CAMPINGURLAUB
- CARAVANING
|
|
|
|
|

Camping
in der Nähe von Freizeitparks
Für
Familien, die mit Kindern einen Freizeitpark besuchen und dabei auch
campen möchten, hat der ADAC attraktive Campingplätze nahe der
Erlebnisparks in Europa ausgewählt. Dort haben nicht nur die Kleinen Spaß:
Auch auf Erwachsene warten erlebnisreiche Attraktionen.
Wer seine
Ferien im eigenen Land verbringt, findet zum Beispiel in Günzburg viel
Ablenkung für den Nachwuchs. Der erst seit der Saison 2008 eröffnete
Campingplatz Legoland ist nur einen Katzensprung vom Freizeitpark Legoland
Deutschland entfernt. Die Eintrittskarte dafür ist bereits im
Übernachtungspreis enthalten.
Auch in
den Niederlanden gibt es interessante Angebote für die Familie. Jeder, der
möglichst viele Achterbahnen fahren will, ist im Freizeitpark Walibi World
in Biddinghuizen am Veluwemeer gut aufgehoben. Direkt am Strand liegt im
gleichen Ort der Camping Riviera Park. Neben zwei Kinderspielplätzen gibt
es auch einen Indoor-Spielplatz und eine Schneehalle.
Ein
Erlebnis auch für die Eltern: Im dänischen Blokhus (Jütland) befindet sich
der Freizeitpark Farup Sommerland. Hier gibt es besondere Attraktionen für
die ganze Familie wie die Schatzsuche, bei der man Kletterwände,
Rutschrohre und Flöße überwinden muss.
Von Jambo
Vesterhav Camping in Saltum lässt sich dieser Freizeitpark bequem
erreichen. Der ADAC-Superplatz ist drei Kilometer vom Meer entfernt. Ein
riesiger Spielbereich mit Abenteuer- und Indoor-Spielplatz und ein großes
Freizeitangebot lassen keine Langeweile bei Kindern
aufkommen.
Europas
größter Aquapark ist im Freizeitpark Caneva World in Fossalta bei Lazise
am Gardasee in Italien zu finden. Neben Schwimmbädern mit Strudeln und
Rutschen gibt es eine Abenteuerinsel mit Vulkan und Lianenwäldern. Gut zu
erreichen ist er vom Camping La Quercia (mit ADAC-Auszeichnung). Der Platz
liegt an einem der wenigen Sandstrände des Gardasees und bietet ein
abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm sowie einen großen
Spielplatz.
Der
Freizeitpark Port Aventura in Salou in Spanien ist die ideale Ergänzung
für einen Familienurlaub an der Costa Daurada. Die Themenwelten sind nach
Ländern und Regionen aufgeteilt: China (Looping-Achterbahn) oder Mexico
(Silbermine). Der vom ADAC als Superplatz ausgezeichnete Camping Sangulí
befindet sich in der Nähe und ist 100 Meter vom Strand
entfernt.
Campingtourismus:
Mehr Übernachtungen
Nach
Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg die Zahl der
Übernachtungen auf Campingplätzen in Deutschland gegenüber
dem Vorjahr um voraussichtlich 1% auf 21,8 Millionen.
Dieses
vorläufige Ergebnis beruht auf einer Schätzung auf Basis der für den
Zeitraum Januar bis Oktober vorliegenden Werte. Die Übernachtungen von
Gästen aus dem Inland nahmen danach um 2% auf 18,6 Millionen zu, die der
Gäste aus dem Ausland nahmen dagegen geringfügig auf knapp 3,3 Millionen
ab.
Im Vorjahr gab es in Deutschland 2 531 geöffnete Campingplätze, die knapp 205
000 Stellplätze angeboten haben. Diese Ergebnisse
enthalten nur das Touristikcamping, nicht aber das Dauercamping, bei dem
die Stellplätze für einen längeren Zeitraum vermietet werden.
Kinderfreundlichste Campingplätze
Camping
ist besonders bei Familien mit Kindern beliebt. Immer mehr Plätze stellen
sich deshalb auf die Bedürfnisse der Kleinen ein. Der ADAC hat einige der
kinderfreundlichsten Anlagen in einem Infogramm zusammengestellt. Alle
aufgeführten Plätze verfügen unter anderem über mehrere Spielplätze und
bieten phantasievoll gestaltete Hallen- oder Freibäder.
