FAHRRAD ZUBEHÖR - RADSHOPS
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Eine
Umfrage des Forsa-Institutes ergab, daß 30 Prozent der Bundesbürger das
Radfahren als ihre Lieblingssportart bezeichnen.
"Immer
mehr Menschen wird klar, daß Freizeitsport gut für die Gesundheit ist",
sagt Dr. Josef Nagel, der Vorsitzende der Radsportvereinigung Deutscher
Ärzte und Apotheker (RVDÄ). Weil man bequem von zu Hause aus losfahren
kann und sich nicht an feste Trainingszeiten halten muß, gelte der
Radsport als unkompliziert und effektiv. Das mache ihn
populär.
Einsteiger
sollten jedoch nicht unvorbereitet auf den Drahtesel steigen. Zuerst muß
der Sportler dafür sorgen, daß er seinen Helm ordnungsgemäß trägt.
Bei 80 Prozent der Unfälle sitzt der Helm viel zu weit über den
Augenbrauen und verliert so seinen Nutzen.
Beim Training gilt das Motto: lang und
langsam. "Wer übertrieben schnell fährt, bei dem wird sich keine
Verbesserung der Kondition einstellen", warnt Nagel. Man sollte viel
lieber kurze Belastungsintervalle in seine Fahrt
einbauen.

Fahrradhelme: „Gute“ schon ab 19 Euro
Erhebliche Schädelverletzungen drohen Radfahrern bei einem Sturz, sogar dann, wenn kein Auto in den Unfall verwickelt ist. Denn jeder fünfte tödliche Fahrradunfall passiert ohne Fremdeinwirkung.
Umso wichtiger ist der Schutz durch einen Helm. Dass dieser Schutz nicht teuer sein muss, zeigte die Stiftung Warentest.
Die Tester prüften 25 Fahrradhelme, die unter 100 Euro kosten. Das Ergebnis: Preis und Qualität hängen nicht unbedingt zusammen. Denn „gute“ Helme gibt es für 80, aber auch schon ab 19 Euro.
Wichtig ist, dass der Helm beim Aufprall auf den flachen Boden oder gegen eine Bordsteinkante genügend Stoßdämpfung bietet. Immerhin kann die Fallhöhe 1,5 Meter betragen. Im Test konnten das mehr als die Hälfte der 25 geprüften Helme.
15-mal vergaben die Tester das Qualitätsurteil „Gut“, weil die Helme außer dem guten Unfallschutz auch meist gute Trageeigenschaften sowie eine ordentliche Belüftung bieten. Wer dann beim Fahrrad fahren noch darauf achtet, dass der Helm fest und vor allem gerade auf dem Kopf sitzt, ist rundum gut geschützt.
Übrigens: Metallicfarbene Helme sind im Dunkeln nicht besser erkennbar als Helme in normalen Farben. Nur mit Reflexfolien oder LED-Blinkleuchten werden Radfahrer im Dunkeln besser gesehen.
Tipp der Tester: Beim Radfahren sollte man es den Profis nachmachen. Denn Radsportler fahren praktisch nicht mehr ohne Helm. Und auch für Freizeitfahrer oder Gelegenheitsfahrer ist ein Helm die beste Lebensversicherung.
Radtourismus
bleibt bei den Bundesbürgern beliebt. In den vergangenen drei Jahren haben
rund 2,6 Millionen Deutsche eine längere Radreise unternommen - 64 Prozent
von ihnen sogar als Haupturlaub.
Der Trend
geht indessen zu mehreren kurzen Reisen, teilte der Allgemeine Deutsche
Fahrrad-Club (ADFC) kürzlich mit. Auch ziehe es die Radurlauber bevorzugt
an die großen Flüsse.
Der
Reiseanalyse zufolge sind insgesamt 21,72 Millionen Deutsche im
vergangenen Jahr im Urlaub in den Sattel gestiegen - fast 45 Prozent aller
Urlauber und noch einmal etwas mehr als im Jahr davor. Knapp 15 Prozent
nutzen das Rad im Urlaub sogar "häufig" bis "sehr
häufig".
Für die
Zukunft erwartet der Fahrradclub noch mehr Rückenwind: Laut der
Radreiseanalyse planen 2,2 Millionen Deutsche in den kommenden drei Jahren
"ziemlich sicher" eine Radreise, für 3,8 Millionen ist Radurlaub
grundsätzlich eine Überlegung wert. In diesem Jahr sind den Befragungen
des ADFC zufolge vor allem Routen an Elbe, Donau, Weser und Mosel
gefragt.
Wird mit
Alkohol gefeiert oder betäubt, sollten alle fahrbaren Untersätze gemieden,
auch das Fahrrad! Denn verursachen Radfahrer unter Alkoholeinfluss einen
Unfall, muss ihre private Unfallversicherung nicht zahlen. Hat der Radler
mehr als 1,6 Promille im Blut, kann ihm sogar der Führerschein entzogen
werden.
Darauf weist der Bundesverband
Deutscher Versicherungskaufleute hin. Kleiner Trost: Die
Privathaftpflichtversicherung bleibt bei starkem Alkoholkonsum bestehen.
Sie zahlt jedoch nur die bei anderen angerichteten Schäden.
Hilfe bei
der Orientierung holen sich heute viele Radfahrer mit den immer handlicher
und kleiner gewordenen Navigationsgeräten. Viele Tourismusverbände kommen
dem Trend entgegen und stellen Daten zu ihren Radwegen ins Internet..
Informationen lassen sich zu mehreren Tausend Touren in Europa
abrufen.
Der ADFC bedauert es, dass es leider bei der gren züberschreitenden
Anreise mit der Bahn immer noch schwierig ist, das Rad mitzunehmen.
Die Zahl der von der Bahn mitgenommenen Räder sank im vergangenen Jahr von
312.000 auf 265.000
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ganz
entgegen dem fahrradtouristischen Trend. Zuwächse gab es beim nächtlichen
Fahrradtransport: DBNachtZug beförderte im vergangenen Jahr mehr als
16.000, CityNightLine mehr als 20.000 Räder.
Im Ausland
haben nördliche und östliche Länder, das Baltikum und Masuren in
Nordostpolen an Beliebtheit gewonnen. Aber auch die Niederlande oder
Dänemark finden deutsche Radler attraktiv. Mallorca und das Salzburger
Land sind neu in der Top-Ten-Liste.
Die Zahl der vom ADFC als
fahrradfreundlich zertifizierten Beherbergungsbetriebe wächst: Waren es
vor gut zehn Jahren gerade 216, sind es nun 4238 in 2910 Orten. Vor allem
Ostdeutschland hat kräftig aufgeholt. Dort lag im letzten Jahr der Zuwachs
bei 26 Prozent - auf 589 Betriebe. Die Niederlausitz bietet bereits 44
"Bett & Bike"-Hotels.
Bei
Fahrradreisen nach 60-40-Regel packen
Radreisende
sollten ihr Gefährt nach der so genannten 60-40-Regel beladen. Das
Bepacken von Fahrrädern folgt seinen eigenen Gesetzen. Danach werden 60
Prozent des Gepäcks hinten und 40 Prozent vorne transportiert, heißt es in
einer Info des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs.
Schwere
Gepäckstücke gehören in den Packtaschen nach unten, damit das Gewicht
hinten und vorne in etwa auf Höhe der Radachse liegt. Der Gepäckträger
darf nicht überladen werden, damit das Fahrverhalten des Rads stabil
bleibt.
Bis vor
zwei Jahren lieferte das Wiesbadener Tagblatt Zeitungs-Nachlieferungen per
Auto, was in der Innenstadt, gerade in der Fußgängerzone, nicht immer
einfach war. Seither setzt der Verlag in der City Fahrradkuriere eines
Privatunternehmens ein, um Zeitungsexemplare
nachzuliefern.
Die
Erfahrungen mit den Abonnenten sind überwiegend positiv: Viele freuten
sich, dass eigens für sie ein Radkurier losgeschickt wurde. Es sind im
Schnitt acht bis zehn Ausgaben am Tag, die per Rad nachgeliefert werden.
Das Unternehmen bekommt dafür morgens einen eigenen Stapel aktueller
Ausgaben. Beruflich legt ein Fahrradkurier hier im Jahr zwischen 10 000
und 15 000 Kilometern per Rad zurück.

