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Das
Geschäft mit digitaler Musik im Internet wird nach Meinung vieler Experten
künftig vermehrt über Musik-Abos laufen. "Musik-Downloads sind ein
altmodisches Geschäftsmodell, Abonnementdiensten gehört die Zukunft", sagt
ein Sprecher des Musik-Abo-Dienstes
Napster
.
"Mit dem
Abo-Modell bindet man Kunden langfristig und hat eine sichere
Einnahmequelle", sagte Duea. Das sieht auch Dan Sheeran so, Vizepräsident
des Softwareunternehmens
RealNetworks
, das die
Abspielsoftware Real Player anbietet und den US-Abo-Dienst Rhapsody
betreibt.
Derzeit
macht Onlinemusik nur ein bis zwei Prozent des weltweiten Plattengeschäfts
von rund 32 Milliarden Dollar aus; optimistische Marktanalysen rechnen mit
einem Anteil von 25 Prozent bis 2009.
Noch
dynamischer ist nach Meinung vieler Experten der mobile
Musikmarkt.
Als "Killerapplikationen" bezeichnen manche Fachleute die modernen
Abspielgeräte, auch Handys der dritten Generation, mit denen man sich
überall und jederzeit Musik aus dem Mobilfunknetz herunterladen kann.
Dabei gehe es nicht mehr nur um Klingeltöne, sondern um ganze Songs und
Alben. "Das Handy ist das Abspielgerät der Zukunft. Auf den neuen
Mobiltelefonen kann man bis zu 1000 Songs speichern. Man kauft sie mobil
und überträgt sie zu Hause auf den Computer", prognostiziert ein
Fachmann.
Rapper Bushido führt Google-Liste an
Der Rapper Bushido ist der meistgesuchte Promi bei der Internetsuchmaschine,
berichtet ANCOSO Development
in einer Pressemeldung.
Bei Google Deutschland
liegt der wegen seiner aggressiven Texte umstrittene Musiker
in der Jahreshitliste vor dem US-Partygirl Paris Hilton.
Auf Platz drei der gefragtesten Personen unter google.de folgt die Mädchenband Monrose. Die Magdeburger Teenieband Tokio Hotel belegt lediglich den sechsten Platz noch hinter den Sängerinnen Rihanna und Britney Spears, wie der Betreiber mitteilte.
Insgesamt wurde bei der führenden Suchmaschine im Netz im zu Ende gehenden Jahr der «Routenplaner»
häufigsten gesucht.
Große Nachfrage herrschte auch nach dem «Telefonbuch», dem «Wetter» und der freien Online-Enzyklopädie «Wikipedia». Am schnellsten legten bei der Such-Häufigkeit die sozialen Netzwerke «SchülerVZ» und «StudiVZ» zu, gefolgt von den «Lokalisten», einer lokalen Internet-Gemeinschafts- Seite aus München.
«StudiVZ» rangiert zudem auf Rang eins unter den meistgesuchten Online-Netzwerken.
Erstmals ermittelte der Suchspezialist auch, welche deutschen Städte am häufigsten nach bestimmten Begriffen suchen. So steht in Kiel der Handball ganz oben, in Kassel die Polizei, und die Münchner sind vor allem auf der Suche nach dem iPhone von Apple.

Amazon setzt auf
klassische Musik
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Classical Music Blowout Store eröffnet
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Mit der Eröffnung des
Classical Music Blowout
Stores
t
bietet Amazon seit kurzem über 2.000 klassische Musiktitel aus
Kunstgattungen von Instrumental bis Oper an. Der weltgrößte Online-Händler
reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach qualitativ hochwertiger
und leistbarer Klassik: "Die Nachfrage unserer Kunden nach klassischer
Musik steigt immer weiter und sticht sogar unsere weiteren Musikkategorien
aus", sagt Thomas May, Senior Music Editor von Amazon.
Trotz steigender Verkaufszahlen wird es immer schwieriger, bestimmte
klassische Werke in Geschäften oder im Internet zu finden: Nach dem
Verschwinden von prominenten Musikhändlern wie Brick and Mortar Music
verlassen sich die Konsumenten immer mehr auf Amazon. Mit der Eröffnung
dieses Geschäftszweigs soll es den Liebhabern klassischer Musik wieder
leicht gemacht werden, handverlesene Werke zu finden. Auch für Neulinge
bietet der Classical Music Blowout Store einiges: Eine Auswahl an
Audioprofilen großer Komponisten ermöglicht ein erstes Anhören und
Kennenlernen.

Die
Augsburger Verlagsgruppe Weltbild hat im Geschäftsjahr 2006/07 wieder sehr
gute Zahlen erwirtschaftet. Vor allem das Internet, dessen Anteil am
Gesamtumsatz mittlerweile 20 Prozent ausmacht, trug zu dem guten Ergebnis
bei.
Der
Gesamtumsatz lag laut Unternehmensangaben bei 1,6 Milliarden Euro, 15
Prozent mehr als im Vergleichzeitraum. Allein die
Online-Shops
Weltbild
online
,
Jokers
Online
,
buecher.de
und
bol.com
(Niederlande)
verkauften Bücher, CDs und DVDs für rund 333 Millionen Euro. Die
Umsatzsteigerung lag hier bei 32 Prozent..
"Die
Zukunft des Buch- und Medienhandels spielt im Internet. Diese Chance
werden wir nutzen", kündigte Carel Haff, Vorsitzender der
Weltbild-Geschäftsführung, dann auch an. Maßgeblich sei dabei vor allem
der Ausbau des Medienangebotes, derzeit sind in den Shops rund 1,5
Millionen Produkte vorrätig, des
Musikdownload-Portals
sowie die
Integration des Gebraucht-Angebots
weltbild-marktplatz.de
mit rund
15 Millionen Büchern, DVDs und CDs.

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