Mehr als
10 Millionen Bundesbürger haben zu hohe Cholesterinwerte. Die Meisten
kennen jedoch die Risikofaktoren für den gefährlichen Cholesterinanstieg
nicht. Ein neuer kostenloser
Cholesterin-Risiko-Test von
medphano Arzneimittel GmbH soll der Bevölkerung jetzt dabei helfen, das
persönliche Risiko für einen erhöhten Cholesterinwert rechtzeitig zu
erkennen und beim Profi testen zu lassen.
Je nach
Testergebnis wird den Teilnehmern deshalb eine exakte
Cholesterinwertbestimmung beim Arzt oder Apotheker empfohlen. Der
Internet-Test führt während einer virtuellen Reise durch eine Blutbahn und
zeigt so, welche Ursachen ein Cholesterinanstieg im Blut auslösen können.
Durch die Beantwortung verschiedener Testfragen können die Nutzer bereits
nach nur einer Minute eine mögliche persönliche Gefährdung
abwägen.
Das
Bewusstsein in der Bevölkerung, für die Gesundheit selbst verantwortlich
zu sein, ist stark gewachsen. Dabei suchen sich die Menschen ihre
Auskünfte zum Thema Gesundheit zunehmend selbst. Vor allem
gesundheitsbewusste Krankheitsvorbeuger nutzen das Internet zur
Selbstdiagnose. Rund 40 Prozent der Suchabfragen im Internet beziehen sich
auf das Thema Gesundheit. Laut aktuellen Ergebnissen einer
ARD/ZDF-Online-Studie besuchten im Jahr 2007 erstmalig mehr
„Silver-Surfer“ das Internet (5,1 Millionen), als 14- bis 19-Jährige (4,9
Millionen).
Der
Cholesterin-Risiko-Test von medphano will allen gesundheitsbewussten
Internetnutzern zukünftig helfen, das eigene Risikoprofil unkompliziert zu
prüfen, um rechtzeitig eine sichere Testung der Cholesterinwerte
durchführen lassen zu können.
Fluglärm
erhöht Risiko für Bluthochdruck
Menschen,
die Nachtfluglärm ausgesetzt sind, haben laut einer internationalen Studie
häufiger erhöhte Blutdruckwerte, als Menschen in ruhigen
Wohngebieten.
Bereits
ein Anstieg des nächtlichen Fluglärmpegels um 10 Dezibel dB(A) im
Schallpegelbereich zwischen 30-60 Dezibel erhöht nach Angaben des
Umweltbundesamtes (UBA) das Risiko für Bluthochdruck bei Frauen und
Männern um etwa 14 Prozent. Etwa 5000 Anwohner der Flughäfen Amsterdam,
Athen, Berlin, London, Mailand und Stockholm beteiligten sich an der von
der Europäischen Kommission geförderten Studie.
Echtzeit-Infos bei Seuchen
Die
Europäische Kommission hat ein neues medizinisches Intelligenzsystem
entwickelt. Es durchsucht und sortiert Informationen aus mehr als 1.000
Nachrichten-Websites und 120 Gesundheits-Websites in 32
Sprachen.
Ergänzend
zu herkömmlichen Verfahren wird das neue System mit der
BezeichnungMediSysden
Gesundheitsbehörden Informationen über Krankheitsausbrüche oder
Industrieunfälle in Echtzeit zur Verfügung stellen. Damit soll dazu
beigetragen werden, solche Ereignisse so früh wie möglich zu erkennen und
frühzeitig darauf zu reagieren. Außerdem kann es den Behörden wertvolle
Informationen bei einem Großereignis wie einem bioterroristischen Anschlag
liefern.
Zusammenarbeit
mit der Universität Helsinki wurde auch ein System zur automatischen
Erkennung von problematischen Ereignissen eingeführt. Es analysiert
englische Berichte und fragt strukturierte Daten zur Anzahl der Fälle, zu
Ort und Datum ab. Diese werden dann in die automatische Problemdatenbank
eingespeist, welche die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten
verwenden.
Informationen
zu FSME-Impfstoffen: Das
Paul-Ehrlich-Institut hat in
Abstimmung mit den Herstellern eine Entscheidungshilfe erarbeitet, wie bei
einer FSME-Impfstoffknappheit die zur Verfügung stehenden FSME-Impfstoffe
bestmöglich eingesetzt werden können.
Der Borreliose und FSME
Bund Deutschland e.V.
BFBD versteht sich als
Patientenorganisation und Bundesverband für Aufklärung, Information
und Beratung bei zeckenübertragenen Erkrankungen. Dem Borreliose und FSME
Bund Deutschland e.V. gehören die meisten Vereine, Gruppen und Aktiven der
deutschen Borreliose Selbsthilfe an. Spendenkonto: Hamburger Sparkasse
(Haspa) BLZ: 200 505 50; Konto-Nr.: 1275 123 345. Der Borreliose und FSME
Bund Deutschland e.V. ist vom Finanzamt Hamburg als gemeinnützig und
besonders förderungswürdig anerkannt. Spenden sind
steuerabzugsfähig.
