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Einheitliche Behördenrufnummer 115

Kürzlich startete die einheitliche Behördenrufnummer 115. Rund 10 Millionen Bürgerinnen und Bürger haben mit der 115 einen direkten telefonischen Draht in die Verwaltung. Fragen zu Zuständigkeiten, Öffnungszeiten, Gebühren oder benötigten Unterlagen werden unter der 115 direkt beantwortet.

Zahlreiche Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen und Hessen, die Stadtstaaten Berlin und Hamburg und Oldenburg in Niedersachsen schalten die 115 frei.

,,Hierbei haben sich diejenigen Kommunen, Länder und Bundesbehörden mit großem Engagement beteiligt, die erkannt haben, dass es sich um eine gute Idee handelt. Gemeinsam haben wir ein tragfähiges Konzept entwickelt und die 115 in einer - für ein solch komplexes Projekt - relativ kurzen Zeit eingeführt. Das ist gelebter Föderalismus. Der Pilotbetrieb wird nun zeigen, wie gut die Bürgerinnen und Bürger das neue Angebot annehmen. Meine Hoffnung ist, dass sich bald viele weitere Kommunen und Behörden der 115 anschließen", erklärte Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble bei der Auftaktveranstaltung mit Vertretern der beteiligten Modellregionen.

Im Laufe des auf zwei Jahre angesetzten Pilotbetriebs sind interessierte Kommunen, Landes- und Bundesbehörden eingeladen, sich dem 115-Verbund anzuschließen. Die Qualität des neuen Bürgerservices und der Umfang der Leistungen werden laut Schäuble fortlaufend wachsen.

Die 115 ist zunächst von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr erreichbar. 75 Prozent der 115-Anrufe sollen innerhalb einer Frist von 30 Sekunden durch Mitarbeiter in einem D115-Servicecenter angenommen werden. Ziel ist es, 55 Prozent der 115-Anrufe beim ersten Anruf zu beantworten.

Wenn eine Frage nicht sofort beantwortet werden kann, erhält der Anrufer innerhalb von 24 Stunden während der Servicezeiten eine Rückmeldung – je nach Wunsch per Mail, Fax oder Rückruf. Die Tarife für die Nutzung der 115 werden im Wettbewerb der verschiedenen Netzbetreiber ermittelt und können sich im Laufe des Pilotbetriebs noch verändern.

Aus dem Festnetz der Deutschen Telekom AG etwa kostet derzeit ein Anruf 7 Cent pro Minute. Die Tarife aus den Mobilfunknetzen liegen überwiegend zwischen 17 und 39 Cent pro Minute. Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble: "In der ersten Stufe des Pilotbetriebs werden möglicherweise noch nicht alle technischen Herausforderungen umgehend gemeistert werden. Damit müssen wir rechnen. Sonst brauchten wir keinen Pilotbetrieb. Ich empfehle jedoch: Nutzen Sie das Angebot, sehen Sie 115 in den nächsten Monaten wachsen und gestalten Sie den neuen Bürgerservice und die damit verknüpften Chancen für eine moderne und bürgernahe Verwaltung mit."

 

Deutschlandportal . Das Deutschland-Portal der Bundesregierung ist ein zentraler, nichtkommerzieller Eingang zu Deutschland im Netz. Es bietet kommentierte Linklisten in sechs Sprachen Deutsch, English, Français, Español, Po-russki und Arabia. Das Portal versteht sich als virtuelle internationale Visitenkarte der Bundesrepublik Deutschland.


Bundesrepublik.org . Umfassender Behördenführer mit über 240 000 Einträgen. Übersicht über alle wichtigen staatlichen und privaten Institutionen in Deutschland.


Baden-Württemberg .     Landesportal     Reiseland Baden-Württemberg

Service-bw ist das Verwaltungsportal von Land und Kommunen in Baden- Württemberg und soll vor allem Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Verbänden sowie sonstigen Institutionen den Zugang zur Verwaltung in Baden-Württemberg erleichtern, Informationen über Behörden, Dienstleistungen der Verwaltung und Verwaltungsabläufe vermitteln sowie die Online-Abwicklung von Verwaltungsvor- gängen ermöglichen. Mit Behördenwegweiser, Behördenhelfer, Behördenweg zu Amt, Behörden, Landkreisen, Gemeinden, Landratsamt. Mit Bürgerservice und Amtshelfer für Lebenslagen-Situationen und Themen wie z.B. Geburt, Umzug, Unternehmens- gründung, Behördenwegweiser, Formulare, Einbürgerung, Geburt, Heirat, Kinderbe- treuung, Personalausweis, Reisepass, Scheidung, Sterbefall, Umzug, Kfz-Zulas- sungsstellen uvm.


