GASPREISE  UND  STROMKOSTEN  SPAREN

 

Steigende Gaspreise - was tun?

Vergleichen Sie hier kostenlos bei Verivox über 6.500 Gastarife von fast 750 Gasanbietern. In den letzten drei Jahren sind die Gaspreise für Endverbraucher um durchschnittlich 31 Prozent gestiegen.

Über 100 Gasversorger erhöhten die Gaspreise. Was können Sie dagegen tun? Preise vergleichen!

Ein Gaspreisvergleich ist in zwei Minuten erledigt und kann mehrere hundert Euro pro Jahr sparen. Sie benötigen lediglich Ihre Postleitzahl und den jährlichen Gasverbrauch, um die günstigsten Angebote zu ermitteln.

Welcher Gastarif ist der richtige für mich? Bei der Auswahl des besten Gastarifes sind drei Dinge wichtig: Ein günstiger Preis, eine Preisgarantie und eine kurze Kündigungsfrist. Da sich Preisgarantien und Tarife ändern können, empfehlen wir Verbrauchern schnell zu handeln, bevor weitere Preiserhöhungen drohen.

Bei den Angeboten sollte man vor allem auf eine möglichst lange Preisgarantie achten, um so den Geldbeutel zu entlasten. Daher können auch Tarife, die nicht an erster Stelle im Gastarifrechner stehen, aber eine lange Preisgarantie haben, in manchen Fällen die bessere Wahl sein.

Was ist beim Anbieterwechsel zu beachten? Der Anbieterwechsel ist einfach und birgt keinerlei Risiken, da die Gasversorgung per Gesetz sichergestellt ist. Zu einer Unterbrechung der Gasversorgung kann es also nicht kommen. Der neue Anbieter übernimmt die Kündigung beim bisherigen Versorger zum nächstmöglichen Termin. Nach etwa sechs bis zehn Wochen erfolgt die Belieferung mit Gas durch den neuen Versorger. Dieser mietet Gaszähler und Leitungen vom lokalen Netzbetreiber, der sich jedoch weiterhin um fällige Reparaturen und die Wartung kümmert. Ein Aus- oder Umbau des Gaszählers ist für den Gasanbieterwechsel nicht nötig.

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Gasanbieterwechsel leicht gemacht

Ähnlich wie im Bereich Strom haben seit der Öffnung des Gasmarktes nun auch Gaskunden die Möglichkeit, steigenden Preisen mit der Wahrnehmung günstigerer Angebote zu begegnen und so gutes Geld zu sparen. Ein Gasanbieterwechsel ist einfach und sicher und die Antragstellung dauert weniger als fünf Minuten.

Der neue Anbieter mietet Gaszähler und Leitungen vom lokalen Versorger. Dieser kümmert sich weiterhin um fällige Reparaturen. Technische Arbeiten, zum Beispiel am Gaszähler, sind für den Gasanbieterwechsel jedoch nicht nötig. Der Zählerstand wird anschließend entweder vom lokalen Versorger oder durch den neuen Anbieter abgelesen.

Für einen Gasanbieterwechsel sind neben den persönlichen Daten folgende Angaben notwendig:

  • Gewünschter Liefertermin
  • Zählernummer
  • Zählerstand
  • Name des örtlichen Versorgers
  • Kundennummer

Der Vermieter, die Hausverwaltung oder der Hausmeister erteilt Auskunft darüber, wo sich der Gaszähler befindet. Der lokale Versorger ist gesetzlich zur Vergabe der Kundennummer verpflichtet, sodass der Kunde die Möglichkeit hat, diese für den Anbieterwechsel erforderliche Information gegebenenfalls einzufordern.

Die Belieferung durch den neuen Anbieter erfolgt etwa sechs Wochen ab dem Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung zum Monatsersten.  

Viele Gasversorger haben bereits Preiserhöhungen zum Herbst angekündigt. Weitere Erhöhungen werden aufgrund des hohen Rohölpreises, an den der Preis für Erdgas zeitversetzt gekoppelt ist, unvermeidlich sein. Bis zum Jahresende werden die Gasversorger bundesweit die Gastarife um durchschnittlich 20 Prozent erhöhen. Wer angesichts dieser Preissteigerungen den Tarif oder den Gasanbieter wechseln möchte, sollte auf möglichst lange Preisgarantien achten.

