ALTERSVORSORGE - RENTEN -
FONDS
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Stiftung Warentest startet Test-Datenbanken
90 Fernseher, mehr als 400 Digitalkameras und über 7000 Investmentfonds – die Stiftung Warentest startete
umfangreiche neue Test-Datenbanken. In den so genannten Produktfindern können Nutzer gezielt nach Produkten suchen und ihre Ausstattungsmerkmale, Preise und Qualitätsurteile bequem vergleichen.
Die Datenbanken werden nach
Angaben der Stiftung regelmäßig aktualisiert und um neue Produkte erweitert. Umfangreiche Filter ermöglichen es dem Verbraucher, aus einem oft unüberschaubaren Marktangebot das für seine persönlichen Bedürfnisse optimale Produkt zu finden.
Die Datenbanken enthalten alle seit 2004 von der Stiftung Warentest getesteten Digitalkameras und alle seit Anfang 2007 getesteten Flachbildfernseher. Der Produktfinder Investmentfonds enthält mehr als 7000 Fonds, inklusive Wertentwicklung, Gewinn- und Verlustphasen sowie die Finanztest-Bewertung für alle Fonds, die mindestens fünf Jahre auf dem Markt sind.
Viele Daten in den Produktfindern können Nutzer kostenlos recherchieren. So etwa alle Merkmale des Produktes, ein Bild sowie aktuelle Preise und Preishistorie. Nur die konkreten Testergebnisse sind kostenpflichtig: Ein Einzelprodukt kostet 50 Cent, der komplette Datenbestand einer Produktgruppe 5 Euro.
Die Produktfinder sind hier
abrufbar für 90 Fernseher,
über 400 Digitalkameras
und über 7000 Investmentfonds.
Weitere Produktfinder sind geplant und gehen in Kürze online.

Millionen
Rentner fürchten, dass das Finanzamt von ihnen ab Oktober 2009 Steuernachzahlungen
fordert. Das Bundesfinanzministerium hat angekündigt, bei der
Überprüfung keine Sonderregeln oder Rabatte anzuwenden. Die Stiftung Warentest
rät Rentnern und Pensionären, ihre Steuerpflicht seit 2005 zu prüfen. Versäumte
Steuererklärungen sollten sie kommentarlos nachreichen, bevor sich das Finanzamt
meldet.
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Bei Nachfragen sollten sich die "Sünder" auf steuerliche
Unkenntnis berufen und ihre Steuern mit den möglicherweise fälligen Zinsen
nachzahlen. Oft sind durch die vielen Freibeträge und Pauschalen für Rentner und
Pensionäre auch gar keine Nachzahlungen notwendig.
Zum Thema hat die
Stiftung Warentest das Ratgeberbuch "Steuererklärung für Rentner 2008/2009"
herausgegeben. Es bietet viele Beispielfälle, Tipps und Berechnungen, die
helfen, Auswirkungen der Besteuerung auf die persönlichen Verhältnisse besser zu
erkennen und richtig darauf zu reagieren. Außerdem hilft er Senioren Schritt für
Schritt beim Ausfüllen der aktuellen Steuerformulare. Das Buch ist für 12,90
Euro erhältlich.
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Einen ersten Eindruck über
die Höhe der möglichen Nachforderungen können Rentner sich auch mit dem
Internetrechner der Stiftung Warentest verschaffen. Er ist kostenlos unter www.test.de/rechner abrufbar.
DWS Riester Rente Premium
Die DWS Riester Rente Premium ist ein neues Produkt der DWS Investment Gruppe. Eigene Sparleistung und staatliche Förderung kombiniert mit der DWS Rendite ergibt die neue und dynamische DWS Riester Rente Premium.
Seit dem 1. August 2007 kann die DWS Riester-Rente Premium auch zur Anlage Altersvorsorgewirksamer Leistungen genutzt werden.
Experten von
Fondsvermittlung24 geben
dazu folgende Empfehlungen: DWS Riester-Rente PremiumHerkömmliche Produkte der Riester Rente investieren eher konservativ. Viele der angebotenen Riester Rente Produkte und Anlagelösungen haben über lange Zeitläufe einen immer noch zu geringen Aktienanteil.