Bund.de . Dienstleistungsportal des Bundes bietet einen schnellen und umfassenden Überblick zu behördlichen Institutionen und zu den Service-Angeboten der Verwaltung


Baynet.de Landesportal für Bayern mit allen wichtigen Informationen für den Bürger – vom Behördenwegweiser bis zum Wunschkennzeichen.


Schleswig-Holstein.de Die Landesregierung in Kiel übernimmt Anfang 2006 das Portal Schleswig-holstein.de. Gratis-Mailadressen können dann nicht mehr angeboten werden. Bisher wurde die Seite von einer Firma betrieben. Nach dem Wechsel soll das Portal neu ausgerichtet werden, mit mehr Informationen aus den Verwaltungen, mehr Angeboten zu Themen wie Wirtschaft, Tourismus und Kultur. werden ausgebaut., und es gibt eine Suchmaschine für die Erschließung aller landesbezogenen Inhalte.


Statistikportal. Gemeinsam von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder betriebenes Portal mit aktuellen Daten und Zeitreihen zu den Themen- bereichen der amtlichen Statistik – als einfache Übersichtstabellen oder in Datenbanken. Dazu gibt es ein Verzeichnis der Veröffentlichungen sowie Klassi- fikationen und Kontaktadressen zu den statistischen Ämtern.


Bundonline . Die E-Government-Initiative BundOnline der Bundesregierung stellt über das Wissensmanagementsystem (WMS) umfangreiche Informationen zum Thema E-Government und zur Initiative BundOnline zur Verfügung Mit   zahlreiche Dokumenten, Vorlagen, Tools und weiterführende Links zu den verschiedenen Themenbereichen.


Deutscher Städtetag .   Im Deutschen Städtetag haben sich über 5500 Städte mit insgesamt 51 Millionen Einwohnern zusammengeschlossen. 220 Städte sind unmittelbare Mitglieder, darunter alle 116 kreisfreien Städte einschließlich der Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen. Die anderen Städte gehören dem Deutschen Städtetag über seine Landesverbände mittelbar an. Hinzu kommen zehn höhere Kommunalverbände, Regional- und Fachverbände als außerordentliche Mitglieder.

Unmittelbare Mitgliedsstädte sind: Aachen, Aalen, Altenburg, Amberg, Annaberg-Buchholz, Ansbach, Aschaffenburg, Aschersleben, Auerbach / Vogtland, Augsburg, Bad, Reichenhall, Baden-Baden, Bamberg, Bautzen, Bayreuth, Bergen auf Rügen, Berlin, Bielefeld, Bitterfeld, Bocholt, Bochum, Bonn, Bottrop, Brandenburg, Braunschweig, Bremen, Bremerhaven, Castrop-Rauxel, Celle, Chemnitz, Coburg, Cottbus, Cuxhaven, Darmstadt, Delitzsch, Delmenhorst, Demmin, Dessau, Döbeln, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düren, Düsseldorf, Eberswalde, Eisenach, Eisenhüttenstadt, Eisleben, Emden, Erfurt, Erkner, Erlangen, Essen, Esslingen, Falkensee, Finsterwalde, Flensburg, Forst (Lausitz), Frankenthal (Pfalz),