Mit einer Preisgarantie räumt der Gasversorger einen Festpreis für einen bestimmten Zeitraum ein. Werden innerhalb dieser Zeit die Tarife erhöht, zahlt man bis zum Ablauf der Garantie noch die alten Preise. Daher gilt zunächst die Faustregel: Je länger die Festpreisgarantie, desto besser. Doch Preisgarantie ist nicht gleich Preisgarantie.

Meistens werden die Festpreise für 12 Monate eingeräumt. Da sich die Erdgaspreise im Laufe des nächsten Jahres noch weiter verteuern werden, kann eine solche Preisgarantie bares Geld wert sein. Vorsicht ist allerdings bei mehrjährigen Preisgarantien geboten – diese Tarife sind häufig bereits so teuer, dass man nur spart, wenn die Gaspreise über mehrere Jahre stark ansteigen. Angesichts des derzeit wieder fallenden Ölpreises ist diese Entwicklung jedoch keinesfalls sicher.

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Spar-Check für zehn größte Städte

Wer die Haushaltskasse entlasten möchte, sollte alle bestehenden Verträge überprüfen. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox.de hat die Sparpotenziale in den zehn größten Städten Deutschlands für Strom, Gas, Telefon und Internet untersucht. Durch die Anbieterwechsel kann man pro Jahr bis zu 638 Euro einsparen.

Strom

Beim Stromanbieterwechsel sollte man auf die unterschiedlichen Zahlungsweisen achten. Wer bereit ist, den Strom für das ganze Jahr im Voraus zu bezahlen, kann mit solchen „Prepaid“-Angeboten viel Geld sparen. Doch es gibt auch attraktive Angebote mit monatlichen Abschlagszahlungen. Wer beispielsweise in einem Single-Haushalt in Bremen wohnt, zahlt durch den Anbieterwechsel mit monatlicher Abschlagszahlung 72 Euro pro Jahr weniger. Bei einem Zwei-Personen-Haushalt beträgt die Einsparung mit einem ähnlichen Angebot 78 Euro. Zahlt man den Strom für das ganze Jahr im Voraus, wird die Haushaltskasse um 122 Euro entlastet. Diese Tarife mit Vorauskasse rechnen sich vor allem für Familien. In Essen kann ein Vier-Personen-Haushalt so beispielsweise 150 Euro sparen.

Gas

Auch der Gasanbieterwechsel kann die jährlichen Energiekosten ganz bedeutend nach unten drücken. Ein Single-Haushalt in Hamburg kann so beispielsweise 65 Euro pro Jahr einsparen. Ist man bereit, das Gas für das ganze Jahr im Voraus zu bezahlen, braucht ein Zwei-Personen-Haushalt in Berlin sogar 149 Euro weniger für Gas auszugeben. Eine vierköpfige Familie kann durch denselben Tarif 269 Euro einsparen. Wer seine Gasrechnungen weiterhin mit monatlichen Abschlägen bezahlen möchte, findet ebenfalls einige interessante Angebote. So liegt in Hamburg, Bremen und Düsseldorf die Ersparnis bei einem Anbieterwechsel mit monatlichen Abschlägen ebenfalls weit über 200 Euro pro Jahr.

Telefon und Internet

Auch mit dem Wechsel zum günstigsten Telekommunikationsanbieter lässt sich so einiges einsparen. Am günstigsten sind die sogenannten "Komplettpakete", die in den meisten Fällen eine Telefon-Flatrate für Festnetzanrufe und eine Internet-Flatrate für einen schnellen DSL-Zugang beinhalten. Wer diese Leistungen derzeit von der Telekom bezieht, kann mit einem Anbieterwechsel oft einen günstigeren Tarif beziehen. Ist ein Kabelanschluss vorhanden, kann in Köln, Frankfurt a. M., Dortmund, Essen und Düsseldorf zum Anbieter Unitymedia gewechselt und bis zu 219 Euro jährlich eingespart werden. In Berlin, Hamburg, München, Stuttgart und Bremen lohnt sich der Wechsel zum „All-Inclusive-Paket“ von Vodafone. Hier zahlt man knapp 200 Euro pro Jahr weniger. Bevor man den Telekommunikationsanbieter wechselt, sollte man jedoch unbedingt die Kündigungsfristen beim derzeitigen Anbieter prüfen, da es hier häufig sehr lange Laufzeiten gibt.