Auf diese herkömmliche Art und Weise können jedoch nicht alle Marktchancen genutzt werden.
Um das Beste und ertragreichste Anlageprodukt anbieten zu können optimiert die DWS Riester Rente Premium die Sparbeiträge und die staatlichen Zulagen dadurch, dass der Aktienanteil erhöht wird.
Das Portfolio des Anlegers wird hierbei in zwei Anlageklassen aufgeteilt:
1. Kapitalerhaltungskomponente: Investitionen in festverzinsliche Wertpapiere über Rentenfonds.
2. Wertsteigerungskomponente: Investitionen in Aktien, Aktienfonds und andere Wertpapiere über einen Dachfonds.
Mit chancenreicher Aktienquote zur maximalen Rendite:
Die DWS RiesterRente Premium ist Testsieger bei Focus Money geworden. Untersucht wurde, welcher Riester-Fondssparplan unter Berücksichtigung des Garantiemechanismus und der Kosten bei vorgegebener Wertentwicklung der Kapitalerhaltungs- und der Wertsteigerungskomponente die höchste Rente verspricht.
Laut Focus Money erzielt die DWS RiesterRente Premium die höchste Rente der sechs untersuchten Riester-
Fondssparpläne.
Kapitalkomponenten
und Wertsteigerungskomponenten führen zum Erfolg.
Um die Kapitalerhaltungskomponente zu erhalten, wird in festverzinsliche Wertpapiere investiert. Dies geschieht über Rentenfonds und soll zur Wertstabilisierung des Portfolios beitragen.
Die Wertsteigerungskomponente hingegen veranlasst den Investor über einen Dachfonds in Aktien, Aktienfonds und ertragsreiche Wertpapiere zu investieren. Ein hoher Aktienanteil in einem Portfolio soll die Renditemöglichkeiten erhöhen.
Dynamische Wertsicherung durch tägliche Überprüfung
der Kapital- und Wertsteigerungskomponente im Zusammenspiel
mit DWS Riester Rente Premium: Wertsicherung der Erträge durch die Höchststandssicherung.
Damit sichern Sie als Anleger der DWS Riester Rente Premium Ihren Investmentwert ab.
Ab dem 55. Lebensjahr hat der Anleger einer DWS Riester Rente Premium die Möglichkeit, eine Höchststandssicherung festzulegen. Höchststandssicherung bedeutet, dass der Wert des Investments ab dem Zeitpunkt der Höchststandssicherung nicht mehr unter den abgesicherten Wert sinken kann.
Verluste in den letzten Jahren bis zum Rentenbeginn sollen so ausgeschlossen werden. Eine wirkliche Absicherung gegen einen Wertverfall.
Informieren Sie sich hier über die Möglichkeit einer Höchststandssicherung der DWS Riester Rente Premium und profitieren Sie von dieser neuen Art der Werterhaltung.
Sie haben bereits bei einem anderen Anbieter eine Riester-Rente abgeschlossen und möchten nun zur DWS Riester Rente Premium wechseln? Auch dies ist möglich. Eröffnen Sie dazu einen neuen Riestervertrag bei der DWS.
Anschließend teilen Sie der DWS schriftlich mit, dass sie das Guthaben Ihres bisherigen Vertrages einziehen soll. In dem Anschreiben muss daher der gewünschte Übertragstermin, Vertragsnummer Ihres bisherigen Anbieters und dessen Anschrift genannt sein. Die DWS wird nun das Guthaben einziehen und Ihrer DWS Riester Rente Premium gutschreiben. Infos mit Musteranschreiben zum Anbieterwechsel
hier von Fondsvermittlung24.
Trotz Riester keinen Euro zusätzlich
Interne Berechnungen der Deutschen Rentenversicherung wecken Zweifel am Nutzen der Riester-Rente für Geringverdiener. Millionen zukünftiger Rentner laufen Gefahr, trotz Riester-Rente im Alter keinen Euro zusätzlich in der Tasche zu haben.
