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Trends: Verführerisch und knallbunt
Die neuen
Unterwäschekollektionen sind wieder viel zu schade zum Verstecken. In der
kommenden Saison können die Modemacher von einem nicht genug bekommen:
Knallige Farben.
Die Ausschnitte wieder tiefer und die Blusen transparenter. Raffinierte
Dessous gehören spätestens in der nächsten Saison in jeden Kleiderschrank.
So viel wurde kürzlich bei der Düsseldorfer Modemesse IGEDO deutlch.
Laut den Modeexperten der IGEDO Body Look dürfen schon einmal der
BH-Träger rausschauen, der BH unter dem Top aufblitzen, aber immer doch
mit Stil. Und dazu gehört die passende Unterwäsche.
Modebewußte
greifen zu leuchtend rot oder knallgrün. Neonfarben und große
Printdrucke sind angesagt. Doch auch Schwarz und Weiß gehen immer.
Nur nicht mehr beim Sport-BH, denn auch im Bereich der Sportklingerie
halten modische Schnitte und Farben wie Rosa und Türkis
Einzug.
Seit Mitte
des 19. Jahrhunderts das "Beinkleid" für Frauen und einige Jahrzehnte
später der Büstenhalter erfunden wurde, hat sich in Sachen
Damenunterwäsche viel getan. Ob Seide, Spitze oder Satin - nie war die
Auswahl an verführerischen Dessous größer als heute.
Dennoch
greifen deutsche Frauen offenbar lieber zur bequemen Baumwoll-Variante als
zum sexy Luxusmodell. Laut einer Gewis-Umfrage im Auftrag der
Frauenzeitschrift FÜR SIE bevorzugen 42 Prozent der Frauen zwischen 20 und
59 Jahren einen Bikini-Slip. Immerhin 19 Prozent der tragen einen String,
gerade mal 6 Prozent einen sportlichen Hipster.
Miederhöschen
und Taillenslip sind zwar modisch out, erfreuen sich aber vor allem in der
Altersklasse von 40 bis 59 noch großer Beliebtheit. Die Gründe für den
Griff zum Alltagsmodell sind meist pragmatischer Natur. Komplizierte
Pflegehinweise lassen so manche Frau vor sinnlichen Dessous aus Seide oder
Satin zurückschrecken.
Zudem
gerät der Wäschekauf selbst oft zum eher unsinnlichen Erlebnis: 52 Prozent
der Frauen haben Schwierigkeiten, die richtige BH-Größe zufinden. Fast
ebenso viele sind unzufrieden mit der Passform. Da kann es kaum
verwundern, dass deutsche Frauen gerade mal 75 Euro pro Jahr für Wäsche
ausgeben.
High-Tech-Materialien sind gefragt
Spitze und
Angora sind beim Dessouskauf out. Die Frau von heute trägt drunter lieber
High-Tech-Materialien: verführerisch für ihn, bequem für sie. Fast zu
schade zum Ausziehen
Die
Chemiefaser wäre eigentlich der perfekte Stoff für Männerunterwäsche:
elastisch, bügelfrei, dazu enorm saugfähig. Auch die Damenwelt ist von
dieser Hülle begeistert, weil sie den weiblichen Körper besonders leicht
umspielt (wiegt nur 1,14 Gramm pro Quadratzentimeter).
In ihrer
Zusammensetzung ähnelt die speziell gesponnene Faser der Baumwolle. Aber
zu den bekannten Vorteilen des Naturprodukts gesellt sich erhöhte
Saugfähigkeit. Und: Modal-Dessous glänzen besonders verführerisch,
auch nach x-maligem Waschen. Extra-Vorteil: Egal, ob nass oder trocken -
die Faser reißt nicht so leicht.
