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Reisemarkt über Internet legt stark zu
Die Zahl der Reisebüros in
Deutschland ist im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Das geht aus einer
jetzt von dem Fachmagazin FVW veröffentlichten Statistik hervor. Die Zahl der
Agenturen sank demzufolge um 6,5 Prozent auf nunmehr knapp 12 000.
Der
Gesamtumsatz im Reisevertrieb stieg zugleich nur noch leicht um 0,7 Prozent auf
20,8 Milliarden Euro. Während allerdings der Geschäftskundenverkehr um rund vier
Prozent auf sieben Milliarden stieg, ging der Tourismus-Umsatz um knapp ein
Prozent auf 13,7 Milliarden Euro zurück. Mit 4,3 Milliarden Euro Umsatz größter
Touristikvertreiber ist die Kölner Einzelhandelsgruppe Rewe, allerdings bei
einem Rückgang um 2,9 Prozent. Während die klassischen Reisebüros der
FVW-Statistik zufolge überwiegend mit stagnierenden oder zurückgehenden Umsätzen
zu kämpfen haben, wächst der Vertrieb über das Internet rasant. Gefragt sind
Fernreisen, Städtereisen und Wellness-Urlaub. Auch der Kreuzfahrtmarkt wachse
weiter.

Hauptreiseziele: Spanien, Italien,
Osteuropa
Die Gewinner der Feriensaison sind
laut einer
Tourismusanalyse des BAT
Freizeit-Forschungsinstituts
Spanien, Italien und Osteuropa. Etwa
jeder vierte Bundesbürger (23,0 Prozent) mit festen Reiseabsichten will
im Jahr Urlaub im eigenen Land machen. Alle anderen zieht es in das
europäische Ausland (47,1 Prozent) oder in außereuropäische Länder (10,6
Prozent). Etwa jeder fünfte Befragte (19,2 Prozent) hat sich hinsichtlich
eines Reiseziels „noch nicht festgelegt.“
Das kann eine zusätzliche Chance für den Inlandsurlaub sein, betont
Professor Dr. Horst W. Opaschowski, der Wissenschaftliche Leiter des
BAT Freizeit - Forschungsinstituts. Spanien wird seines Erwachtens sicher
seine Spitzenposition unter den ausländischen Reisezielen behaupten können
(8,6 Prozent). Auch die Renaissance des Italien-Tourismus setzt sich fort
(6,9 Prozent). Österreich hingegen droht weiter an Boden zu verlieren (4,5
Prozent).
Die Urlaubsanbieter in den osteuropäischen Ländern Ungarn, Tschechien und
Polen (4,6 Prozent) sind dabei, Österreich von dem angestammten
Spitzenplatz zu verdrängen. Das hat es in den letzten vierzig Jahren noch
nicht gegeben. Osteuropäische Reiseziele ziehen immer mehr deutsche
Reisende an.
Attraktive ferntouristische Ziele werden auch in der kommenden Saison USA
und Kanada (2,8 Prozent) sowie asiatische Länder wie China, Japan, Indien
und Thailand (2,0 Prozent) sein. Die Nachfrage nach nordafrikanischen
Ländern wie Tunesien, Marokko und Ägypten kann sich wieder stabilisieren
(2,0 Prozent). Alle übrigen Wettbewerber müssen laut Opaschowski
ihre Hoffnungen auf die Gruppe der noch Unentschlossenen setzen.

Topziele Türkei, Ägypten, Spanien
Das Münchner Reiseunternehmen wurde 1983 gegründet und feierte
t schon sein 25-jähriges Bestehen. Die Angebote von
FTI sind in der Preisvergleichs-Reisendatenbank
von Terracus (Rubrik
Reiseveranstalter) günstig abrufbar.
Von Stuttgart in den Traumurlaub:
Schwabenmetropole international: Ab Stuttgart geht es per Direktflug oder über verschiedene Drehkreuze zu mehr als 60 internationalen Zielen auf der Kurz-, Fern- und Mittelstrecke. Besonders häufig fliegt FTI
Frosch von der baden-württembergischen Landeshauptstadt nach Mallorca und Antalya. Hier heben die Flieger 25- beziehungsweise 16-mal pro Woche ab.