Das berichtete
kürzlich das ARD-Magazin MONITOR auf Grundlage interner Zahlen der Deutschen Rentenversicherung.
Diese hatte berechnet, dass selbst ein Durchschnittsverdiener, der
32 Jahre in die Rentenkasse einzahlt, im Jahr 2030 voraussichtlich
keinen Nutzen von Riester haben wird. Das Fazit des internen Papiers:
"Je weniger Beitragsjahre ein Versicherter hat und je geringer in
dieser Zeit seine Beiträge sind, desto weniger lohnt sich Riester."
Der Renten-Experte und langjährige Regierungsberater Winfried
Schmähl warnt in MONITOR, dass davon keineswegs nur heutige
Hartz-IV-Empfänger betroffen seien. "Millionen" müssten damit
rechnen, "dass sich ihre Riester-Förderung gewissermaßen in Luft
auflöst".
Schuld sei das seit Jahren sinkende Leistungsniveau der
gesetzlichen Rentenversicherung und eine gesetzliche Regelung, die
bislang selbst Experten kaum bekannt ist: Die Anrechnung der
Riester-Ersparnis auf die Grundsicherung.
Davon betroffen ist jeder, der im Alter so wenig hat, dass er auf
Grundsicherung angewiesen ist - so heißt die Sozialhilfe im Alter. In
die Berechnung des Grundsicherungsanspruchs fließt auch die private
Riester-Vorsorge ein. Die staatliche Unterstützung wird dann genau um
den Betrag der angesparten Riester-Rente gekürzt.
Der Wirtschaftsweise Bert Rürup forderte in MONITOR eine Änderung der
Gesetzeslage. Wer riestert, müsse das Geld später tatsächlich
zusätzlich in der Tasche haben.
Stichproben von MONITOR ergaben zudem, dass Banken, Sparkassen und
Versicherungen die Versicherten über diesen Sachverhalt selbst auf
Nachfrage nicht aufklärten. Die BW Bank (Landesbank Baden
Württemberg) rechtfertigte dies gegenüber dem ARD-Magazin damit,
"Beratungen zur Gesamtthematik, Sozialhilfe, Arbeitslosengeld 1 und
2, Grundsicherung" seien ihr "per Gesetz nicht erlaubt". Den
"allgemeinen Hinweis zu Anrechnung von Einkommen und Vermögen auf die
Grundsicherung" wolle man aber "zukünftig deutlicher herausstellen".
Originaltext: WDR Westdeutscher Rundfunk. (wdr-pm)
Rürup-Rente
- große Unterschiede
Erstmals hat die Zeitschrift FINANZtest klassische Rürup-Rentenversicherungen untersucht und "sehr gute" Angebote für Selbstständige, Beamte und gutverdienende Angestellte gefunden, aber auch große Leistungsunterschiede bei den einzelnen Anbietern.
Der 40-jährige männliche Modellkunde von FINANZtest wollte jährlich 6.000 Euro in die Rürup-Rentenversicherung einzahlen. Rentenbeginn sollte mit 65 Jahren sein. Bei der CosmosDirekt bekommt er eine garantierte Rente von 821 Euro im Monat, bei der Barmenia sind es bei gleicher Einzahlungsleistung nur 722 Euro.
Wenn die Versicherungen so gut wirtschaften wie in den vergangenen Jahren, erhöht sich die Rente durch Überschüsse bei der Cosmos auf 1.284 Euro, bei der Barmenia hingegen nur auf 1.038 Euro. Rechnet man diese Zahlen auf 25 Jahre Rentenbezug hoch, kommen Differenzen von fast 30.000 Euro bei der garantierten Rente und von über 70.000 Euro bei den prognostizierten Werten zusammen.
Für viele Selbstständige ist die Rürup-Rente die einzige Möglichkeit, steuerlich gefördert fürs Alter zu sparen. Doch auch für gutverdienende Angestellte und Beamte ist sie laut
FINANZtest
als Ergänzung zur privaten Altersvorsorge geeignet.