Lyocell
ist eine neue Cellulosefaser, die neben ihrer umweltfreundlichen
Herstellung eine wahre Fülle an Stoff-Variationen ermöglicht. Mal fühlt
sie sich an wie Baumwolle, mal wie Seide, aber stets bleiben die positiven
Merkmale erhalten: kaum knitternd, leicht zu pflegen, hohe
Hautverträglichkeit.
Lycra
gehört zur Gruppe der Elastane. Bis zu seiner sechsfachen Länge kann man
dieses Synthetikgarn dehnen - und es kehrt wieder in die ursprüngliche
Form zurück. Wegen dieser Eigenschaft wird die Faser anderen Stoffen
beigemischt, um selbst bei hoher Belastung und großer Oberweite perfekten
Sitz zu garantieren.
Tactel:
Diese Kunstfaser wird auf Erdölbasis hergestellt. Das Material trocknet
schnell.

Russian
Opulence: Ein Hauch von Zarenwelt und Anna Karenina . Die reiche,
opulente Atmosphäre des alten St. Petersburg wie auch die dekorative
Ornamentik nordischer Folklore hat die Fantasie der Dessous- und
Nachtwäsche-Designer beflügelt. Aufwändige Schnürungen, Pailletten,
Zierschleifen, Tüllstickereien, ornamentale Stickereien, üppige Spitze und
vor allem der Farbkontrast zwischen Rot, Schwarz, Pink und Purpurviolett
setzen Akzente. Stickereien, Samtprägungen, Spitzen, Corsagen, Rüschen
sind die dekorativen Elemente dieses Trendthemas.
Delicate
Deco: Zeitlose Romantik nach historischem Vorbild. Inspiriert von
Kunst- schmiedearbeiten und den Einflüssen von Barock, Art déco und
Jugendstil zeigt sich die Bodywear im kommenden Herbst/Winter schlicht in
der Form und aufwändig in der Musterung. Die Farben wirken teilweise
künstlich gealtert, metallische Glanzeffekte von Seide und Samt, Satin,
Krepp und Brokat verleihen der Wäsche eine besondere Note. Wie in der
Couture sind auch schlichte Formen perfekt gearbeitet, ideal für
Bodyforming: Neue Dekolleté-BHs haben nur leichte Push-Effekte, bei
Höschenformen wird mit Spitzeneinsatz und Flächenaufteilung gespielt.
Drapierungen, Raffungen und Knoten verweisen auf historische
Vorbilder.
Bohemian
Rose: Romantisch und feminin. In diesem Trendthema verschmelzen
zeitloser Chic und romantisierender Empire-Look zu einem neuen,
romantischen Mode-Mix. Tapetenmuster, florale Motive, Rosen und
Pastelltöne bestimmen den Look. Der lebendige Materialkontrast wird durch
Klöppelspitze und Ajourmuster unter- strichen. Bei Oberteilen und Hemdchen
zeigt die Empirelinie mit erhöhter Taille eine neue Betonung der Büste -
dies wird beispielsweise durch Fältelungen, Schleifen, applizierte
Spitzen-, Samt- und Satinbänder sowie Schleifen unterstrichen. Farbige,
geringelte Strümpfe und lange, schmale Schals sind als modische
Accessoires unverzichtbar.
Northern Light: Nebelige
Landschaft in der Winterdämmerung ist die wohl treffendste Farbinspiration
für dieses Trendthema. Warme Oberflächen, kreppige Strukturen, Frotté und
Nikki-Plüsch bilden einen interessanten Kontrast zur kühlen Farbigkeit.
Dazu passen kristalline Strukturen und Mikromusterungen. Klassische Formen
von Hemdchen, Pants und Shorts werden in den Ausschnittformen, Trägern und
Abschlüs- sen variiert. Wichtig sind dabei geschnittene Kanten, die
besonders flach am Körper anliegen, und Kanten, die dekorativ in Wellen
und Fransen aufgelöst werden. (Quelle: Leipziger
Messe).

Edel,
opulent und verführerisch - angesichts der neuen Wäschetrends wäre es
wirklich schade, wenn die Kreationen für den nächsten Winter nur
unter warmer Kleidung versteckt würden.
