr weltweit
um 5,7 Prozent auf über 6 Billionen US-Dollar. Der positive Trend setzt
sich fort.
Dies sind Ergebnisse der Studie "Tourism Satellite Accounting", die der
World Travel & Tourism Council (WTTC) gemeinsam mit dem Management-,
Technologie- und Outsourcing- Dienstleister Accenture in Berlin
vorstellte. Die Untersuchung gibt Auskunft über die weltweiten Ausgaben
für Reisen und Tourismus im vergangenen Jahr und liefert Prognosen zur
künftigen Branchenentwicklung in 174 Ländern.
"Die
Reise- und Tourismusindustrie ist geprägt von enormer Kraft, Dynamik und
Vitalität", sagt WTTC-Präsident Baumgarten. "Wir sehen, dass sie als Job-
und Konjunkturmotor ganzen Volkswirtschaften zu nachhaltigem Wachstum
verhilft."
Dubai
mehr als nur Strandurlaubs-Ziel
Dubai hat
sich innerhalb weniger Jahre zu einem der beliebtesten Urlaubsziele im
internationalen Tourismus entwickelt. Spektakuläre Projekte wie die
Schaffung künstlicher Inseln in der Form von Palmen oder einer Weltkarte
und eine Servicequalität aus 1001 Nacht sorgen für ein nicht nachlassendes
Interesse an dem "Über-Morgenland" des 21. Jahrhunderts.
Während
Dubai in den zurückliegenden Jahren vor allem als Strandurlaubsziel
wahrgenommen wurde, differenziert sich dieses Bild durch neue Angebote und
Segmente immer weiter aus. Nach den Worten von Mara Kaselitz, Direktorin
des Dubai Department of Tourism and Commerce Marketing in Deutschland,
wurde die touristische Entwicklung Dubais lange von zwei Motoren
getrieben: Die klassischen "Business Traveller", die in dem neu
entstehenden Wirtschafts- und Finanzzentrum Geschäfte machen, und die
klassischen "Leisure Tourists", die sich in den exklusiven Strandhotels
von Dubai beim Badeurlaub verwöhnen lassen.
Zu den
neuen Motoren gehört neben Wachstumssegmenten wie Kreuzfahrt, Wellness,
Golf und Gourmet vor allem das Segment Städtereise. Bei den Städtereisen
sieht das Dubai Department of Tourism and Commerce Marketing eine stark
wachsende Nachfrage, was sich auch in den entsprechenden
Veranstalter-Programmen reflektiert. Dubai ist heute Trendsetter unter den
Metropolen dieser Welt und kann in Sachen Sightseeing und Shopping mit den
beliebtesten Städtereisezielen mithalten. Dazu scheint in Dubai ganz
nebenbei noch das ganze Jahr die Sonne und traumhafte Strände
locken."
In den
kommenden 10 Jahren wird laut dieser Studie die Tourismusbranche weltweit
jährlich um voraussichtlich rund 4,2 Prozent wachsen. Durch die Reise- und
Tourismusindustrie werden in diesem Jahr weltweit 2,5 Millionen neue Jobs
entstehen.
Mit 76,7
Millionen Arbeitsplätzen stellt die Branche damit 2,8 Prozent aller Jobs
weltweit. Zieht man alle Stellen in Betracht, die direkt oder indirekt
durch diese Industrie geschaffen werden, entstehen im laufenden Jahr rund
10 Millionen zusätzlicher Jobs, was die Gesamtzahl der
Beschäftigungsverhältnisse auf 234,3 Millionen erhöht. Dies entspricht 8,7
Prozent aller Arbeitsplätze weltweit.
Der
weltweite Tourismus stellt neue Rekorde auf, aber wirklich erstaunlich
ist, wie kleinere Schwellenländer, etwa Montenegro, Rumänien, Namibia und
Brunei, den Tourismus als Katalysator für eine breit angelegte
wirtschaftliche Entwicklung nutzen.
Schiedsstelle
soll bei Ärger vermitteln
Bei Ärger
mit Online Reisebüros können sich Urlauber jetzt an eine
neueReiseschiedsstellewenden.
Die fünf Mitglieder (expedia.de, opodo.de, ebookers.de, lastminute.com und
travel24.com) des Verbandes Internet Reisevertrieb haben sich der
Einrichtung angeschlossen.
Die
Reiseschiedsstelle soll als neutrale Einrichtung eine Alternative zu
Gerichts- verfahren sein, wenn ein Problem zwischen dem Reisenden und dem
Online-Reisebüro nicht auf dem Verhandlungsweg beseitigt werden
kann.
Hilfe bietet die Schiedsstelle an, wenn die Abwicklung einer Buchung über
ein dem VIR angeschlossenes Internet-Reisebüro beim Kunden Anlass zu einer
Beschwerde gegeben hat und diese Beschwerde nicht zur Zufriedenheit des
Kunden gelöst werden konnte. Ein Schlichter soll dann den Fall bewerten
und Lösungsvorschläge erarbeiten. Unter Anleitung des Schlichters können
die Streitparteien einen Vergleich schließen, statt ordentliche Gerichte
zu bemühen.
