DESIGNERMODEN - TRENDS -
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Nobeluhren, Fashion
Wear, Ledertaschen oder erlesener Champagner: Luxusgüter haben
Konjunktur. Vergangenes Jahr
verzeichnete der Sektor ein weiterhin kräftiges Wachstum.
Analysten
erwarten, dass sich dieser Trend fortsetzt. Denn den reichen Kunden der
Branche geht es blendend, und die Zielgruppe wächst: In Asien schwillt der
Reichtum und damit die Nachfrage nach identitätsstiftenden Luxusmarken an.
Nach Japan stelle nun China eine «unerschöpfliche Wachstumsquelle» dar,
sagt die Analystin einer Genfer Privatbank.
Auch die wachsende Mittelschicht leiste sich Edles. Sie kaufe beim
Discounter und spare somit für die vorzeigbare Designertasche. Das Budget
für den Nicht-Basiskonsum steigt. Äußere Erscheinung zähle mehr als das
Innere, Kleider und Accessoires mehr als das Essen, schildert die
Analystin.
Modetrends für Herbst
/ Winter
Die Mode im Herbst und Winter bewegt sich zwischen den beiden Polen:
Entweder mit viel Strenge und Kraft durchhalten, oder entspannt und gelassen in die Zukunft schauen. Schwarz und klar, oder braun und weich,
sind die angesagten Modefarben.
Für die Frauen gibt es schwarze Kleider mit grafischen Linien, Hosenanzüge und dazu üppigen Modeschmuck.
Als weiteren Trend zeigt sich eine Renaissance des alten britischen Stils, der als "New England" daherkommt. Hier gibt es Karo, Karo und nochmals Karo: in Hemden, Hosen, Tüchern und Taschen, in der Damenmode wie in der Herrenmode.

"Wir suchen nach Lässigkeit und Entspanntheit, Kleidung, in der wir uns wohl fühlen", sagt
eine Sprecherin vom Deutschen Mode-Institut (DMI). Auf der jüngsten
Mode-Fachmesse Igedo Fashion Fairs zeigten rund 1450 Aussteller aus 46 Ländern ihre neuen Kollektionen..
Weiche "schmeichelnde Materialien", viel Strick, Jersey und Velours prägten die Kleidung und Accessoires für Frauen. Mit diesen Stoffen würden
laut Mode-Institut Emotionen unserer Zeit widergespiegelt - eine Sehnsucht nach Wellness, die sich im lockeren Schichtenlook zeige, sowie nach Wertigkeit, die sich in Qualität ausdrücke.
Der Trend des Strickkleides - das Kleid ist generell angesagt - werde fortgesetzt, dazu "wollene Strumpfhosen nicht vergessen!".
"Es ist ein Symbol dieser Tage, dass man sich nach Wärme sehnt", schilderte
auf der Igedo Fashion Fairs auch Michael Werner, Chefredakteur der renommierten
Modefachzeitschrift TextilWirtschaft.
Die Igedo Fashion Fairs bündelt alljährlich
mehrere Fachmessen unter einem Dach: Die Damenmodemesse CPD, die Herrenmode HMD und die "Global Fashion" für ausländische Großproduktionen.
In Düsseldorf wurde als Kontrast zur Lässigkeit auch ein scharfer und geradliniger Stil präsentiert, vor allem in der jungen Mode: Schmale Silhouetten und vor allem viel schwarz, wie es zum Beispiel auch Hugo Boss gerade auf der Berlin Fashion Week präsentierte. -
Die Männer tragen schwarze schmal geschnittene Anzüge, dazu Rollkragen, schmale Krawatten und Mäntel aus festen Tuchstoffen.
Gucci
forciert Vertrieb über das Internet
Luxusgüterhersteller
Gucci Group will laut Presseberichten den Verkauf im Internet ausweiten.
Nach der größten Marke Gucci sowie der kleineren Marke Yves Saint Laurent
werden bald Sergio Rossi und weitere Teile des Portfolios folgen,, wie
Gucci-Group-Vorstandschef Robert Polet der Financial Times Deutschland
sagte.
Er sei
sicher, dass die Onlinegeschäfte künftig die größten Geschäfte bringen
werden, betonte Polet. und bezeichnete das Internet als ,,eine
fantastische Umgebung, um unsere Produkte zu verkaufen."
Die
Luxusbranche zögerte bislang davor zurück, ihre Produkte im Netz
anzubieten aus Furcht um das Image ihrer Marken; weil der Anteil
gefälschter Ware im Netz immerhin hoch ist.. Wenn die
Luxusgüter-Konzerne nun ihre Online-Vertriebsaktivitäten forcieren, so hat
das nach Ansicht von Branchenkennern auch mit dem Erfolg von
Onlinehändlern wie
Yoox
oder
Dress-for-Less
zu tun. Die Hersteller wollen selbst im
Online-Vertrieb, wie sie es auch in ihren eigenen Läden tun, den Verkauf
bis zum Endkunden managen und kontrollieren.