Büstenhalter
aus edler Spitze mit dekorativen Trägern, fein bestickte Korsagen-
Hemdchen und hauchzarte Negligés – das ist die neue Wäsche. Viele
Spitzenstücke sehen echt alt aus. Sie sind im Retro-Look designt, erinnern
an die Mode der fünfziger Jahre.
Die neuen Dessous sind sehr feminin: von mädchenhaft-verspielt bis
weiblich- verführerisch. Die luxuriösen Dessous sind von Klassikern
inspiriert und bestechen mit aufregenden Details. "Die Frau inszeniert
sich selbst", fasste eine Sprecherin der Dessous-Messe "Body Look" den
großen Wäschetrend zusammen, der Opulenz und Minimalismus
verbinde.
Krawattenmuster, Nadelstreifen,
traditionelle Blütenmotive und Tierdrucke finden sich auf
Dessous-Klassikern wie Korsagen, Bustiers, Miedergürteln und
Spitzenhöschen wieder. Rüschen, Satinbänder, Perlen und Pailletten
veredeln die Modelle, die in den Farben Pfauengrün, Stahlblau und Bordeaux
ganz im Trend liegen. Außerdem ändern sich die Slips: Viele Hersteller
setzen auf Panty-Shorts: enganliegende Höschen mit längerem
Bein.

Üppige Dekolletes für "Sie"
Obwohl die
Modebranche insgesamt über wirtschaftlich schwierige Zeiten klagt, erfreut
sich der Dessous-Bereich an steigenden Umsätzen. Die Zeiten, als ein BH
erst ausrangiert wurde, wenn er kaputt oder verschlissen ist, sind
vorbei
Die Frauen
bleiben optisch und in ihrem Lebensgefühl länger jung und präsentierten
sich auch in reiferen Jahren modebewusster, schildern Trendforscher. Auch
der Badeanzug habe sein verstaubtes Image abgestreift und wird in
raffinierten Kreationen angeboten, die auch kleine Makel am Körper
kaschieren.
Verspielt
und romantisch. Die Wäsche-Designer bieten verspielte, romantische Dessous
an. BHs, Korsagen und Bodys sind mit Spitzen, Stickereien und Lochmustern
abgesetzt, zum Teil auch glatt. Sie sollen sich nicht abzeichnen, sondern
ergänzen und schon einmal unter dem "Darüber" hervorblitzen.
Unterschiedliche Weiß-Nuancen von Porzellan bis Kieselgrau, Pastelle und
Naturmischungen sowie einzelne kräftige Blütenmotive runden das Angebot
ab.
Perlen an
"Neckholdern" - Bikini-Träger, die um den Nacken geschlungen werden sind
weiter beliebt. Bei der Bademode bleibt die üppige Farbenpracht erhalten.
Die Modethemen "Südamerika", "Afrika" und "Florida" stehen für kräftige
Farben und ergänzen sich mit dem Marineblau der fünfziger Jahre in Blüten,
Paisley- und Schmuck-Variationen.
"3D-Unterhosen"
für ,,IHN“. Männer, die ihre geblümten Badeshorts gegen enge Pants
tauschen wollen, kommen auf ihre Kosten. Knackiges Vorbild: Der neue
James-Bond-Darsteller Daniel Craig, der seinen Astralkörper in seinem
jüngsten Film in himmelblauen Pants aus den Fluten bewegt. Doch auch der
Durchschnittsmann lege Wert darauf, seine Formen ins beste Licht zu
rücken. Das beweist der Absatz, den die Wäsche-Herrenmarke Jockey nach
eigenen Angaben mit ihren "3D-Unterhosen" hat. Die bringen durch spezielle
Webarten die Po-Führung in Form, Es gibt sie in Schwarz und Weiß in fünf
verschiedenen Modellen mit rotem Abschlussgummi, das ruhig unter der Jeans
hervorschauen soll. "Die Hosen, für die 11.000 Männer in den USA am
Computer vermessen und eingescannt wurden, sind laut Unternehmensangaben
„der Renner".
