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Deutsche haben wieder mehr Lust auf Reisen
Einer
Studie zufolge haben die Deutschen wieder mehr Lust auf Urlaub und wollen
dafür mehr Geld ausgeben. «Das Sparen am Urlaubsbudget geht dem Ende zu»,
heißt es in einer Presseverlautbarung der Beratungsfirma Marketing
Corporation in München.
Bei einer
Umfrage unter 1000 Bundesbürgern gaben rund 30 Prozent an, i mehr Urlaub
machen zu wollen als in vorhergehenden Jahr. Während in den vergangenen
beiden Jahren rund zwei Drittel der Befragten am Urlaub gespart hätten,
planten nun lediglich 12 Prozent weitere Einsparungen im Reisebudget.
Damit kehre die alte Reiselust langsam wieder zurück.

Städtereisen
sind im Internet einer der am stärksten wachsenden Reisemärkte. Aber nicht
immer sind die sogenannten Billigflieger am günstigsten. Zu diesem
aktuellen Ergebnis kamen Experten der Arbeiterkammer
Oberösterreich.
Sie
verglichen die Angebote von 16 Airlines (Ryanair, Germanwings, Air Berlin
+ Niki, Deutsche BA, Germania Express, Easy Jet, AUA, Lufthansa, British
Airways, Iberia, Swiss International, Alitalia, Hapag Lloyd, Czech
Airline, KLM) bezogen auf elf Destinationen (Rom, Mailand, Nizza, Paris,
Barcelona, Madrid, Lissabon, London, Amsterdam, Hamburg und Berlin) von
vier Abflughäfen (Linz, Wien, Salzburg und
München).

Musicals zum Last Minute-Preis
L'TUR gab
kürzlich den Startschuss für eine neue Produktlinie, bei
der viel Musik drin ist. Ab sofort werden Musical-Arrangements zum Last
Minute-Preis angeboten.
Jede Woche stellt Europas
Marktführer für Last Minute-Reisen ein Musical-Arrangement mit Hotelübernachtung
in einer deutschen Stadt zusammen. So kann jedes Wochenende spontan in ein
Rundum-Erlebnis zum Last Minute-Tarif verwandelt werden. "Städtereisen mit hohem
Erlebnisfaktor sind besonders gefragt. Wir haben deshalb unsere Citytrips mit
großen Musicalhighlights kombiniert", begründet L'TUR-Pressesprecherin Tanja
Dauth das Auflegen der Musical-Pakete. Alle Angebote können hier über ltur gebucht werden.

Milliarden
durch Städtereisen und Kurzreisen
Der
Städtetourismus und Kulturtourismus haben laut DTV Deutscher
Tourismusverband eine "enorme ökonomische Bedeutung" für die Branche.
Untersucht wurden in der Studie rund 200 deutsche Städte mit mehr als
25 000 Einwohnern und mindestens 100 000 Übernachtungen
jährlich.
Städtereisen
bringen einen Milliardenumsatz und sichern rund 1,6 Millionen
Arbeitsplätze: Das ist das Ergebnis einer Studie, die der Deutsche
Tourismusverband (DTV) Berlin veröffentlichte. Danach verbucht der
deutsche Städtetourismus im Jahr 2,2 Milliarden Aufenthaltstage, das
entspricht rund fünf Millionen Besuchern pro Tag. Davon entfällt der
überwiegende Teil auf Tagesausflügler und Tages-Geschäftsreisende.
Übernachtet wird dagegen nur 110 Millionen Mal pro Jahr.
Die
Übernachtungsgäste kurbeln die Wirtschaft der Städte deutlich mehr an als
die Tagesausflügler: Sie geben im Schnitt 129 Euro aus, während Tagesgäste
nur 33 Euro zahlen. Gewinner vor Ort sind vor allem Einzelhändler (Umsatz
rund 41 Mrd. Euro), Gastronomie (24 Mrd. Euro) und Freizeit- und
Unterhaltungsgewerbe (6,3 Mrd. Euro). Erst auf Platz vier kommen Hotels
und Pensionen mit knapp sechs Milliarden Euro Umsatz.