Mehr
Angebote auf den Malediven
Die
Besucherzahlen auf den Malediven sind gegenüber dem Vorjahr um die Hälfte
gestiegen und liegen nun wieder auf dem Niveau vor der Tsunami-Katastrophe
2004. Während im Vorjahr noch etwa 400.000 Touristen die Inselgruppe
besuchten, waren es jetzt etwa 600.000.
Für das
kommende Jahr prognostiziert die Pacific Asia Travel Organisation (PATA)
ein Wachstum um 6,8 Prozent. Angesichts der steigenden Nachfrage plant die
Regierung, weitere Gebiete für den Tourismus zu erschließen. Etwa drei
Viertel aller Touristen kommen aus Europa, allein aus Deutschland reisten
im vergangenen Jahr etwa 70.000 Gäste an. Dies entspricht einem Anstieg um
27 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Besucherzahlen aus Österreich
und der Schweiz stiegen um 35,9 Prozent bzw. 50.7 Prozent an. Die Hotels
sind das ganze Jahr hindurch zu mindestens 80 Prozent belegt, berichtet
das Maldives Tourism Promotion Board.
Flüge
online am dritthäufigsten bestellt
Jede
fünfte Bestellung (21 Prozent) im Internet betraf in den letzten Monaten
eine Flugbuchung. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsunternehmen
ACNielsen in einer international angelegten Befragung unter rund 21.000
Verbrau- chern in 38 Ländern.
Bücher
sind die am häufigsten online bestellten Artikel. Videos und DVDs
werden nach Büchern im Web am zweithäufigsten bestellt. Bücher
bestellen demnach 34 Prozent der Befragten via Web. Videos, DVDs und
Spiele folgen an zweiter Stelle mit 22 Prozent, dann Flugbuchungen (21
Prozent) und Kleidung, Accessoires und Schuhe mit 20
Prozent.
Von den
deutschen Befragten hatten bei ihren letzten drei Interneteinkäufen sogar
48 Prozent Bücher bestellt, gefolgt von Kleidung, Accessoires und Schuhe
(30 Prozent), Videos, DVDs, Games (21 Prozent) sowie Computerhardware (21
Prozent) und elektronische Geräte (20 Prozent).
Aus Europa
kommen die meisten Online-Shopper. Spitzenreiter sind Deutschland und
Großbritannien,wo von den
befragten Internet-Nutzern jetzt pro Monat je Shopper durchschnittlich
sieben beziehungsweise sechs Produkte über das Web erworben wurden. Die
gesamte europäische Region kam im selben Zeitraum auf fünf Produkte pro
Shopper, ebenso der Raum Asien-Pazifik.
Vorzugsweise mit Kreditkarte oder per Überweisung werden Online-Käufe von
den weltweit befragten Webshopper derzeit bezahlt. Mit großem Abstand
liegt In Deutschland die Banküberweisung an erster Stelle, gefolgt von
Kreditkarten und einem kleineren Anteil von Nachnahmesendungen. In
Großbritannien dagegen nutzt nahezu die Hälfte für ihre Einkäufe
Debitkarten, also Guthabenkarten.
Quallen-Gift
mit Salzwasser abwaschen
Schmerzlindernd
nach dem Kontakt mit einer giftigen Qualle wirken Salzwasser und
handelsüblicher Haushaltsessig. rät die R+V Versicherung.. Eine andere
Möglichkeit zur Beseitigung der Giftkapseln besteht darin, Sand auf die
Haut zu streuen. Dieser wird dann nach etwa zehn Minuten vorsichtig
abgeschabt - zum Beispiel mit einem Messerrücken oder auch einer
Plastikkarte. Die behandelten Stellen sollten dann mit Eis oder Gel
gekühlt werden. Eltern sollten bei der Behandlung ihrer Kinder
Gummihandschuhe tragen, um sich nicht selbst zu
verletzen.
Auf keinen
Fall sollte die Haut mit Trinkwasser und auch nicht mit Alkohol
abgewaschen werden., denn auf diese Weise platzen die von der Qualle
abgesonderten Nesselkapseln und setzen hierbei noch mehr Gift
frei.
Jeder
zweiter Surfer nutzt Reise-Websites
Fast die
Hälfte der Internetsurfer nutzt das Web auch zur Reiseplanung: 41 Prozent
der aktiven Internetnutzer haben im Januar Reise-Websites angesteuert. Das
teilt der Internetmarktforscher Nielsen/NetRatings mit.
Er beruft
sich dabei auf die Beobachtung einer repräsentativen Gruppe von 6000
Internetnutzern. Insgesamt besuchten im Monat demnach hochgerechnet 13
Millionen Deutsche Reise-Websiten. Mit rund 3,7 Millionen Besuchern wurde
die Homepage derDeutschen Bahnam
stärksten genutzt.
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