Frankfurt (Oder), Frankfurt am Main, Freiberg, Freiburg, Friedrichshafen, Fulda, Fürth, Gelsenkirchen, Gera, Gießen, Gladbeck, Glauchau, Görlitz, Goslar, Gotha, Göttingen, Gräfelfing, Greifswald, Hagen, Halle, Hamburg, Hameln, Hamm, Hanau, Hannover, Heidelberg, Heidenheim, Heilbronn, Hennigsdorf, Herford, Herne, Hildesheim, Hof, Hoppegarten, Hoyerswerda, Ingolstadt, Iserlohn, Jena, Kaiserslautern, Kamenz, Karlsruhe, Kassel, Kaufbeuren, Kempten, Kiel, Klingenthal /Sa., Koblenz, Köln, Konstanz, Krefeld, Kulmbach, Landau, Landsberg, Landshut, Lauchhammer, Leinefelde, Leipzig, Leverkusen, Lichtenstein / Sa., Limbach-Oberfrohna, Lindau, Lörrach, Lübben / Spreewald, Lübeck, Lüdenscheid, Ludwigsburg, Ludwigshafen, Lüneburg, Magdeburg, Mainz, Mannheim, Marburg, Marktredwitz, Marl, Memmingen, Merseburg (Saale), Minden, Mönchengladbach, Mühlhausen,

Mülheim / Ruhr, München, Münster, Neu-Ulm, Neubrandenburg, Neuenhagen bei Berlin, Neumünster, Neuruppin, Neuss, Neustadt / Weinstraße, Neustadt bei Coburg, Nordhausen, Nürnberg, Oberhausen, Offenbach, am, Main, Offenburg, Oldenburg, Osnabrück, Passau, Pforzheim, Pirmasens, Pirna, Plauen, Potsdam, Quedlinburg, Ravensburg, Recklinghausen, Regensburg, Remscheid, Reutlingen, Ribnitz-Damgarten, Riesa, Rosenheim, Rostock, Saalfeld / Saale, Saarbrücken, Salzgitter, Sassnitz, Schwabach, Schwäbísch Gmünd, Schwedt / Oder, Schweinfurt, Schwerin, Selb, Siegen, Sindelfingen, Singen (Hohentwiel), Solingen, Speyer, Stendal, Stralsund, Straubing, Strausberg, Stuttgart, Suhl, Taucha, Teltow, Teterow, Trier, Tübingen, Ulm, Velten, Viersen, Villingen-Schwenningen, Völklingen, Weiden / Oberpfalz., Weimar, Weißwasser / O.L., Wernigerode, Wiesbaden, Wilhelmshaven, Wismar, Witten, Wittenberg, Wolfsburg, Wolgast, Worms, Wuppertal, Würzburg, Zeulenroda, Zweibrücken und Zwickau.

 

Behördengänge per Internet erledigen

Behördengänge via Internet gewinnen in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Jeder Zweite über 14 Jahren (54 Prozent) hat schon einmal die Homepage der eigenen Stadt- oder Gemeindeverwaltung genutzt.

Häufigster Grund war die Suche nach speziellen Informationen. Von dieser Möglichkeit machten bereits 44 Prozent der Deutschen Gebrauch. Der Download von Dokumenten (15 Prozent) und das Ausfüllen von Online-Formularen (9 Prozent) vervollständigen die Top 3 der gefragtesten Dienste.

Das gab der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien BITKOM bekannt. Grundlage ist eine repräsentative Forsa-Umfrage unter 1.000 Deutschen, Mehrfachnennungen waren möglich.

Über die Homepage ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung gelangen Besucher beispielsweise auch zu den Internetseiten der lokalen Finanzämter. Dort werden sie auf die Option hingewiesen, Steuererklärungen online abzugeben. Genau das haben allein in diesem Jahr bereits 4,55 Millionen Bundesbürger getan. Im Jahr 2006 waren es insgesamt 4,61 Millionen – ein Wert, der in diesem Jahr nun voraussichtlich deutlich übertroffen wird.

Unabhängig von diesem speziellen Angebot gilt: Online-Behördengänge sind über alle Altersgruppen hinweg weit verbreitet. Während bei den 14- bis 29-Jährigen 69 Prozent schon einmal die Homepage ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung genutzt haben, sind es bei den 45- bis 59-Jährigen immerhin noch 59 Prozent.

Eine viel größere Rolle als das Alter spielt die Bildung. So machen gerade einmal 36 Prozent der Deutschen mit Hauptschulabschluss von den Online-Diensten ihrer Kommune Gebrauch, bei den Personen mit Abitur sind es dagegen 68 Prozent.

Grundsätzlich lässt sich zudem beobachten, dass im Westen die Begeisterung für Online-Behördengänge etwas größer ist als im Osten. In den alten Ländern liegt die Nutzerrate bei 55 Prozent, in den neuen Ländern bei 50 Prozent.
 