Mit der
neuen Jahreszeit kommen jede Menge neue Fashiontrends. Die pastelligen Töne
werden vom sogenannten "Buntstift-Look" abgelöst mit : Knallrot, Lila,
Grasgrün, Kobaltblau und Sonnengelb.
Wer sich
für die knalligen Farben weniger erwärmen kann, kann sich mit den
sogenannten "Nude-Tönen" anfreunden. Hautfarbene Rocke, Hosen und Kleider
wirken zart und ladylike, verleihen ihren Trägerinnen auch "vornehme
Blässe".
Besonders
die weiße Bluse wird zum Fixbestandteil jeder Garderobe: ob lang, kurz,
mit Stehkragen oder Rüschen ist egal, Hauptsache, das Hemd oder die Bluse
ist weiß.
Erlaubt
sind wieder Rüschen von Kopf bis Fuß: als Rüsch-Top zur Jeans oder zum
schmalen Rock. Für Romantikerinnen kommt die Spitze aus Großmutters
Wäscheschrank zurück im verwandelten, sexy Transparent-Look. Hochsaison
für Blumenkinder. Kleider und Röcke tragen üppige
Blumenmuster.

Internet wichtiger für
Kaufentscheidung
Dass das Internet bei der Kaufentscheidung zunehmend an Bedeutung gewinnt,
ist einer Studie zum Thema ,,Einfluss auf den Online-Kunden und Vertrauen
in Online-Medien wie Webseiten, eMail und Suchmaschinen“ zu entnehmen, die
von
DoubleClick
in Auftrag gegeben wurde
Das Internet schneidet der Studie zufolge insgesamt sehr stark ab. In
sieben von zehn Produktkategorien hielten die Befragten Websites für
wichtiger als Fernsehwerbung. In den Kategorien Reisen, Banking und
Kreditkarten sowie Investment und Hypotheken konnten Webmarketingprogramme
herkömmliche Fernsehwerbung ausstechen.
Untersucht wurde der gesamte Weg der Online-Käufer von der ersten
Wahrnehmung über die Produktwahl bis hin zur Kaufentscheidung in den
Kategorien Auto, Consumer Electronics, Kreditkarten/Banking,
Heimwerkerprodukte, Investments/Hypotheken, Filme, Körperpflege,
rezeptpflichtige Arznei, Telekommunikationsdienste und
Reisen.
Wenn Kunden sich informieren möchten, gehört die
Website der Hersteller und Dienstleister bei 80 Prozent der Befragten zu
den ersten vier Anlaufpunkten.

Leichte
und helle Modematerialen im Trend
Leichtigkeit
bei den Materialien und Helligkeit bei den Farben sind im Modefrühjahr und
Modesommer 2008 angesagt, wie sich auf der Modemesse Igedo Fashion Fairs
zeigte.. Aufgehellt ist auch das Geschäftsklima, beurteilen doch laut
einer Umfrage des German-Fashion-Modeverbands 100 Prozent der
Damenmode-Hersteller die Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr als gut bis
, befriedigend, bei der Herrenmode immerhin noch 86
Prozent.
Optimistisch
gut sind auch die Aussichten für das Gesamtjahr in dem die Modeindustrie
ein Umsatzplus von 8,5 Prozent erwartet, nachnur , 0,5 Prozent auf 12,5
Milliarden Euroim Vorjahr.
Auch ein
florierender Export sorgt bei den Modemachern für Begeisterung , nachdem
sich die Ausfuhren allein im Vorjahr gegenüber 2005 um 12,5 Prozent
erhöhten mit steigender Tendenz.. Nach den Verbandsangaben
belegt Deutschland beim Modeexport inzwischen den zweiten Platz nach
Italien und Frankreich.

Mode: Ruhiger und
eleganter
Auf den Laufstegen präsentiert sich die aktuelle Damenmode insgesamt
ruhiger und eleganter. Natürlichkeit fällt ins Auge, sowohl bei Farben als
auch bei den verwendeten Stoffen.
Der Abenteuerromantik der Forscher widmet sich einer der Fashiontrends.
Piraten und Matrosen. Jacken erinnern
an Uniformen. Blusen und Röcke sind im Safari-Stil gehalten mit
auffälligen Gürteln, Schulterriegeln und aufgesetzten Taschen. Lässige
Cargo- und Matrosenhosen gibt es dazu, mal weit, mal eng geschnitten, oft
auch nur bis zum Knie gehend.
An Ferien in Tunmesien oder an die
Hippie-Zeit der 70er Jahre erinnern reich verzierte Tuniken und wallende
Kaftane. Bei den Farben dominieren braun, beige, olivgrün, weiß sowie
gebrannte Erdtöne. Gipsie- und Flamenco-Röcke flattern, lange Seidenschals
und um die Hüfte geschlungene Tücher lassen die Mode luftig, leicht und
locker
erscheinen.