Wachstumsstärkste Destination und absoluter Trendsetter für den kommenden Sommer ist laut
Unternehmensangaben die Türkei. Das liegt vor allem daran, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis optimal ist und es gute Flugverbindungen gibt. Außerdem wurde
dasr Programm dort weiter ausgebaut – an der türkischen Ägäisküste sind neue Regionen hinzugekommen und Städtereisen werden
nach Istanbul und Antalya angeboten.
Auch Ägypten und Spanien sind
nach diesen Angaben als Reiseziele auf der Kurzstecke
und Mittelstrecke sehr gut angelaufen. Auf dem Nil kreuzt erstmals das Fünf-Sterne-Deluxe-Kreuzfahrtschiff NILE
STORY unter FTI-Flagge. Ausgestattet mit Panoramafenstern, Sauna und Fitnessraum erinnert es an einen schwimmenden Palast. FTI erweiterte
sein Hotelprogramm in Kairo um rund 40 Prozent. Das neue Fünf-Sterne-Hotel Sofitel Le Sphinx ist beispielsweise ein idealer Ausgangspunkt, um die Pyramiden zu erkunden.
In Spanien reicht die
Angebotspalette vom Zwei- bis zum Fünf-Sterne-Hotel, von Appartements und Clubs bis hin zum individuellen Landhaus-Aufenthalt. Die Kanaren bleiben auch weiterhin das wichtigste spanische Trendziel für FTI“, sagt FTI-Geschäftsührer
Boris Raoul. Auf Mallorca, Teneriffa und in Alicante wurde die Zusammenarbeit mit der Hotelgruppe Hesperia ausgebaut. FTI kooperiert auf Mallorca nun auch mit Prinsotel und auf Madeira mit Pestana. Auf Menorca ist mit dem Drei-Sterne-Club Menorca in Cala’n Bosch ein weiteres Grupotel im Portfolio vertreten.

Auf der Fernstrecke liegen bei
FTI vor allem Südafrika und die USA im Trend. Das vielseitige Land am Kap bietet für jeden Urlaubsgeschmack etwas und ist auch für Südafrika-Wiederholer immer wieder interessant. Durch die Erweiterung des FTI-Angebotes werden mittlerweile alle Zielgruppen – von Familien über Golfer, Naturliebhaber und Hochzeitspaare sowie Abenteurer – angesprochen.
Das Rundreisen-Programm hat der Münchner Veranstalter stark erweitert und bietet insgesamt 66 Touren in den USA und Kanada an. Dabei führt FTI mit den „Komfort-Touren“ ein neues Label ein. Einen besonderen Akzent setzt der Veranstalter im Nordwesten der USA: Der Bundesstaat Oregon und seine Hauptstadt Portland sind das mittlerweile sechste „Highlight of the Year".
>> Terracus