Kurzreisen-Katalog bei Neckermann
Neckermann Reisen hat einen Katalog im Programm, der nur
Kurzreisen enthält. Unter den Titel "Kurz mal raus" stehen darin 152
Hotels in Deutschland, in denen Arrangements für zwei oder drei Nächte gebucht
werden können.
Der Ganzjahreskatalog bietet verschiedene Pauschalen in den
Rubriken "Kulturgenuss", "Gaumenfreuden",
"Wellness-Wonnen" und "Unternehmungslust". Mit
letzterer sollen vor allem Natur- und Aktivurlauber angesprochen werden. Die
meisten Kurzreisen kosten 120 bis 200 Euro pro Person.

Fast die
Hälfte der Internetsurfer nutzt das Web auch zur Reiseplanung: 41 Prozent
der aktiven Internetnutzer haben innerhalb eines Monats Reise-Websites angesteuert. Das
teilt der Internetmarktforscher Nielsen/NetRatings mit.
Er beruft
sich dabei auf die Beobachtung einer repräsentativen Gruppe von 6000
Internetnutzern. Insgesamt besuchten im ersten Monat des Jahres demnach
hochgerechnet 13 Millionen Deutsche Reise-Websiten. Mit rund 3,7 Millionen
Besuchern wurde die Homepage der
Deutschen Bahn
am
stärksten genutzt.

Erlebnisse
und Events vorab buchen
Expedia
bietet einen neuen Service mit der
Möglichkeit, zusätzliche Angebote vor Ort unabhängig von der Buchung einer
Reise auszuwählen, Aus einer Städtereise wird so beispielsweise ein
Wochenende voller individueller Highlights - bequem von zu Hause aus im
Voraus geplant und gebucht.
Unter der Rubrik "vor Ort" stehen weltweit über 2.200 verschiedene
Attraktionen, Events und Freizeitaktivitäten zur Verfügung. Man bucht man
die gewünschten Leistungen bereits vor Reiseantritt
bequem von zu Hause aus und hat damit seine Karte sicher. So wird keine
Urlaubszeit mit Anstehen verschwendet.
Bei Ärger
mit Online Reisebüros können sich Urlauber jetzt an eine
neue
Reiseschiedsstelle
wenden.
Die fünf Mitglieder (expedia.de, opodo.de, ebookers.de, lastminute.com und
travel24.com) des Verbandes Internet Reisevertrieb haben sich der
Einrichtung angeschlossen.
Die
Reiseschiedsstelle soll als neutrale Einrichtung eine Alternative zu
Gerichts- verfahren sein, wenn ein Problem zwischen dem Reisenden und dem
Online- Reisebüro nicht auf dem Verhandlungsweg beseitigt werden kann.
Hilfe bietet die Schiedsstelle an, wenn
die Abwicklung einer Buchung über ein dem VIR angeschlossenes
Internet-Reisebüro beim Kunden Anlass zu einer Beschwerde gegeben hat und
diese Beschwerde nicht zur Zufriedenheit des Kunden gelöst werden konnte.
Ein Schlichter soll dann den Fall bewerten und Lösungsvorschläge
erarbeiten. Unter Anleitung des Schlichters können die Streitparteien
einen Vergleich schließen, statt ordentliche Gerichte zu bemühen.
Accor
setzt seine aggressive Preispolitik fort. Seit kurzem gilt in über 200
Hotels der Gruppe in Deutschland: Wer früher bucht, zahlt weniger. Neben
günstigen Angeboten für Frühbucher garantiert Accor dazu auf der
eigenen
Internetplattform
den besten Zimmerpreis für alle Hotels
der Gruppe.
Accorhotels
mit fast 4 000 Hotels in 90 verschiedenen Ländern bietet auf alle seine
Marken: Ibis, Suitehotel, Dorint, Mercure, Novotel und Sofitel, vom
Economy- bis zum Luxussegment bis zu 60 Prozent Preisnachlass.
Hotels der
Accor-Gruppe sind in DEUTSCHLAND in: Aachen, Amberg, Braunschweig,
Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, Krefeld, Lahnstein,
Mannheim, München, Offenburg, Remscheid, Stuttgart, Walsrode und
Wuppertal.
In
EUROPA in:
Belgien, Antwerpen, Gent, Namur. Dänemark, Kopenhagen. Frankreich, Annecy,
Avignon, Biarritz, Bordeaux, Chamonix, Deauville, Dinard La Baule,
Hermitage, Barrière, Les, Sables, d'Olonne, Lille, Lyon, Marseille,
Montpellier, Mulhouse, Nantes, Orléans, Paris, Strasbourg, Toulouse,
Versailles. Großbritannien, London, Novotel, Newcastle. Italien, Bologna,
Modena, Turin. Luxemburg. Niederlande, Eindhoven, Groningen, Utrecht.
Österreich: Wien und Seefeld i. Tirol. Portugal, Faro, Lissabon. Schweden,
Göteborg, Karlstad, Malmö, Nyköping, Stockholm, Sundsvall, Västerås.
Schweiz, Genf, Zürich. Spanien, Barcelona, Madrid, Valencia, Valladolid.
Ungarn,
Budapest.
Accor-Hotels
in anderen Ländern Ägypten: Hurghada, Kairo, Luxor, Sharm El Sheikh.
Australien: Melbourne und Sydney. Canada: Montreal. China: Hong Kong und
Shenzhen. Dominikanische Republik: Santo Domingo. Fiji: Denarau Island.
Indonesien: Sumatra, Palembang. Israel; Arad, Thalassa, Dead Sea, Bat Yam,
Jerusalem, Tiberias. Kanada: Toronto. Kuba: Havanna, Varadero, Coralia.
Martinique: Le Diamant, Les Trois Ilets. Mauritius: Flic en Flac, S Mont,
Choisy. Mexiko: Monterrey. Neuseeland: Auckland, Rotorua, Wellington.
Polynesien: Bora Bora, Rangiroa. Reunion: Saint Denis, Saint Gilles, Les
Bains, St, Maarten, Marigot. Südkorea: Seoul, Thailand, Chiang, Mai.
Tunesien: Monastir, Sousse. UAE: Dubai, USA: Washington.