Weitere Link-Tipps:
Zectect
Vereinfür
Diagnostik, Therapie und Prävention der Borreliose und FSME.Homepageder Schweizer Borreliose-Selbsthilfe mit
Forum.Borreliose
Magazi
n, Publikation des Borreliose Bund Deutschland e.V. Gesundheitsmagazin im
Internet für von Zecken übertragene Erkrankungen. Zusätzlich findet man
über 350 weitere, aktuelle und geprüfte Links in der entsprechenden
Unterrubrik desBorrelioseforums
Vor dem
Kauf und Einnahme der Potenzmittel "Ceedra" und "PerfeX-men", die übers
Internet als traditionell chinesische Medizin vertrieben werden, warnt das
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Präparate
werden als rein pflanzliche deklariert.
Als
Hersteller wird laut BfArM die Firma Naviti / Vitavaris mit Sitz in
Warschau in Polen genannt. Die Präparate enthalten nach Untersuchungen der
Überwachungsbehörde in Österreich die nicht deklarierte Substanz
Hydroxy-Acetildenafil, ein chemischer Abkömmling des
verschreibungspflichtigen Wirkstoffs Sildenafil. Das BfArM weist darauf
hin, dass Wirkungen und mögliche Nebenwirkungen nicht beurteilt werden
könnten, weil das Hydroxy-Acetildenafil nicht in klinischen Studien
untersucht worden sei.
Grippeviren haben neue Hochsaison
Niemand
sollte sich in falscher Sicherheit wiegen und meinen, die Grippesaison sei
mit Frühlingsfang alljährlich zu Ende. Seit mehreren Jahren stellen schon
weitere Monate einen neuen Höhepunkt der Grippeausbreitung in Deutschland
dar.
Grippeviren
kennen keine Ländergrenzen: Gerade wenn es in die Ferne lockt sollte bei
der Reiseplanung immer auch an mögliche Risiken einer Influenza-Infektion
am Urlaubsort gedacht werden.
Verwechselt
wird eine Grippe häufig mit einem grippalen Infekt. Die Symptome
unterscheiden sich jedoch deutlich. Schlagartig auftretendes hohes Fieber
bis 41° Grad, Schweißausbrüche, starke Muskel- und Gelenkschmerzen und ein
allgemein schweres Krankheitsgefühl, sind eindeutige Anzeichen für eine
Influenza. Besonders charakteristisch ist der plötzliche Krankheitsbeginn
aus vollem Wohlbefinden heraus.
Die
Erreger werden über feinste Tröpfchen der Atemluft beim Sprechen, Husten
oder Niesen übertragen. Antivirale Medikamente, wie die
Neuraminidasehemmer, können Grippeviren gezielt bekämpfen. Die besten
Voraussetzungen schnell wieder gesund zu werden haben Erkrankte, die die
Medikamente innerhalb von 48 Stunden nach den ersten Symptomen einnehmen.
Je mehr Viren sich im Körper ausbreiten, desto schwerer ist der
Krankheitsverlauf.
Grundsätzlich
gilt: Wer frühzeitig einen Arzt aufsucht und eine antivirale Therapie
beginnt, hat gute Chancen, dass die Erkrankung milder verläuft, sich der
Gesundheitszustand schneller bessert und schwerwiegende Komplikationen
verhindert werden. Den derzeit bestmöglichen, wenn auch nicht
100prozentigen Schutz vor einer Erkrankung bietet die Grippeimpfung.
Allerdings dauert es 14 Tage bis der vollständige Schutz aufgebaut
ist.
In
Süddeutschland lebt es sich gesünder
Süddeutsche
Städte sind besser für die Gesundheit. Ein Gesundheitsatlas zeigt
auf, wo in Deutschland das Leben noch lebenswert ist. Stuttgart bietet
demnach die höchste Lebenserwartung, Berlin liegt abgeschlagen auf Platz
72.
Ulm ist
einer Studie zufolge die gesündeste Stadt Deutschlands, in Stuttgart ist
die Lebenserwartung am höchsten. Für den ersten Gesundheitsatlas verglich
die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) im Auftrag der Zeitschrift
«Healthy Living» die 81 größten deutschen Städte.
Auf Platz
zwei des Gesundheitsrankings liegt Erlangen, auf Platz drei Heidelberg.
Die Schlusslichter sind Halle (Platz 79), Gelsenkirchen (Platz 80) und
Herne (Platz 81).
Im
Vergleich der deutschen Metropolen hat eindeutig München die Nase vorn -
die bayerische Hauptstadt belegt im Gesamtranking Platz 6. Es folgen
Stuttgart auf Rang 13, Frankfurt/Main auf Rang 16 und Hamburg auf Rang 23.
Köln liegt im Mittelfeld auf dem 32. Platz. Berlin schaffte es nur auf
Rang 72. Die Studie ist nach Angaben des Magazins die bisher umfassendste
Datensammlung dieser Art.