Das Vertrauen der europäischen
Verbraucher beim Einkaufen im Internet ist einer aktuellen Studie zufolge
in diesem Jahr weiter gestiegen. Insgesamt 91 Prozent der Befragten seien
mit ihren Erfahrungen 2004 zufrieden gewesen.
Dies teilte der Online
Vermarkter-Verband EIAA (European Interactive Advertising Association)
mit. Ein Drittel der Nutzer hätten sich dabei noch sicherer bei ihren
Einkäufen gefühlt als noch vor einem Jahr.
Deutsche Nutzer, die zu 92
Prozent ihre Erfahrungen mit
Online
Einkäufen als "sehr gut" und
"gut" beurteilt hatten, schätzten nach Angaben der EIAA zu 86 Prozent vor
allem die bequeme Handhabung und zu 80 Prozent die Zeitersparnis als
herausragende Vorteile beim Internet-Einkauf, aber lediglich 19 Prozent
die Sicherheit bei Transaktionen.
Für die Studie wurden 7000
Menschen in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien,
Skandinavien, Belgien und Niederlanden befragt.
Einkaufen im Internet beliebt wie nie
Der Gesamtumsatz der deutschen Versandhändler ging im vorigen Jahr zwar
zurück. Der Bereich E-Commerce konnte jedoch kräftig
zulegen.
Seit dem Jahr 2000 haben sich die Internet-Umsätze des deutschen
Versandhandels beinahe verfünffacht. Der Verkauf von Waren über das
Internet stieg 2004 auf insgesamt 4,9 Milliarden Euro, das sind 36 Prozent
mehr als noch im Jahr 2003.
"Fast jeder vierte Euro aus dem gesamten Branchenumsatz der Distanzhändler
von 20,3 Milliarden Euro wird heute bereits über das Internet erzielt, mit
steigender Tendenz", berichtete der Präsident des Bundesverbands des
Deutschen Versandhandels Rolf Schäfer.
Obwohl auch die Spezialversender im
letzten Jahr zulegen konnten, sank der Gesamtumsatz der Branche von 21 auf
20,3 Milliarden Euro. Das lag vor allem am schlechten Abschneiden der
Universalversender, deren Umsätze um 8,8 Prozent
zurückgingen.
Brust
hüpft 135 Meter
Frauen,
die regelmäßig joggen, sollten dabei unbedingt einen geeigneten Sport-BH
tragen, wie eine britische Studie unterstreicht. Denn auch
Durchschnittsbrüste geraten durchs Laufen extrem in Bewegung: Bei einem
Lauf über eine Meile (1,6 Kilometer) hüpfen die Brüste 135
Meter.
Dr. Joanne
Scurr und ihre Kollegen von der Portsmouth University in England haben
Frauen mit durchschnittlich großen Brüsten (200 bis 300 Gramm) untersucht,
wie der britische Sender BBC berichtet. Sie ließen die Joggerinnen einmal
ohne BH, dann mit einem normalen BH und schließlich mit einem Sport-BH
laufen, wobei 3-D-Aufnahmen angefertigt wurden.
Es stellte sich heraus, daß sich eine
Brust pro Schritt im Durchschnitt etwa neun Zentimeter bewegte. Die
Veränderungen der Haut sowie des darunter liegenden Drüsengewebes seien
irreversibel, so Scurr. Ein normaler BH verringerte die Brustbewegung um
38 Prozent, ein Sport-BH um 78 Prozent.
HINWEIS:
Die Preise und Verfügbarkeit einzelner Produkte können sich in seltenen
Fällen und saisonbedingt zwischen den Aktualisierungsphasen der Messe -
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ihren aktuellen Angeboten und Preisen.
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