Sommermode wird bunterDer Sommer wird bunt. Knallige Farben wie leidenschaftliches Rot liegen im nächsten Jahr voll im Trend. Knallige Farben sind schon in diesem Jahr angesagt, doch sollen sie noch konsequenter und großflächiger eingesetzt werden, berichtet das Deutsche Mode-Institut (DMI). Rote Trenchcoats, gelbe und pinkfarbene Jeans sowie grüne Kleider werden künftig die Straßen colorieren. Kombiniert werden die kräftigen Farben mit Neutraltönen wie Schwarz, Grau und Weiß. Bei den Herren stehen laut DMI dagegen eher Pastelltöne hoch im Kurs. Helles Gelb, Rosé und Hellblau sind die bevorzugten Farben für Blazer, Jeans und Leinenhemden. Frische Farben und leichte Stoffe - damit liegt Mann im nächsten Jahr voll im Trend.
In punkto
Mode legen die Modedesigner vor allem Wert auf gute Qualität, sowohl im
Material als auch in der Verarbeitung. Ausgefallen soll es außerdem sein,
und zwar auch für Frauen über 40. Qualität und Preis bei Mode wichtigFrauen und Männer legen bei modischer Bekleidung vor allem Wert auf sehr gute Qualität. In einer Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos stimmten dieser Aussage 87 Prozent der Befragten zu. 78 Prozent der Deutschen legen zudem Wert darauf, sich in der Modekleidung "rundum wohl zu fühlen. Nur neun Prozent war wichtig, dass die Kleidung von einem bekannten Modeschöpfer stammte, und 15 Prozent ging es um die Marke. Ein Drittel der repräsentativ ausgewählten Teilnehmer ab 14 Jahre sagten bei der Telefonumfrage, für sie sei der Preis der Kleidung "sehr wichtig". Bei dieser Aussage waren sich Männer und Frauen einig. Jede dritte Frau (34 Prozent) legt aber auch sehr großen Wert darauf, dass Mode ihre Rolle als Frau betont. Hingegen möchte nur jeder siebte Mann (15 Prozent), dass mit Mode seine maskuline Rolle betont wird. Modeinteressierte (11 Prozent) und Modemuffel (12 Prozent - "Kaufe nie Modeartikel") sind unter Frauen und Männern wieder gleichermaßen vertreten. 14- bis 21-Jährige sind deutlich häufiger (20 Prozent) beim Modekauf anzutreffen als andere Altersgruppen.
Die Modetrends für Herbst / WinterDie Mode im Herbst und Winter bewegt sich zwischen den beiden Polen: Entweder mit viel Strenge und Kraft durchhalten, oder entspannt und gelassen in die Zukunft schauen. Lila, Pflaume, Beere und das klassische Schwarz-Weiß-Grau sind die Modefarben für Herbst und Winter sind die angesagten Modefarben. Für die Frauen gibt es schwarze Kleider mit grafischen Linien, Hosenanzüge und dazu üppigen Modeschmuck. Als weiteren Trend zeigt sich eine Renaissance des alten britischen Stils, der als "New England" daherkommt. Hier gibt es Karo, Karo und nochmals Karo: in Hemden, Hosen, Tüchern und Taschen, in der Damenmode wie in der Herrenmode. Weiche "schmeichelnde Materialien", viel Strick, Jersey und Velours prägten die Kleidung und Accessoires für Frauen. Mit diesen Stoffen würden laut Mode-Institut Emotionen unserer Zeit widergespiegelt - eine Sehnsucht nach Wellness, die sich im lockeren Schichtenlook zeige, sowie nach Wertigkeit, die sich in Qualität ausdrücke. Der Trend des Strickkleides - das Kleid ist generell angesagt - werde fortgesetzt, dazu "wollene Strumpfhosen nicht vergessen!". "Es ist ein Symbol dieser Tage, dass man sich nach Wärme sehnt", schildert der Chefredakteur der Modefachzeitschrift TextilWirtschaft.