Keine Zulage verschenken
Die
staatlichen Förderangebote für Riester-Rente, Rürup-Rente und
Betriebsrente sind attraktiv. Doch nicht jedes Angebot eignet sich für
Angestellte, Selbstständige und Beamte gleichermaßen. Je nach
Berufsgruppe, Alter oder auch Gehalt sollte man gut kalkulieren, für
welche staatliche Förderung man sich entscheidet.
Wer nicht
genau nachrechnet, verschenkt Rente. Wer dagegen den richtigen Vertrag
abschließt, sichert sich eine rekordverdächtige Rendite. Bis zu zehn
Prozent sind möglich. Die Förderung der drei staatlich geförderten Anlagen
ist höchst unterschiedlich. Kombinationen sind möglich:
Riester-Rente:
Angestellte, Arbeiter und Beamte können Riester-Verträge abschließen und
die staatliche Förderung kassieren. Auch Selbstständige, deren Ehepartner
Anspruch auf eine Riester-Förderung haben, erhalten einen Riester-Vertrag.
Größter Vorteil: Selbst wenn die Geldanlage im schlimmsten Fall nicht an
Wert zulegt, machen Sparer noch Gewinn. Sie erhalten ab Rentenbeginn
zumindest die eingezahlten Beiträge plus staatlicher Zulagen. Größter
Nachteil: Wegen der Förder-Grenze von 1.575 Euro pro Jahr sind nur geringe
Einzahlungen sinnvoll. Interne Berechnungen der Deutschen Rentenversicherung wecken jedoch
Zweifel am Nutzen der Riester-Rente für Geringverdiener. Millionen zukünftiger Rentner laufen Gefahr, trotz Riester-Rente im Alter keinen Euro zusätzlich in der Tasche zu haben.
Rürup-Rente:
Vor allem Selbstständige, die weder in die gesetzliche Rentenversicherung
noch in ein berufsständisches Förderwerk einzahlen, können von der
Rürup-Rente profitieren. Aber auch Angestellte oder Beamte können die
Verträge abschließen. Größter Vorteil: Höhere Einzahlungen als bei der
Riester-Rente sind möglich. Und es gibt keinen gesetzlich vorgeschriebenen
Mindestbeitrag. Größter Nachteil: Das Geld wird ausschließlich und
verbindlich in eine Rentenversicherung angelegt - eine
Kapitalentnahmemöglichkeit besteht nicht. Zudem ist die Rürup-Rente nicht
vererbbar und beleihbar. Betriebsrente:
Betriebliche
Altersvorsorge: Nur Angestellte und Arbeiter können neben Riester und
Rürup noch in die betriebliche Altersvorsorge investieren. Größter
Vorteil: Sehr unkompliziert. Die Beiträge der Arbeitnehmer für die
betriebliche Altersvorsorge zweigt der Arbeitgeber direkt vom Lohn ab.
Größter Nachteil: Die Rente oder Kapitalauszahlung ist später voll
steuerpflichtig. Auch Sozialabgaben fallen an. Ab 2008 müssen Sparer
außerdem Sozialabgaben auf die Beiträge zahlen. Viele Arbeitnehmer, deren
Gehalt unter den Beitragsbemessungsgrenzen (z.B. 63.000 Euro für
Einzelpersonen) der Sozialversicherungen liegt, werden dann womöglich
doppelt zur Kasse gebeten. - Lassen Sie sich beraten, ob eine Kombination
der Produkte (z. B. Riester- + Rürup-Rente) im Einzelfall sinnvoll
ist.

Geldverlust
mit falschen Riester-Vertrag
Die
Stiftung Warentest hat in einem Vergleich von 32 klassischen
Förderrententarifen für die staatlich geförderte
Altersvorsorge grosse Leistungsunterschiede bei den Riester-Renten
festgestellt. Der Test-Musterkunde bekommt schon bei der garantierten
Mindestrente bei einem guten Anbieter 20 Prozent mehr als bei einem
schlechten.