In Süddeutschland lebt es sich gesünder

Süddeutsche Städte sind besser für die Gesundheit. Ein  Gesundheitsatlas zeigt auf, wo in Deutschland das Leben noch lebenswert ist. Stuttgart bietet demnach die höchste Lebenserwartung, Berlin liegt abgeschlagen auf Platz 72.

Ulm ist einer Studie zufolge die gesündeste Stadt Deutschlands, in Stuttgart ist die Lebenserwartung am höchsten. Für den ersten Gesundheitsatlas verglich die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) im Auftrag der Zeitschrift «Healthy Living» die 81 größten deutschen Städte.

Auf Platz zwei des Gesundheitsrankings liegt Erlangen, auf Platz drei Heidelberg. Die Schlusslichter sind Halle (Platz 79), Gelsenkirchen (Platz 80) und Herne (Platz 81).

Im Vergleich der deutschen Metropolen hat eindeutig München die Nase vorn - die bayerische Hauptstadt belegt im Gesamtranking Platz 6. Es folgen Stuttgart auf Rang 13, Frankfurt/Main auf Rang 16 und Hamburg auf Rang 23. Köln liegt im Mittelfeld auf dem 32. Platz. Berlin schaffte es nur auf Rang 72. Die Studie ist nach Angaben des Magazins die bisher umfassendste Datensammlung dieser Art.

Sie berücksichtigt mehr als 3600 Einzeldaten aus öffentlichen Quellen, wie Messwerte des Umweltbundesamtes, Zahlen des statistischen Bundesamtes und die aktuelle Kriminalstatistik. Zu den Daten zählen harte Fakten wie Lebenserwartung, Anzahl von Krankenhausbetten und Höhe der Feinstaubbelastung. Aber auch Kriterien wie Krippenplätze, Straftaten und die Häufigkeit von Theaterbesuchen wurden berücksichtigt.

Im Osten mangelt es an Fachärzten. Wie gesund eine Stadt ist, kann man der Studie zufolge zuerst an der Lebenserwartung ihrer Bewohner ablesen. Die Unterschiede sind erheblich: Ein heute in Saarbrücken geborenes Mädchen hat laut «Healthy Living»-zum Beispiel eine um 2,6 Jahre geringere Lebenserwartung als eine Neugeborene in Stuttgart». In Stuttgart werden Frauen durchschnittlich 82,8 Jahre alt, Männer 77,8 Jahre. Bei Schlusslicht Gelsenkirchen können Frauen hingegen nur auf 80,3 Jahre und Männer auf 73,7 Jahre hoffen.

Auch im Hinblick auf die medizinische Versorgung werden regionale Unterschiede deutlich: In vielen ostdeutschen Regionen mangelt es an Fachärzten, im Ruhrgebiet an Allgemeinmedizinern. So kommen in Mülheim/Ruhr nur 30 Allgemeinärzte auf 100.000 Einwohner, in Freiburg und Würzburg sind es 78.

Auch bei der Zahl der Krankenhausbetten hat der Süden die Nase vorn: In Heidelberg stehen für 1.000 Einwohner 22,8 Klinikbetten zur Verfügung, beim Tabellenletzten Bergisch Gladbach hingegen nur 4,4. Kiel ist die Stadt mit der saubersten Luft, Magdeburg ist die grünste. Hier liegt der Anteil an Erholungsflächen bei 12,8 Prozent der Gesamtfläche. Berlin bringt es immerhin auf 11,5 Prozent. Verlierer in dieser Kategorie ist Siegen mit gerade mal 0,5 Prozent Erholungsflächen.

München liegt bei Sportlichkeit vorn. Für die Studie wurden auch Punkte berücksichtigt, die erst auf den zweiten Blick Auswirkungen auf die Gesundheit haben, wie Straftaten und Theaterbesuche: «Kognitive Auseinandersetzung, beispielsweise durch kulturelle Veranstaltungen, ist gut für die Gesundheit im Alltag», sagt Ulla Walter von der Medizinischen Hochschule Hannover. So besuchen die Ulmer mit 1,75 Mal pro Jahr am häufigsten ein Theater, und Freiburg bietet die meisten Volkshochschulkurse.