In
Paris: 20.000 Leih-Fahrräder
Paris
kämpft gegen den Verkehrskollaps, deshalb sollen: 370 Kilometer Radwege
neu entstehen neu. Die Stadtverwaltung versucht laut einem Bericht der
Süddeutschen jetzt die Pariser zum Umsteigen aufs Fahrrad zu bewegen. Eine
Alternative, die auch für Touristen höchst attraktiv werden
kann.
Schon
jetzt kann man in Paris einige schöne Strecken mit dem Fahrrad
erschließen. Vor allem an den Ufern der Seine und am Kanal Saint Martin
bis hoch zur Cité de la Musique radelt es sich gemütlich. Im Hochsommer
und an Sonntagen werden einige Straßen ganz für Fußgänger und Radfahrer
reserviert.
20.000
Fahrräder, 1450 Stationen, 370 km Radwege sind das Ziel. Die
Stadtverwaltung überzieht Paris derzeit mit einem Netz von Radwegen
und Verleihstationen für Fahrräder. Im Sommer soll das "Velib“-Netz fertig
sein
Gezahlt
wird mit Kreditkarte an einer Verleihsäule oder über eine eigene
"Velib“-Karte, die man über das Internet aufladen kann. Die halbe Stunde
kostet einen Euro Mit einem "Velib“-Jahresabo für 29 Euro kann man so
viele Touren machen, wie man will. Die Tagesgebühr ist mit einem Euro auch
erschwinglich.

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und saisonbedingt zwischen den Aktualisierungsphasen der Messe -
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