Wer mit
seinen Kindern in Deutschland einen Traumurlaub verbringen möchte, fährt
entweder ins Südsee-Camp (Lüneburger Heide) oder zum Camping Hopfensee
(Allgäu). Das Südsee-Camp mit karibischem Ambiente bietet einen Badesee
mit Sandstrand und einer Kinderbadebucht. Highlight ist das
Erlebnishallenbad mit Wellenbecken, Tropenlandschaft, Wildwasserkanal und
Kinderparadies.
Die
Attraktion auf dem Campingplatz am Hopfensee ist das 1000 Quadratmeter
große Spielhaus für Kinder aller Altersgruppen. Cowboys und Indianern
bieten vor allem die Anlagen Erlebnis-Camping Aufenfeld im Zillertal
(Goldwasch-Camp, Saloon, Westernfort, Reitstall), der dänische Hvidberg
Strand Feriepark (Tipis, Westerndorf, Lagerfeuerplatz,
Reit-Center) sowie der
französische ADAC-Superplatz Yelloh! Village Farret mit seinen Indianer-
und Piratenspielen die richtige Kulisse.Abenteurer finden ihre
Herausforderung im italienischen Camping Marina di Venézia (Schwimm- und
Tauchkurse), im dänischen Klim Strand Camping (Rollschuh- und
Skateboardbahn, Klippenkletterwand sowie Meerkajak-Fahrkurse), im
niederländischen Camping Ter Spegelt (Hochseil-Klettergarten,
Fahrrad-Crossbahn, Kinderwerkstatt) oder im französischen Camping
l´Ardéchois bei Kanu-Kursen, Hip-Hop-Stunden, Fußball-, Wasser- und
Volleyball-Spielen.
Wer seinen
Urlaub in Spanien plant, kann seine Kinder auf den Plätzen Camping
Cambrils Park an der Costa Dausada oder Camping Internacional la Marina an
der Costa Blanca verwöhnen. Beide Plätze haben große Badelandschaften mit
Erlebnisbadcharakter und Indoor-Spielplätze, die den Kleinen auch
schattigen Spaß garantieren. 5 400 weitere Campingplätze beschreibt der
ADAC Camping-Caravaning-Führer.
Auszeichnung
für besondere Campingplätze
Der ADAC
Verlag hat auf der CMT Urlaubsmesse in Stuttgart die Preisträger des ADAC
Camping Caravaning Awardsbekannt gegeben. Mit diesem Preis zeichnet
der ADAC Campinganlagen aus, die neben der klassischen Angebotspalette
besondere Attraktionen sowie außergewöhnlich schlüssige oder
zukunftsweisende Konzepte bieten.
Die
Prämierten kommen in diesem Jahr aus Deutschland, Österreich, den
Niederlanden, Spanien und Kroatien. Für seinen wegweisend gestalteten
neuen Platzabschnitt für Wohnmobilfahrer wurde der Alpen-Caravanpark
Tennsee in Klais-Krün in Oberbayern ausgezeichnet. Der zweite deutsche
Gewinner, der Camping-Park Lüneburger Heide, begeisterte die Jury mit
seinen Themengärten. Ob Klanggarten, Schmetterlingsgarten oder Heidegarten
- der Campingplatz bietet seinen Gästen Ruhe, Entspannung und Gelegenheit
zur Besinnung.
In den
Niederlanden ging der Preis an Camping Ter Spegelt in Eersel. Durch eine
für die kleinen Gäste eingerichtete und sehr gut ausgestattete
Kinderwerkstatt ergänzt der Platz seine vielfältigen Freizeitmöglichkeiten
für Kinder in beispielhafter Weise.
Professor
Ekard Lind aus Österreich wurde für sein Konzept "Camping cum Cane"
ausgezeichnet, das zu einem harmonischen Miteinander von Campern mit und
ohne Hund beitragen soll. Camping Slatina auf der Insel Cres in Kroatien
hat dieses Konzept mit Erfolg umgesetzt, wofür dieser
Campingplatz die Auszeichnung ADAC Camping Caravaning Award
erhielt.
Camping
Kiko Park in Playa de Olivia in Spanien überzeugte durch seine
Wellnessmöglichkeiten, die ihn zusammen mit einem herausragenden
gastronomischen Angebot zu einem der europaweit besten Plätze für
Überwinterer machen. Mehr Informationen gibt es im ADAC
Camping-Caravaning-Führer . Er ist in zwei Bänden (Band Südeuropa,
Band Deutschland und Nordeuropa) für je 17,90 Euro hier über
Amazon
erhältlich.
Caravaning-Industrie
erreichte Rekordumsatz
Die
Geschäfte im Bereich Freizeit laufen hervorragend. Erstmals erzielte die
Deutsche Caravaning-Industrie im Jahr über 5 Milliarden Umsatz, wie der
Caraving Industrie Verband vermeldet.