In der Kategorie Sicherheit liegt Bergisch Gladbach an der Spitze, mit nur 5366 Straftaten pro 100.000 Einwohner. Schlusslicht ist Frankfurt/Main mit 17.570 Straftaten. Beim Sport ist München Spitzenreiter: Hier sind 395,1 Menschen pro 1.000 Einwohner Mitglied in einem Sportclub. Weit abgeschlagen sind die ostdeutschen Städte: Schlusslicht Chemnitz hat nur 118,4 Vereinsmitglieder pro 1.000 Einwohner. Für das nächste Heft wurde die Studie in Zusammenarbeit mit der DAK um die Einschätzung der Einwohner erweitert. Bundesweit wurden mehr als 17.000 Kunden der Krankenkasse befragt.
 


Erlangen: Gewinn mit eGovernment-Portal

Eine Wirtschaftlichkeitsanalyse für das eGovernment-Portal der Stadt Erlangen zeigt, dass die Nutzeneffekte der getätigten IT- Investitionen die Kosten relativ schnell decken. So werde die Stadt Erlangen mit ihren Investitionen in das Portal bereits im Jahr 2008 einen dynamischen Return on Investment (ROI) von 100 Prozent erzielen.

Besonders zu Buche schlägt laut Studie, dass mit den entwickelten eGovernment  - Anwendungen der Grundstein für die weitgehende Digitalisierung der Dienst - leistungen und Tätigkeiten der Stadtverwaltung gelegt wurde. Die Studie verdeutlicht zudem, dass das erzielte Wirtschaftlichkeitsergebnis durch die Umsetzung weiterer, auf der bestehenden Infrastruktur aufbauender Anwendungen einen positiven Beitrag zur Gesamtwirtschaftlichkeit leisten.
 


Bundesarbeitsgericht bietet E-Rechtsverkehr

Beim Bundesarbeitsgericht können nun rechtswirksam elektronische Dokumente eingereicht werden. Verfahrensbeteiligte haben die Möglichkeit, Schriftsätze und Dokumente über eine gesicherte Verbindung direkt an ein elektronisches Postfach zu übermitteln und sich auch für den Empfang von eDokumenten ein Postfach einzurichten.

Die Software für das elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach kann lizenz - kostenfrei mit allen Zusatzprogrammen über die Internetseite des Bundes - arbeitsgerichts oder hier heruntergeladen werden.
 


Internet für Behördenkontakte wichtig

Fast ein Drittel der Bürger und Unternehmen nutzt das Internet für Behördenkontakte. 28 Prozent der Privatpersonen ab zehn Jahren nahmen im ersten Quartal 2006 Internet-Angebote von Behörden oder öffentlichen Einrichtungen in Anspruch, wie das Statistische Bundesamt kürzlich mitteilte.

Zudem nutzten demnach im vergangenen Jahr etwa 33 Prozent der deutschen Unternehmen das Internet zur Kommunikation mit der öffentlichen Verwaltung. In der Wirtschaft hängt die Nutzung stark von der Größe des Unternehmens ab. Von Firmen mit 20 und mehr Beschäftigten, die einen Internetzugang hatten, nutzten 63 Prozent die Online-Leistungen der Verwaltung. Bei Unternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten und einem Internetzugang lag der Anteil nur bei 37 Prozent.

Besonders häufig wurden E-Government-Angebote von Unternehmen des Wirtschaftszweiges Forschung und Entwicklung wahrgenommen (92 Prozent). Sehr gering war dagegen die Nutzung der Online-Verwaltungsdienste von Unternehmen im Einzelhandel (19 Prozent). Die meisten Unternehmen luden im Internet Formulare herunter (84 Prozent) oder besorgten sich Informationen (74 Prozent). 71 Prozent dieser Unternehmen sendeten zudem ausgefüllte Formulare zurück und 17 Prozent gaben bei einer elektronischen Ausschreibung online ein Angebot ab.

Unter den Bürgern, die im ersten Quartal 2006 für private Zwecke Internet-Angebote von Behörden in Anspruch nahmen, war das Abrufen von Informationen am weitesten verbreitet (86 Prozent). 54 Prozent der privaten Nutzer riefen zudem amtliche Formulare im Internet ab und 29 Prozent sandten solche Formulare auch online zurück.

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Coburg.

Darmstadt, Dieburg, Donaueschingen, Dreieich, Düren.

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