Wintermode beschert Ende der VerweiblichungSchrill, bunt und oft zu körperbetont war es, was in den letzten Jahren auf den Laufstegen gezeigt wurde. Vorgeführt von männlichen Models, deren Gesichter an Mädchen und deren ausgemergelte Körper an jugendliche Stricher erinnerten. Männer mit normalen Figuren vertrugen diese Mode nur mit Einschränkungen. Der Trend, der sich auf den Schauen für Herbst/Winter abzeichnete, lautet nun aber: Der Mann ist wieder da! Es gibt ihn in den Ausführungen Soldat, Zar, Großgrundbesitzer, Matrose, Abenteurer oder Gastgeber einer Cocktailparty. Kantig, breitschultrig in Kastenjacken und gedeckten Farben. Maskulin auf jeden Fall, erwachsen und irgendwie sogar ein wenig souverän. Keine Spur mehr von metrosexuellen Mischwesen. Bundfaltenhosen sind wieder erlaubt, Zweireiher sowieso. Der neue Mann geht auf Nummer Sicher. Weite Mantel und Jacken extrem trendyEleganz und ein Spiel mit Weite und Volumen betimmen die Mantelkollektionen und Jackenkollektionen des kommenden Winters. Ob A-Linie, O-Linie oder X-Linie: Bei den Outfits der kalten Jahreszeit sind alle Formen dabei. Die meisten Modelle sind voluminöser, berichtet der Verband der Deutschen Mode- und Textildesigner. Zu den angesagten Röhrenjeans und Leggings sehen die weiten Formen extrem trendy aus. Charakteristisch für die aktuellen Modelle sind eine schmale, hoch geschnürte Taille. Zudem sind die Schultern betont, oder weiche, bauschige Ärmel setzen neue Akzente. Auch breite Gürtel und große Knöpfe dürfen bei den Mäntel und Jacken im neuen Look nicht fehlen. Dazu kommen Pelzkrägen, am besten zum Abknöpfen: Sie sind - egal ob bei Parka, Blouson oder Wollmantel - ein Muss Capes sind der absolute Hingucker. Viele Modefirmen bieten extrem pfiffige und trendige Modelle. Elegant müssen sie aber sein, und sie werden möglichst mit langen Handschuhen, schmaler Hose und hohen Absätze kombiniert. Ein "Comeback der Masche" hat eine Stylistin ausgemacht. Vor allem in Kombination mit Leder oder Pelz sind Strickmäntel oder grobmaschige Wolljacken und -Wollmäntel absolut angesagt. Auch für den Herren sind neue Wollmodelle in der aktuellen Kollektion. Trotz des Trends zur Eleganz bleiben Dauerbrenner wie Dufflecoat, Trenchcoat und Daunenjacke der Mode in der kalten Jahreszeit erhalten. Glänzende, hochwertige Stoffe und Lackleder lösen in vielen Kollektionen den klassischen Wollmantel ab. Parkas sind wieder großes Thema. Schmal geschnitten sind auch die Trenchcoats und die neuen Blazermäntel mit betonten Schultern. Häufig betont ein Gürtel bei den Jackenschnitten der Saison die Taille. Auch Liebhaber der sportlichen Outfits kommen in diesem Winter nicht zu kurz. Parka sind wieder ein ganz großes Thema, elegant mit Pelzkrägen kombiniert. Pflicht ist außerdem eine Kapuze, möglichst abknöpfbar. Denn vor allem Krägen setzen bei den Jacken und Mänteln der Saison Akzente. Steife Stehkrägen finden sich ebenso in den Kollektionen wieder, wie bauschige Schalkrägen oder kleine Rundkrägen, die häufig bei Capes und Kurzmänteln im Stil der sechziger Jahre anzutreffen sind. Selbst die eleganten Modelle bieten eine Kapuze - meist eine sehr große, die die Schultern betont.
Schlankheit prägt aktuelle HerrenmodeSchlankheit kennzeichnet die neuen Modetrends. Wird der Anzug schmaler, werden es die Hemden - und werden es die Hemden, werden es die Krawatten. Die schmalen Hemdkragen passen nur mit schmalen Bindern zusammen. Verkürzte Beinlängen bis hin zur Hochwasseroptik prägen die Hosenschnitte. Schlankheit ist ein Muss für die neue Mode. Die neuen Anzüge und Hemden sind schmal, schlank und körperbetont. Vorbei sind die Zeiten flatternder Hemden und breiter Krawatten. Die Entwicklung derzeit geht auf Phänomene der frühen 60er und 80er Jahre zurück, berichtet das Deutsche Modeinstitut. Wie in der Damenmode hat auch in der Herrenmode ein Silhouettenwandel stattgefunden, der Blick ist wieder stark auf die Schlankheit gerichtet. Für die Mode bedeutet das: Schmale Hosenbeine, taillierte Formen bei Hemden und Anzügen, schmale Sakkokragen und schmale, teils gerade abgeschnittene Krawattenformen. Sogar beim Anzug finden sich röhrenhafte, schlanke Hosen. Außerdem treten Zweiknopfsakkos und Einknopfsakkos in den Vordergrund. Es wird die Mitte, die schlanke Taille betont. Slim-Line-Anzüge, schmale Pencilhosen und Accessoires wie schmale Seidenschals und Lederkrawatten" sind Trend für Herbst/Winter. Dünne Linien zeichnen auf der Silhouette auch Hosenträger, die als Accessoire durchaus an der Taille herunterhängen dürfen. Die Hemden müssen den jetzt eng an den Körper taillierten Sakkos und Anzügen Rechnung tragen, für ein stimmiges Gesamtbild braucht es daher auch die kleineren Kragenformen. Die Reversbreite hat sich fast halbiert. Und die Krawatten verlieren in der Breite annähernd drei Zentimeter. Ein schmaler Binder passt dann zur Weste, zum Cardigan und zu den schmaleren Revers der Anzugjacken. >> Herrenmode Schuhmode: Gestiefelt und nichts als StiefelUnd Stiefel, nichts als Stiefel. Ob als Stiefeletten oder unter den fremdartigen Namen wie Pumps, Mukluks, Dandys, Trappers oder Riders, die Füße werden in dieser Zeit schön gewärmt in Farbtönen wie beige, braun, schwarz oder bordeaux. Und das Leder (oder Kunstleder) alleine reicht nicht aus: Blumen, Broschen und Schnallen frischen den Schuh noch auf. Sportliche, legere Herren, kniehohe Damen und bunte, gemusterte Kinder - so will es zumindest das Modediktat sehen.
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