Sie
berücksichtigt mehr als 3600 Einzeldaten aus öffentlichen Quellen, wie
Messwerte des Umweltbundesamtes, Zahlen des statistischen Bundesamtes und
die aktuelle Kriminalstatistik. Zu den Daten zählen harte Fakten wie
Lebenserwartung, Anzahl von Krankenhausbetten und Höhe der
Feinstaubbelastung. Aber auch Kriterien wie Krippenplätze, Straftaten und
die Häufigkeit von Theaterbesuchen wurden
berücksichtigt.
Im Osten
mangelt es an Fachärzten. Wie gesund eine Stadt ist, kann man der Studie
zufolge zuerst an der Lebenserwartung ihrer Bewohner ablesen. Die
Unterschiede sind erheblich: Ein heute in Saarbrücken geborenes Mädchen
hat laut «Healthy Living»-zum Beispiel eine um 2,6 Jahre geringere
Lebenserwartung als eine Neugeborene in Stuttgart». In Stuttgart werden
Frauen durchschnittlich 82,8 Jahre alt, Männer 77,8 Jahre. Bei
Schlusslicht Gelsenkirchen können Frauen hingegen nur auf 80,3 Jahre und
Männer auf 73,7 Jahre hoffen.
Auch im
Hinblick auf die medizinische Versorgung werden regionale Unterschiede
deutlich: In vielen ostdeutschen Regionen mangelt es an Fachärzten, im
Ruhrgebiet an Allgemeinmedizinern. So kommen in Mülheim/Ruhr nur 30
Allgemeinärzte auf 100.000 Einwohner, in Freiburg und Würzburg sind es
78.
Auch bei
der Zahl der Krankenhausbetten hat der Süden die Nase vorn: In Heidelberg
stehen für 1.000 Einwohner 22,8 Klinikbetten zur Verfügung, beim
Tabellenletzten Bergisch Gladbach hingegen nur 4,4. Kiel ist die Stadt mit
der saubersten Luft, Magdeburg ist die grünste. Hier liegt der Anteil an
Erholungsflächen bei 12,8 Prozent der Gesamtfläche. Berlin bringt es
immerhin auf 11,5 Prozent. Verlierer in dieser Kategorie ist Siegen mit
gerade mal 0,5 Prozent Erholungsflächen.
München
liegt bei Sportlichkeit vorn. Für die Studie wurden auch Punkte
berücksichtigt, die erst auf den zweiten Blick Auswirkungen auf die
Gesundheit haben, wie Straftaten und Theaterbesuche: «Kognitive
Auseinandersetzung, beispielsweise durch kulturelle Veranstaltungen, ist
gut für die Gesundheit im Alltag», sagt Ulla Walter von der Medizinischen
Hochschule Hannover. So besuchen die Ulmer mit 1,75 Mal pro Jahr am
häufigsten ein Theater, und Freiburg bietet die meisten
Volkshochschulkurse.
In der
Kategorie Sicherheit liegt Bergisch Gladbach an der Spitze, mit nur 5366
Straftaten pro 100.000 Einwohner. Schlusslicht ist Frankfurt/Main mit
17.570 Straftaten. Beim Sport ist München Spitzenreiter: Hier sind 395,1
Menschen pro 1.000 Einwohner Mitglied in einem Sportclub. Weit
abgeschlagen sind die ostdeutschen Städte: Schlusslicht Chemnitz hat nur
118,4 Vereinsmitglieder pro 1.000 Einwohner.
Infos
über Risiken durch Medizinprodukte
Über
Risiken durch Medizinprodukte informiert das Bundesinstitut für
Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) jetzt im Internet. Zugleich gibt
es Informationen zur Beseitigung, Verringerung oder Verhinderung des
Wiederauftretens der Risiken, teilt das Institut in Bonn
mit.
Unter
«
www.bfarm.de» werden
Informationen von Herstellern, Empfehlungen des BfArM und die Ergebnisse
der von der Behörde durchgeführten wissenschaftlichen Aufarbeitung von
Risikobewertungen veröffentlicht.
(40
Prozent aller Frauen zwischen 14 und 44 nehmen als Mittel zur Verhütung am
liebsten die Pille - und lassen sich den Schutz etwas kosten. Die Stiftung
Warentest hat einmal Antibabypillen untersucht und nennt die Präparate,
die empfehlenswert sind.
Dabei
wurde deutlich: Die Preisunterschiede bei den Pillen sind enorm. Die
Dreimonatspackung gibt es für zehn Euro - aber auch für mehr als das
Vierfache.
Die
Minipillen, die nur Gestagene als Hormon enthalten, sind teurer. Aber auch
hier gibt es große Preisunterschiede: Die Hersteller verlangen zwischen 20
und 43 Euro - und das bei fast identischer
Zusammensetzung.
Wichtig: Auch wer sich die
Antibabypille übers Internet bestellt, sollte sich auf jeden Fall vorher
vom Arzt untersuchen und beraten lassen. Denn der Eingriff in den eigenen
Hormonhaushalt kann auch eine Reihe von unerwünschten Nebenwirkungen
haben.
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sich in seltenen Fällen und saisonbedingt zwischen den
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