Ein
Wochenende in Mailand, vier Tage Barcelona oder ein Kurztrip nach Berlin:
Die Billigflieger machen es möglich. Viele Metropolen sind inzwischen aus
per Direktflug relativ günstig zu erreichen.
Der Anteil
der Städtereisen am gesamten Reiseaufkommen stieg in den vergangenen fünf
Jahren von 11 auf 18 Prozent. Die Schnäppchen der Billigflieger geben
dafür den Ausschlag.
Berlin ist bei deutschen Touristen am
beliebtesten mit Besucherzuwächse von 15 Prozent bei den ausländischen und
sechs Prozent bei den deutschen Gästen. Billig-Airlines fliegen Berlin
mehrmals täglich an, häufige Verbindungen gibt es auch nach Hamburg,
Hannover, Düsseldorf, Dresden, Leipzig, Wien, London, Paris und Palma de
Mallorca. Mehrmals pro Woche sind die Hauptstädte Lissabon, Madrid, Rom,
Stockholm, Dublin, Prag und Warschau zu erreichen.

Im
Ausland drohen hohe Bußgelder
Teurer als erwartet kann eine
Auslandsreise werden, wenn Autofahrer im Ausland mit dem dort geltenden
Recht in Konflikt geraten. Autofahrer zum Beispiel, die in 18 Ländern vergessen, während der Fahrt tagsüber die
Scheinwerfer einzuschalten, müssen mit empfindlichen Geldstrafen
rechnen.
Bbei Verstößen gegen
gesetzlich festgelegte Geschwindigkeitsbegrenzungen zahlen Temposünder
zum Beispiel in Norwegen
mindestens ein Bußgeld von 390 Euro, wenn sie 20
Stundenkilometer zu schnell waren. In Spanien werden sie in solchen Fällen mit
bis zu 300 Euro zur Kasse gebeten.
Auch andere Verkehrsdelikte können die
Urlaubskasse arg strapazieren. Wer etwa in Griechenland ein Überholverbot
missachtet, riskiert laut ADAC ein Bußgeld von bis zu 355 Euro. Noch schlimmere
Folgen kann es haben, wenn Autofahrer die im Ausland gültigen Promillegrenzen –
sie liegen etwa in Kroatien, Tschechien und Ungarn bei 0,0 – überschreiten.
In
den meisten europäischen Ländern gilt wie in Deutschland inzwischen die
0,5-Promille-Grenze. Wer in Großbritannien unterwegs ist, darf zwar 0,8 Promille
Alkohol im Blut haben, doch kann ein Überschreiten dieser Grenze mit bis zu 7200
Euro Bußgeld geahndet werden.
Wer
etwa in Österreich, Belgien oder
Spanien nach einem Unfall oder einer Panne keine Warnweste trägt, zahlt immerhin bis zu 120 Euro.
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