Sommermode wird bunter
Der Sommer wird bunt. Knallige Farben wie leidenschaftliches Rot liegen im nächsten Jahr voll im Trend.Fast 1800 internationale Aussteller zeigten
auf der Modemesse IGEDO in den Düsseldorfer Messehallen, was im kommenden Frühjahr und Sommer "in" sein wird.
Knallige Farben sind
schon in diesem Jahr angesagt, doch sollen sie noch konsequenter und großflächiger eingesetzt werden, berichtet das Deutsche Mode-Institut (DMI).
Rote Trenchcoats, gelbe und pinkfarbene Jeans sowie grüne Kleider werden künftig die Straßen colorieren. Kombiniert werden die kräftigen Farben mit Neutraltönen wie Schwarz, Grau und Weiß.
Bei den Herren stehen laut DMI dagegen eher Pastelltöne hoch im Kurs. Helles Gelb, Rosé und Hellblau sind die bevorzugten Farben für Blazer, Jeans und Leinenhemden. Frische Farben und leichte Stoffe - damit liegt Mann im nächsten Jahr voll im Trend.
In punkto Mode legen die
Modedesigner vor allem Wert auf gute Qualität, sowohl im Material als auch in der Verarbeitung. Ausgefallen soll es außerdem sein, und zwar auch für Frauen über 40.

Internet Shopping immer beliebter
Immer mehr
Frauen entdecken die Vorzüge
eines Einkaufsbummels im Internet. Wie aus der -Studie
"Internet-Zielgruppe: Frauen" des Consulters Fittkau & Maaß
hervorgeht, sind in Deutschland inzwischen beinahe ebenso viele Frauen (46
Prozent der User) wie Männer online.
Bei unter
30-Jährigen sind sogar mehr Frauen im Internet vertreten als Männer.
Deshalb werden Frauen als Zielgruppe für Online-Marketing immer wichtiger.
Die Nutzungsziele von Frauen und Männern im Internet seien durchaus
ähnliche, so die Studie.
Allerdings
unterscheiden sich Mann und Frau dann doch wieder durch Kleinigkeiten bei
ihren Shopping-Präferenzen im Internet. So besuchen beide Geschlechter
gerne Online-Shops, aber Frauen bummeln eben nur und kaufen weniger. Jeder
zweite Mann gibt beim Online-Shopping binnen sechs Monaten 250 Euro aus,
aber nur jede dritte Frau.
Das könnte
auch damit zusammenhängen, dass Männer ihre Kreditkarten zumindest im
Internet viel lieber zücken als Frauen: 46 Prozent der Männer, aber nur 30
Prozent der Frauen wollen online mit Kreditkarte bezahlen. Frauen
bevorzugen die Zahlung per Rechnung (78 Prozent).
Frauen
haben zudem eine Affinität zu Offline-Marken, die auch außerhalb des
Internet stark vertreten und bekannt sind. Tchibo hat daher bei weiblichen
Usern auch im Internet die Nase vor Amazon. Auch Versandhandelsunternehmen
wie Otto und Quelle sind bei Frauen sehr beliebt, während Männer Amazon
bevorzugen. Ebay kommt hingegen bei beiden Geschlechtern gut
an.
Auch Reisewebsites, Stadtportale und Gesundheitsseiten und Wellnessseiten
sind bei Frauen deutlich beliebter als bei Männern, die sich eher für
Online-Magazine, Websites von Tageszeitungen und Politikseiten
interessieren. Bei den Produkten zeigen Frauen wenig überraschend größeres
Interesse an Mode, Körperpflege und Kosmetik, Schmuck und Accessoires
sowie Möbeln und Einrichtungsgegenstände.

Trends: Eleganz und
Natürlichkeit
Natur zeigt sich im Öko-Look, der rustikal und dennoch feminin wirkt. Bei
den Mode
trends
fallen Tuniken und Karohemden auf, kleine Blazer in tweedartigen
Seidenstoffen und Leinenstoffen.
Die Farben - zumeist Kies, Bambus oder Rost - wirken wie von der Sonne
gebleicht.
Weiter
wichtig: Die Jeans. Sie ist und bleibt weiter
«in»: Weiß, oliv-grün oder braun sind die Farben.
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