Wer mit Lastminute in letzter Minute
den Urlaub bucht, kann 20 bis 30 Prozent gegen- über dem Katalogpreis
sparen. Das ergab eine aktuelle Befragung von 1188 Reise-
büro-Mitarbeitern über Last-Minute-Ferien der Reisezeitschrift
<<Urlaub Perfekt>>.
Die meisten Schnäppchenreisen gibt es in der
Türkei, Tunesien und Spanien. Die Reiseprofis empfehlen, sich vier bis
zwei Wochen vor Abreise zu entscheiden, weil dann das
Preis-Leistungs-Verhältnis am besten ist. Kurzentschlossene finden vor
allem in der Zwischensaison attraktive Schnäppchenangebote. So war im Mai ein
Doppelzimmer in fünf von acht beliebten Urlaubshotels online elf Tage vor
Abflug bis zu 100 Euro pro Person günstiger zu haben als mit
Frühbucherrabatt. Auch der Juni wird für Schnäppchenjäger besonders
ergiebig.
Grund: Großes Angebot trifft schwache
Nachfrage. Last-Minute-Urlauber müssen daher beim Ziel, Hotel und
Reisetermin extrem flexibel sein. Für Sparfüchse gilt: die Schnäppchenpreise ab sechs
Wochen vor der Abreise beobachten und bei einem guten Angebot sofort
buchen.Je länger gewartet wird, desto geringer
ist die Auswahl an Reiseschnäppchen.
Online-Reiseportal
Expedia im Steilflug
Nach
jüngsten Hochrechnungen wächst der europäische Markt bei den
Internet-Buchungen um jährlich 50 Prozent. Im Bereich Online-Buchungen
gibt es nach Feststellungen des Reiseunternehmens Expedia in Europa immer
noch starke regionale Unterschiede.
So wachsen
die Märkte in den skandinavischen Ländern schneller, in Großbritannien
langsamer. Ein wahrer Boom herrscht derzeit auf den so genannten
Städtetourismus. Das geht Hand in Hand mit dem immer größeren Angebot der
Billig-Fluglinien und den mittlerweile auch günstigen Tarifen der
renommierten Fluggesellschaften. Zu den echten Boom-Destinationen zählt
Expediaauch
Dubai.
Auch in
Zukunft wird Expedia nach eigenen Angaben weitere Direktverträge mit
Dienstleistern eingehen. Durch das große Team, das sämtliche Partner
beschreibt und selbst kategorisiert, kann ein anderer Qualitätsanspruch
gehalten werden.
Expedia
ist nach eigenen Angaben das weltweit größte Online-Reiseportal, das
Flüge, Hotels, Mietwagen und Vortort-Aktivitäten anbietet und verkauft.
Das Unternehmen, ein Spin-off von Microsoft, betreibt länderspezifische
Webauftritte in Österreich, Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden,
Italien, Frankreich, USA, Australien und Kanada. Neu im Programm sind
Japan und ein Joint Venture in China.
Reisebuchungen
via Web nehmen zu
Immer mehr
Urlauber buchen weltweit ihre Reise per Internet. Das zeigt die jüngste
Umfrage von Marktforschern der GMI, bei der 18.000 Verbraucher aus 18
Ländern weltweit befragt wurden.
Nahezu
dritte Befragte gab an, innerhalb der letzten zwölf Monate seine Reisen
über das Internet gebucht zu haben. Der Trend zur Online-Buchung war unter
jüngeren Urlaubern besonders groß. Sowohl im
weltweiten als auch im innereuropäischen Vergleich ist der Online-
Reisemarkt jedoch unterschiedlich weit entwickelt.
Während in
Großbritannien bereits mehr als jeder Fünfte alle seine Reisen ausnahmslos
über das Internet bucht, gab in Frankreich über die Hälfte der Befragten
an, weniger als ein Viertel aller Reisen online zu
buchen.
In
Deutschland sagte gut ein Drittel der Befragten, dass sie die Möglichkeit
zur Internet-Buchung kaum nutzen. Nur einer von zehn Befragten bezeichnete
sich in Deutschland wie in Frankreich als reiner Online-Bucher.
Flüge online am dritthäufigsten bestellt
Jede
fünfte Bestellung (21 Prozent) im Internet betraf in den letzten Monaten
eine Flugbuchung. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsunternehmen
ACNielsen in einer international angelegten Befragung unter rund 21.000
Verbrau- chern in 38 Ländern.
Bücher
sind die am häufigsten online bestellten Artikel. Videos und DVDs
werden nach Büchern im Web am zweithäufigsten bestellt. Bücher
bestellen demnach 34 Prozent der Befragten via Web. Videos, DVDs und
Spiele folgen an zweiter Stelle mit 22 Prozent, dann Flugbuchungen (21
Prozent) und Kleidung, Accessoires und Schuhe mit 20
Prozent.
Von den
deutschen Befragten hatten bei ihren letzten drei Interneteinkäufen sogar
48 Prozent Bücher bestellt, gefolgt von Kleidung, Accessoires und Schuhe
(30 Prozent), Videos, DVDs, Games (21 Prozent) sowie Computerhardware (21
Prozent) und elektronische Geräte (20 Prozent).
Aus Europa
kommen die meisten Online-Shopper. Spitzenreiter sind Deutschland und
Großbritannien,wo von den
befragten Internet-Nutzern jetzt pro Monat je Shopper durchschnittlich
sieben beziehungsweise sechs Produkte über das Web erworben wurden. Die
gesamte europäische Region kam im selben Zeitraum auf fünf Produkte pro
Shopper, ebenso der Raum Asien-Pazifik.
Jeder
zweiter Surfer nutzt Reise-Websites
Fast die
Hälfte der Internetsurfer nutzt das Web auch zur Reiseplanung: 41 Prozent
der aktiven Internetnutzer haben angesteuert. Das teilt der
Internetmarktforscher Nielsen/NetRatings mit.
Er beruft
sich dabei auf die Beobachtung einer repräsentativen Gruppe von 6000
Internetnutzern. Insgesamt besuchten im ersten Monat des Jahres demnach
hochgerechnet 13 Millionen Deutsche Reise-Websiten. Mit rund 3,7 Millionen
Besuchern wurde die Homepage der Deutschen Bahn am stärksten
genutzt.uch Routenplaner und Kartendienste
seien sehr beliebt:. Die Angebote von Fluggesellschaften nutzten insgesamt
2,8 Millionen Surfer.
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