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VEA-Studie: Gaspreise steigen weiter

Am Status quo auf dem Gasmarkt hat sich nichts geändert. Die Preise für Endver¬braucher sind in den letzten zwölf Monaten um mehr als 11 Prozent in die Höhe geschnellt. Im Fünf-Jahres-Vergleich müssen die Gaskunden um rund zwei Drittel höhere Gaskosten verkraften. Nach wie vor bestimmt nicht der Wettbewerb die Bezugskonditionen, sondern der hohe Heizölpreis. Diese Entwicklung belegt der aktuelle Gaspreisvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e. V. (VEA).

„Die Bindung des Gaspreises an den Ölpreis wird weiterhin negative Folgen haben. Signifikante Preis¬erhöhungen im Laufe der nächsten Monate sind sicher“, blickt Dr. Volker Stuke, Geschäftsführer des VEA, in eine düstere Zukunft. „Die Kosten für Gas werden für viele Kunden bis Ende 2008 in einer Größenordnung von rund 25 Prozent dramatisch steigen.“

Allerdings gibt es laut VEA auch positive Veränderungen am Markt. Wichtigste Voraus¬setzung für wirklichen Wettbewerb: Durch das von der Bundesnetzagentur eingeführte Zwei-Vertrags-Modell ist der diskriminierungsfreie Zugang zu den Gasnetzen endlich Realität. Viele mittelständische Unternehmen haben jetzt das erste Mal die Möglichkeit, Wettbewerbsangebote Dritter einzuholen, um so ihre Bezugskonditionen zu verbessern. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass Unternehmen im Rahmen von Ausschrei¬bungen deutliche Einsparungen erzielen kön¬nen“, so Stuke. „Die Botschaft für alle Energie¬kunden: Aktiv werden und die neuen Chancen, die sich am Markt bieten, konsequent nutzen.“

Die aktuelle VEA-Analyse untersucht in der gesamten Bundesrepublik 38 Versorgungsgebiete mit verschiedenen Gas¬versorgungsunternehmen. Nach wie vor stellt der Verband erhebliche Preisunterschiede von mehr als 25 Prozent zwischen einzelnen Lieferanten fest. Der preisgünstigste Versorger ist einmal mehr EWE Oldenburg in den Versorgungsgebie¬ten Oldenburg, Brandenburg und auf der Insel Rügen. Als besonders teure Versorger hat der VEA die Stadtwerke Bielefeld, Rheinenergie Köln und ESB München ausgemacht.

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Vor Stromanbieterwechsel gut informieren

Wer jetzt den Stromanbieter wechselt, kann trotz steigender Preise bis zu 200 Euro sparen, schreiben Branchenexperten. DenStromanbieter wechseln ist einfach. Man meldet sich einfach beim neuen Stromversorger an, die Kündigung beim alten übernimmt der neue Dienstleister für Sie.

Ansonsten ändert sich für Sie nichts, Sie bekommen keinen neuen Zähler, sondern einfach nur eine neue Rechnung. Unter dem Motto „Strom. Jetzt wechseln. Jetzt sparen.“ steht eine Kampagne der Verbraucherzentralen zum Stromanbieterwechsel . Sie soll Verbrauchern die Angst vor einen Wechsel nehmen und zeigen, wie einfach und sicher ein Wechsel des Anbieters möglich ist.

 

 

 

 

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In ÖKO-TEST 3/2008 werden Strompreisrechner unter die Lupe genommen. Das Fazit lautet: Wer günstigen Strom sucht, liegt bei Verivox und seinen Kooperationspartnern richtig.