PERLEN
& PERLENSCHMUCK - EDELDESIGN
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Die
Wirtschaftsprognosen für die Schmuck- und Schmuckuhrenbranche sind positiv
wie lange nicht. Die Branche setzt auf das Ende der
Kaufzurückhaltung.
Die
Zurückhaltung der Kunden weicht langsam, berichten Juweliere. Bereits die
letzten Monate waren nach Branchenberichten besser als
erwartet.
Man zeigt wieder was man hat, schildern Spezialisten für Trends in der
Uhrenbranche und Schmuckbranche. Sie machen eine neue Romantikwelle „New
Romantic" und die Kombination aus Schwarz und Weiß „Black and White" als
die bestimmenden Trends aus.
Nobeluhren,
Kleider, Ledertaschen oder erlesener Champagner: Luxusgüter haben
Konjunktur.
Vergangenes
Jahr verzeichnete der Sektor ein kräftiges Wachstum von rund neun Prozent,
berichtet «Der Spiegel».
Analysten
erwarten, dass sich dieser Trend fortsetzt. Denn den reichen Kunden der
Branche geht es blendend, und die Zielgruppe wächst: In Asien schwillt der
Reichtum und damit die Nachfrage nach identitätsstiftenden Luxusmarken an.
Nach Japan stelle nun China eine «unerschöpfliche Wachstumsquelle» dar,
sagt die Analystin einer Genfer Privatbank.
Auch die
wachsende Mittelschicht leiste sich Edles. Sie kaufe beim Discounter und
spare somit für die vorzeigbare Designertasche. Das Budget für den
Nicht-Basiskonsum steigt. Äußere Erscheinung zähle mehr als
das
Innere,
Kleider und Accessoires mehr als das Essen, schildert die
Analystin.

Küsse,
Kugeln und Kanaillen
Schon gewußt? Halsketten aus vielen aneinander gereihten, dicken und
dünnen Kugeln sind der letzte Schrei. Ob einzeln oder übereinander
getragen, ohne Kugelketten kommt man gegenwärtig kaum
aus.
Zur Vermeidung des Weihnachtsbaum-Effekts, empfiehlt es sich, das
restliche Accessoires-Programm eher dezent zu halten.

Nach zehn
Jahren Talfahrt rechnet die deutsche Schmuck- und Uhrenindustrie wieder
mit einer verstärkten Inlandsnachfrage. Der Abwärtstrend sei bereits im
vergangenen Jahr gestoppt worden, berichtet der Bundesverband Schmuck und
Uhren.
Für das
laufende Jahr rechnet die Branche im Inland mit einem Umsatzplus. Mehr als
70 Prozent der Unternehmen würden derzeit einen höheren Auftragsbestand
als im Vorjahr verzeichnen. Die tragende Säule der Branche sei weiterhin
der Export.
Die Lust
auf Konsum und Luxus ist in Deutschland immer noch gering. Es könne jedoch
wieder eine leicht steigende Ausgabenbereitschaft der Konsumenten
festgestellt werden. Diese Trendwende nach zehn Minusjahren in Folge habe
sich bereits im vergangenen Jahr abgezeichnet.
"Profitable Geschäfte erwartet die Branche auch in diesem Jahr vorrangig
beim Export. Damit setze sich die Entwicklung der Vorjahre fort. Trotz
eines gegenüber dem Dollar starken Euro könne sich die deutsche Schmuck-
und Uhrenindustrie gegen die internationale Konkurrenz gut
behaupten.
Umsatzeinbußen
von gut einem Prozent mussten
die
deutschen Juweliere und Fachhändler im vorigen Jahr hinnehmen. 100 Euro
zahlte laut Branchenangaben der durchschnittliche Kunde für eine
Armbanduhr, 80 Euro gab er für Goldschmuck aus.
Für das
laufende Jahr hofft die Branche auf ein verbessertes Konsumgüterklima. Sie
hat sich einiges einfallen für Schmuckliebhaber: Unter anderem Glasringe
aus Getränkeflaschen, Manschettenschmuck.
Gefragt ist ferner, was eine individuelle Note hat: z. B. Amulette mit
persönlichen Andenken, Fingerabdruck-Gravuren des Liebsten auf die
Trauringe, oder sogar neben traditionellen Kreuzen auch Buddhas, Hufeisen
oder Milchzähne am Rosenkranz.

Internet immer wichtiger
Dass das Internet bei der Kaufentscheidung zunehmend an Bedeutung gewinnt,
ist einer Studie zum Thema ,,Einfluss auf den Online-Kunden und Vertrauen
in Online-Medien wie Webseiten, eMail und Suchmaschinen“ zu entnehmen, die
von
DoubleClick
in Auftrag gegeben
wurde
Das Internet schneidet der Studie zufolge insgesamt sehr stark ab. In
sieben von zehn Produktkategorien hielten die Befragten Websites für
wichtiger als Fernsehwerbung. In den Kategorien Reisen, Banking und
Kreditkarten sowie Invest- ment und Hypotheken konnten
Webmarketingprogramme herkömmliche Fernseh- werbung
ausstechen.
Frauen kaufen online anders als Männer
In ihrem Einkaufsverhalten im Internet unterscheiden sich Frauen und
Männer. So kaufen 83,6 Prozent der Online-Käuferinnen in deutschen
Internet-Shops ein.
Bei den Männern sind es nur 79,8 Prozent. Das geht aus einer
repräsentativen Umfrage der
Postbank
hervor.
Dagegen kaufen Männer häufiger als Frauen bei Online-Auktionen sowie bei
ausländischen Online-Shops. Außerdem steht bei den Frauen der Studie
zufolge weniger ein möglichst günstiger Preis im Vordergrund. Wichtiger
seien ihnen die Qualität sowie der Kundenservice.
HINWEIS:
Die Preise einzelner Produkte und Anbieter können sich in seltenen Fällen
und saisonbedingt zwischen den Aktualisierungsphasen der Messe -
Portalseiten ändern. Den aktuellen und damit verbindlichen Preis finden
Sie im jeweiligen Online-Shop nach Anklicken des Links oder
Banners.
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