Die Deutschen sind "Europameister" beim
Kauf von Reisemobilen und haben eine alte, neue Urlaubsform entdeckt:
Camping.
Beim
Absatz von Caravans und Reisemobilen gab es neue Rekorde. Der Gesamtum-
satz mit Neufahrzeugen, Gebrauchtfahrzeugen und Fahrzeug-Zubehör stieg um
10,8 Prozent auf 5,02 Milliarden Euro. Damit hat die deutsche
Caravaningindustrie erstmals in ihrer Geschichte die fünf Milliarden
Umsatzgrenze übersprungen und das zweite Jahr in Folge mit einem
Rekordergebnis beendet.
Die
Caravaning Industrie, vor einigen Jahren tief in der Krise, hat sich
berappelt. Rund 6,4 Millionen Urlaubs- und Kurzreisen werden jährlich von
Deutschen mit einem Wohnmobil oder Wohnwagen unternommen. Besonders im
Bereich Reisemobile zeigt sich, dass die Branche den Geschmack der Kunden
trifft. Mit neuen Modellen, vielen Innovationen und Nischenprodukten
bewegt sich die Caravanindustrie von Absatz- rekord zu Absatzrekord. Auch
für das laufende Jahr sind die Zeichen positiv. Die Industrie zeigt sich
hervorragend aufgestellt.

Camping
in Italien am teuersten
In Italien
ist Camping laut ADAC derzeit in Europa am teuersten. Mit
durchschnittlichen Übernachtungskosten von knapp 40 Euro liege das
Mittelmeerland deutlich vor Dänemark mit 36,70 Euro und Kroatien mit 34,50
Euro.
Die
Campingplatz-Übernachtung - basierend auf den Kosten für zwei Erwachsene
mit einem Kind, einschließlich des Auto- und Caravanplatzes, Strom- und
Duschkosten sowie den Nebengebühren und Kurtaxen pro Land - kostet dn
ADAC-Angaben zufolge in Deutschland im Durchschnitt rund 24 Euro. Das sei
der günstigste Preis in Westeuropa.
Nur Polen
ist den Angaben zufolge mit knapp 21 Euro noch preiswerter. Auch in Ungarn
(24,50 Euro), in Schweden (26,20 Euro), in Österreich (26,25 Euro) und in
der Schweiz (26,90 Euro) lägen die Übernachtungskosten unter dem aktuellen
europäischen Durchschnittspreis von 29,50 Euro. Dieser stieg im Vergleich
zum Vorjahr um 3,4 Prozent.
Was
beim Camping zu zahlen ist
Der
Deutsche Camping<Club und der Caravaning Industrie Verband Deutschland
haben kürzlich in Presseverlautbarungen aufgelistet, was beim Camping an
Kosten zu erwarten ist.
Für einen
Caravan ist eine Hängerkupplung für das Zugfahrzeug unverzichtbar. Für die
Anschaffung sind zwischen 700 und 1000 Euro zu veranschlagen. Auch
zusätzliche Spiegel verursachen Kosten, und mit einem Caravan am Haken
schluckt das Zugfahrzeug mehr Kraftstoff: Mit einem zusätzlichen Verbrauch
von vier bis fünf Litern auf 100 Kilometer muss bei einem
Mittelklassefahrzeug mit Caravan gerechnet werden.
Ist das
Ziel ein Campingplatz, gibt es dort den Aufenthalt nicht umsonst. Eine
dreiköpfige Familie muss mit Kosten von mindestens 12 bis 15 Euro pro Tag
rechnen, nach oben sind kaum Grenzen gesetzt.
In
armen Ländern Vorsicht vor Tuberkulose
Auch heute
noch sollten sich Rucksacktouristen, die in ärmeren Ländern unterwegs
sind, vor Tuberkulose (Tbc) in Acht nehmen. Das rät das Centrum für
Reisemedizin (CRM) in einer Presseverlautbarung.
Laut
Robert-Koch-Institut in Berlin ist die Tuberkulose die weltweit häufigste
zum Tode führende Infektionskrankheit bei Jugendlichen und Erwachsenen.
Rund zwei Millionen Menschen sterben jedes Jahr an Tbc, 95 Prozent der
Fälle treten in Entwicklungsländern auf.
Die
Ansteckungsgefahr für Standardtouristen, die einen Badeurlaub mit
Übernachtung im Hotel buchen, ist gering. Wer aber in Osteuropa, Afrika,
Südamerika oder Asien "ortsüblich" reist - etwa im Überlandbus -, kommt
womöglich mit der hauptsächlich betroffenen armen Bevölkerung zusammen und
kann sich anstecken.