Haupt-Inlandsreiseziele: Bayern und Ostsee
Im inländischen Wettbewerb der Ferienregionen gibt es
laut einer neuen Tourismusanalyse des BAT
Freizeit-Forschungsinstituts
zwei eindeutige Sieger - im doppelten
Sinn: Sie sind einmal die beliebtesten deutschen Ferienregionen. Und sie
weisen zugleich die höchsten Zuwachsraten auf. Die Sieger der Saison 2006
heißen Bayern (7,7 Prozent) und Ostsee (7,4 Prozent).
Erst mit größerem Abstand folgen die Urlaubsgebiete an der Nordsee (4,9
Prozent) sowie die baden-württembergischen Ferienregionen im Schwarzwald
und am Bodensee (3,1 Prozent). Nordseeküste und Nordseeinseln bekommen die Konkurrenz der Ostsee -
Ferienanbieter in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein immer mehr
zu spüren. Andererseits bleiben die Gäste an der Nordsee im Durchschnitt
länger (11,7 Tage) als in den übrigen deutschen Feriengebieten (z.B.
Bayern und Ostsee: je 10,8 Tage). Doch hier können die Wellen in den
nächsten Jahren noch höher schlagen.
Laut BAT Freizeit-Forschungsinstitut verlagert sich das Interesse der
deutschen Urlauber zunehmend auf die beiden Kontrastangebote Meer und
Berge. Alle übrigen innerdeutschen Feriengebiete haben Schwierigkeiten,
ihr Eigenprofil zu demonstrieren. Urlaub ist immer auch Kontrast und
Gegenwelt zum urbanen Alltag. Das Kontrasterleben und der Wunsch nach
Tapetenwechsel zählen zu den wichtigsten Antriebskräften für das
Reisen.
Immer mehr buchen ihren Urlaub im Internet
Immer mehr Menschen in Deutschland buchen ihren Urlaub im Internet. Seit dem Jahr 2000 ist
nach Angaben des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien der Anteil der Online- Bucher um mehr als 300 Prozent gestiegen.
Mittlerweile bestellen rund 17 Prozent der Bundesbürger ihre Flüge, Hotels und Eintrittskarten im Internet. Im Jahr 2015 könnten es bereits 50 Prozent sein. Die Angaben beruhen auf der Studie "Reiseanalyse" der Forschungsgemeinschaft Reisen.
Fast die
Hälfte der Internetsurfer nutzt das Web auch zur Reiseplanung: 41 Prozent
der aktiven Internetnutzer haben im Januar Reise-Websites angesteuert. Das
teilt der Internetmarktforscher Nielsen/NetRatings mit.
Er beruft
sich dabei auf die Beobachtung einer repräsentativen Gruppe von 6000
Internetnutzern. Insgesamt besuchten im Monat demnach hochgerechnet 13
Millionen Deutsche Reise-Websiten. Mit rund 3,7 Millionen Besuchern wurde
die Homepage der
Deutschen Bahn
am
stärksten genutzt.
Expedia
bietet einen neuen Service mit der
Möglichkeit, zusätzliche Angebote vor Ort unabhängig von der Buchung einer
Reise auszuwählen, Aus einer Städtereise wird so beispielsweise ein
Wochenende voller individueller Highlights - bequem von zu Hause aus im
Voraus geplant und gebucht.
Unter der Rubrik "vor Ort" stehen weltweit über 2.200 verschiedene
Attraktionen, Events und Freizeitaktivitäten zur Verfügung. Man bucht man
die gewünschten Leistungen bereits vor Reiseantritt
bequem von zu Hause aus und hat damit seine Karte sicher. So wird keine
Urlaubszeit mit Anstehen verschwendet.
Jede
fünfte Bestellung (21 Prozent) im Internet betraf in den letzten Monaten
eine Flugbuchung. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsunternehmen
ACNielsen in einer international angelegten Befragung unter rund 21.000
Verbrau- chern in 38 Ländern.
Bücher
sind die am häufigsten online bestellten Artikel. Videos und DVDs
werden nach Büchern im Web am zweithäufigsten bestellt. Bücher
bestellen demnach 34 Prozent der Befragten via Web. Videos, DVDs und
Spiele folgen an zweiter Stelle mit 22 Prozent, dann Flugbuchungen (21
Prozent) und Kleidung, Accessoires und Schuhe mit 20
Prozent.
Von den
deutschen Befragten hatten bei ihren letzten drei Interneteinkäufen sogar
48 Prozent Bücher bestellt, gefolgt von Kleidung, Accessoires und Schuhe
(30 Prozent), Videos, DVDs, Games (21 Prozent) sowie Computerhardware (21
Prozent) und elektronische Geräte (20 Prozent).
Aus Europa
kommen die meisten Online-Shopper. Spitzenreiter sind Deutschland und
Großbritannien,
wo von den
befragten Internet-Nutzern jetzt pro Monat je Shopper durchschnittlich
sieben beziehungsweise sechs Produkte über das Web erworben wurden. Die
gesamte europäische Region kam im selben Zeitraum auf fünf Produkte pro
Shopper, ebenso der Raum Asien-Pazifik.
Vorzugsweise mit Kreditkarte oder per
Überweisung werden Online-Käufe von den weltweit befragten Webshopper
derzeit bezahlt. Mit großem Abstand liegt In Deutschland die
Banküberweisung an erster Stelle, gefolgt von Kreditkarten und einem
kleineren Anteil von Nachnahmesendungen. In Großbritannien dagegen nutzt
nahezu die Hälfte für ihre Einkäufe Debitkarten, also
Guthabenkarten.
HINWEIS:
Die Preise einzelner Produkte und Anbieter können sich in seltenen
Fällen und saisonbedingt zwischen den Aktualisierungsphasen der Messe -
Portalseiten ändern. Den aktuellen und damit verbindlichen Preis finden
Sie im jeweiligen Online-Angebot nach Anklicken des Links oder
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