In
Euro ausgedrückt wird der Unterschied noch deutlicher. Der Testkunde der
Verbraucherschützer war 39 Jahre alt und verdiente 30 000 Euro brutto im
Jahr. Nach 25 Jahren Beitragszahlung kann der Kunde beim Testsieger Cosmos
Direkt 5000 Euro mehr erwarten als beim Verlierer Victoria. Zusammen mit
den prognostizierten Überschüssen verdoppelt sich die Differenz sogar. Auf
die monatliche Altersrente wirkt sich das spürbar aus. Bei der Victoria
kämen 183 Euro Monatsrente zusammen, bei Cosmos Direkt 216
Euro.
"Bei
Spitzenverdienern können die Unterschiede doppelt so groß sein. Insgesamt
haben die Tester 32 Tarife der klassischen Riester-Rente untersucht. Bank-
und Fondssparpläne blieben diesmal außen vor. Zwei Anbieter erhielten die
Bestnote "sehr gut". Neben der Cosmos Direkt war dies der Tarif
"
Riester Care
AR7" von Hanse-Merkur. Acht
weitere Policen wurden gut benotet, 19 Mal waren die Leistungen
befriedigend. Die Versicherungen Basler, Itzehoer und Victoria wurden als
"ausreichend" eingestuft.
Zur
Bewertung wurden die garantierten Leistungen, die Transparenz der
Versicherungsbedingungen sowie der Anlageerfolg der vergangenen Jahre
herangezogen. Stephan Kühnlenz, Finanzexperte der Stiftung, sieht vor
allem einen Grund für die großen Leistungsunterschiede: Die Kosten.
Provisionen oder Verwaltungsaufwendungen würden von den Gesellschaften
meist über Jahre verteilt. Werde am Anfang weniger abgezogen, sorge der
Zinseszinseffekt am Ende für höhere Erträge.
Der
Vergleichstest, der in der Dezemberausgabe der Zeitschrift "Finanztest"
erscheint, ist nur für all jene hilfreich, die noch keine Police
abgeschlossen haben. Denn in den vergangenen Jahren wurden die einzelnen
Tarife von den Anbietern laut "Finanztest" verändert. Ältere Angebote
hatten dabei oft bessere Konditionen als die aktuellen Offerten. Der
Abschluss der Förderrente lohnt sich dabei aber auf jeden Fall. "Nicht zu
riestern ist ein großer Fehler, falsch zu riestern ein kleiner", stellte
Finanztest-Chefredakteur Tenhagen fest.
Die
private Altersvorsorge wird inzwischen von immer mehr Beschäftigten
angenommen. Mehr als neun Millionen Verträge gibt es mittlerweile. Durch
den staatlichen Zuschuss wird das Sparen zu einer lukrativen Anlage,
selbst für Beschäftigte mit geringem Einkommen. In diesem Jahr schießt der
Staat 114 Euro zu, wenn die geforderten drei Prozent des Bruttolohns
beiseite gelegt werden.
2008
steigt die Förderung bei vier Prozent Sparbetrag auf 154 Euro. Dazu kommt
noch der Kinderzuschlag von 138 Euro in diesem und 185 Euro im nächsten
Jahr. Für Kinder, die ab 2008 geboren werden, gibt es sogar 300
Euro.
Die Zulage
muss allerdings beantragt werden. Dies versäumten viele Sparer bisher und
büßten damit bares Geld ein. Die Stiftung Warentest rät dazu, den Antrag
schnell nachzuholen. Noch bis Jahresende kann die Förderung für das Jahr
2005 beantragt werden. Die Formulare dafür gibt es beim
Versicherer.
Je nach
Alter rät die Stiftung Warentest zu unterschiedlichen Strategien für die
Riester-Rente. Jüngeren Beschäftigten werden staatlich geförderte
Fondssparpläne empfohlen. Die Beiträge werden in Aktienfonds oder
Rentenfonds angelegt, wo das Risiko höher, aber auch die Chancen größer
sind. Der Altersgruppe zwischen 40 und 50 raten die Experten zur
klassischen Riester-Rente, also dem Privatrentenangebot der
Versicherungen. Für die Älteren lohnt sich am ehesten ein Banksparplan. Es
fallen keine Abschlusskosten an bei sicherer Verzinsung.