Ein
Riesenproblem gibt es laut CRM auch in den Nachfolgestaaten der
Sowjetunion: Russland, Kasachstan, Ukraine und Weißrussland. Hohe
Infektionsraten gebe es unter anderem aber auch in Kambodscha, Indien,
Brasilien und Peru. Mediziner warnen vor allem Schulabgänger, die in
karitativen Projekten im Ausland mitarbeiten, davor, die Ansteckungsgefahr
zu unterschätzen. Professionelle Entwicklungshelfer werden in der Regel
nach ihrer Rückkehr durchgecheckt, diese Jugendliche oft nicht!
Wirtschaftsfaktor
Campingtourismus
Die erste
Grundlagenuntersuchung zum Wirtschaftsfaktor Campingtourismus in Europa
wurde jetzt vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für
Fremdenverkehr (dwif) an der Universität München durchgeführte unde
liefert erstmals wissenschaftliche Zahlen zur ökomischen Größenordnung der
Camping- und Caravaningbranche in Europa.
Die von
der European Caravan Federation, ECF in Auftrag gegebene Studie errechnet
einen Umsatz durch den Campingtourismus in Europa von 15,33 Milliarden
Euro. Ergänzt um die Anschaffung von Freizeitfahrzeugen und sonstiger
Ausrüstung in Höhe von 12,44 Milliarden Euro ergibt sich ein Gesamtumsatz
der europäischen Caravaningbranche von 27,7 Milliarden
Euro.
Allein die
Ausgaben für die 375 Millionen Übernachtung auf rund 25.000 Campingplätzen
in Europa summieren sich auf drei Milliarden Euro. Hinzu kommen noch
weitere touristische Ausgaben etwa für Verpflegung, Unterhaltung oder
kulturelle Angebote, die sich auf neun Milliarden Euro
summieren.
Ergänzt um
die Ausgaben bei 90 Millionen Übernachtungen und Tagesausflüge außerhalb
von Campingplätzen ergibt sich eine Gesamtsumme des Umsatzes durch den
Camping- und Caravaningtourismus in Europa von 15,33 Milliarden Euro im
Jahr.
Die
European Caravan Federation, ECF errechnet anhand der Angaben ihrer
Mitglieder zusätzlich einen Umsatz durch Anschaffung von
Freizeitfahrzeugen und weiterer Ausrüstung von 12,44 Milliarden Euro pro
Jahr. Davon entfallen 5,53 Milliarden Euro auf Neufahrzeuge, 5,24
Milliarden auf Gebrauchtfahrzeuge, 1,05 Milliarden auf Zubehör sowie 0,62
Milliarden Euro auf Wartungsleistungen. Info: Telefon:
069/7040390.
Mehr Caravans und Reisemobile
Immer mehr Deutsche entscheiden sich für Urlaub im mobilen Eigenheim. Die Zahl der neu zugelassenen Caravans und Reisemobile in Deutschland ist nach Angaben des Caravaning Industrie Verbands (CVID) mit Sitz in Frankfurt weiter gestiegen
Caravans und Reisemobile werden in Deutschland immer beliebter.
Eine vom CVID in Auftrag gegebene Sonderbefragung im Rahmen der Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen F.U.R. habe ergeben, dass immer mehr Deutsche sich Urlaub im Caravan oder Reisemobil vorstellen können.
16 Prozent der Befragten gaben an, in den kommenden drei Jahren einen solchen Urlaub zu planen. Das entspreche einem Potenzial von 10,1 Millionen Menschen. Vor fünf Jahren lag der Prozentsatz den Angaben zufolge noch bei zwölf Prozent, das entsprach 7,6 Millionen Urlaubern.
Damit sei das Marktpotenzial für die Freizeitform Caravaning in den vergangenen fünf Jahren um 33 Prozent gestiegen.
Als wichtigstes Argument für den Caravaning-Urlaub gaben 22 Prozent der Befragten die Spontaneität und Ungezwungenheit des Reisens an. Naturnähe lag mit 14 Prozent auf Platz zwei, Familienfreundlichkeit nannten zehn Prozent als Grund.
HINWEIS:
Die Preise und Tarife einzelner Produkte und Anbieter können sich in
seltenen Fällen und saisonbedingt zwischen den Aktualisierungsphasen der
Messe-Portalseiten ändern. Den aktuellen und damit verbindlichen Preis
oder Tarif finden Sie im jeweiligen Online-Angebot nach Anklicken des
Links oder
Banners.
|