Viele Riester-Abrechnungen mangelhaft
Riester-Sparer werden einem Test zufolge oft nur lückenhaft und kaum verständlich über den Stand ihrer Altersvorsorge informiert. Von 28 Abrechnungen, die die Stiftung Warentest unter die Lupe genommen hat, wurde keine einzige mit «gut» bewertet.
Das berichtet die Stiftung in ihrer Zeitschrift «Finanztest».
Fünf Gesellschaften erhielten für ihre Abrechnungen wegen gravierender Schwachstellen sogar die Note «mangelhaft». Das sei nicht nur ärgerlich, sondern könne die Sparer Geld kosten, wenn sie sich durch schlechte Informationen Förderbeträge entgehen lassen.
Versicherungen, Banken und Fondsgesellschaften sind gesetzlich verpflichtet, ihre Riester-Kunden unter anderem über die gezahlten Beiträge und über verbuchte Zulagen regelmäßig zu informieren. Allerdings würden Kosten in den Mitteilungen oft versteckt und verschleiert, kritisieren die Tester. Keine einzige Gesellschaft habe aufgelistet, wie viel Geld sie dem Kunden bislang für Abschluss, Vertrieb und Verwaltung insgesamt in Rechnung gestellt habe.
Viele Mitteilungen strotzten zudem vor Bürokratendeutsch, Wortungetümen und rätselhaften Satzgebilden.
Von allen Riester-Produkten seien die Abrechnungen zu Banksparplänen noch am leichtesten nachvollziehbar, urteilt Stiftung Warentest. Weil es dabei nur einen festgelegten Zinssatz gibt, seien die Verträge vergleichsweise einfach und enthielten kaum versteckte Gebühren. Allerdings könnten vor allem junge Sparer mit anderen Riester-Produkten deutlich höhere Erträge erzielen.

Jeden
Monat legen acht von zehn Bundesbürgern einen festen Betrag für die
private Altersvorsorge zurück. Im Vergleich dazu sparen jedoch nur fünf
von zehn für eine größere Anschaffung, wie etwa ein neues
Auto.
Das ergibt
eine aktuelle Internetbefragung der Unternehmensgruppe Steria Mummert
Consulting. Doch trotz des Trends hin zur Altersvorsorge, nehmen von etwa
33 Millionen Berechtigten nur etwa sechs Millionen die staatlich
geförderten Rentenangebote in Anspruch.
Bei
Mummert vermutet man, dass oft der Versicherungsberater seine Kunden gar
nicht auf die staatlich geförderten Vorsorgeprodukte aufmerksam machte. 49
Prozent derer, die sie ablehnen, gaben an, nicht über geförderte
Anlagemöglichkeiten informiert worden zu sein.
In der Tat
hielten sich Versicherungsunternehmen und Bankinstitute mit dem Vertrieb
der staatlich geförderten Produkte lange Zeit zurück. Sie waren ihnen
nicht profitabel genug, was sich aber mit dem neuen Alterseinkünftegesetz
geändert haben sollte.
Das negative Image der neuen Rentenprodukte liegt nicht an ihrer
mangelnden Qualität. Zwar gibt nur ein Viertel der Befragten an, bereits
eine staatlich geförderte Vorsorge abgeschlossen zu haben, doch
diejenigen, die sich dafür entschieden haben, bereuen ihre Wahl
mehrheitlich nicht. Mehr als jeder achte Versiche- rungsnehmer ist dem
staatlich geförderten Angebot nach Abschluss treu geblieben. Doch wird das
Geschäft mit den privaten Absicherungen weiter zunehmen. 82 Prozent der
Befragten halten die private Vorsorge in Zukunft für die wichtigste der
drei Absicherungssäulen, staatliche, private und betriebliche
Altersvorsorge, berichtet Mummert.

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