SCHLAFZIMMER
- EINRICHTEN - MÖBEL
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Wie man wohnt, so schläft man
Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Schlafzimmer. Grund genug, sich Gedanken darüber zu machen, wie man am besten schläft und was es dazu braucht. Gerade auch um vorzubeugen, denn jeder dritte Deutsche leidet unter Schlafstörungen. Unser Schlaf ist eben nicht selbstverständlich, sondern ein sensibler Gradmesser des persönlichen Befindens.
Schlafbedürfnis und Schnarchstörung:
Normalerweise führt der Schlaf ein Schattendasein, wir machen uns keine Gedanken über ihn und erleben ihn noch nicht einmal bewusst. Nur wenn er ausbleibt, rückt er plötzlich in das Zentrum unserer Aufmerksamkeit, denn ohne ihn können wir nicht. Im Gegensatz zu Kühen kommen wir nicht mit nur drei Stunden Schlaf aus. Allerdings benötigen wir nicht ganz so viel wie Fledermäuse, die sind nämlich erst nach 20 Stunden richtig erholt.
Wir sind zum Glück nach acht Stunden Schlaf schon wieder fit. Das aber auch nur, wenn nichts unseren sanften Schlummer stört. Der heftigste Störfaktor in deutschen Schlafzimmer ist das Schnarchgeräusch des Partners – jeder zweite Mann über 50 schnarcht. Diese Beeinträchtigung heißt es wohl oder übel hinzunehmen, andere Faktoren wie etwa das richtige Bett kann man aktiv beeinflussen. Aus dem Bereich des Feng Shui kommen auch viele gute Tipps, um sanfter in den Schlaf gleiten zu können. So sollte das Bett immer mit dem Kopfende an der Wand stehen, damit die unbewusst in uns verankerte Angst vor Angriffen durch eine so herbeigeführte „Rückendeckung“ gemildert wird.
Nicht nur die richtige Stellung des Bettes spielt beim Schlafen eine bedeutende Rolle, sondern auch der Schlafraum an sich.
Wer sich gestresst und angespannt ins Bett legt, kann nicht erwarten am nächsten Morgen topfit wieder aufzuwachen. Der Körper muss sich erst einmal in Ruhe auf den Schlaf einstellen können. Neben Klassikern wie warme Milch mit Honig oder einem heißen Bad vor dem Zubettgehen, hilft dabei auch die richtige Einrichtung. Denn nur wer sich in seinem Schlafraum geborgen fühlt, kann auch entspannen.
Dabei stehen individuelle Wohnwünsche ganz klar im Vordergrund. „So authentisch und einzigartig wie jeder Mensch ist, so sollte auch sein Schlafzimmer sein. Gerade im intimsten unserer Räume, in dem wir neue Kraft schöpfen, kommt es auf ein stimmiges Ambiente an“, weiß Michael Stiehl, geschäftsführender Gesellschafter der Rauch Möbelwerke, dem drittgrößten Schlafmöbelhersteller Europas. Einer Verwirklichung der ganz persönlichen Schlaf(t)räume gehen oft bis zu fünf Besuche in verschiedenen Möbelhäusern voran.

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Feng
Shui doppelt so wichtig
Jeder
Zehnte Bundesbürger sucht die Lage seines Schlafzimmers nach den Regeln
des Feng Shui aus - Dunkelheit spielt dagegen kaum eine Rolle.
Top-Kriterium ist die ruhigste Lage.
Das zeigt
eine Umfrage des Immobilienportals
Immowelt
.
Alljährlich erinnert am 21. Juni der "Tag des Schlafes" daran, wo der
Mensch rund ein Drittel seiner Lebenszeit verbringt: Im
Bett.
Grund
genug, die Lage des Schlafzimmers in einer Wohnung besonders aufmerksam
auszuwählen. Die aktuelle Umfrage von Immowelt, eines der führenden
Immobilienportale Deutschlands, zeigt erstaunliche Vorlieben bei der
Wohnungsaufteilung: Fast jeder Zehnte (9,1 Prozent) wählt die Lage des
Schlafzimmers nach den Regeln des Feng Shui aus. Damit ist die chinesische
Wohnraumphilosophie als Kriterium mehr als doppelt so wichtig wie die
dunkelste Lage in der Wohnung: Nur 3,8 Prozent der Befragten wählen den
Ort für die Nachtstunden nach den Lichtverhältnissen
aus.
Top-Kriterium
für die Auswahl des perfekten Schlafplatzes ist die ruhigste Lage: Fast
zwei Drittel aller Befragten entscheiden sich für den stillsten Raum in
der Wohnung als Schlafzimmer (64,8 Prozent). Apropos stilles Örtchen: Rund
10 Prozent aller Befragten sehen es ganz pragmatisch und bauen ihr Bett
ganz einfach im nächstgelegenen Zimmer zum Bad auf.
>>
Immowelt

Küche statt Schlafzimmer auf Einkaufsliste
Zurückhaltend planen die Deutschen derzeit ihren Möbelkauf. Eine Schlafzimmereinrichtung steht immer seltener auf der Einkaufsliste. Dafür gehen die Verbraucher häufiger ins Küchenstudio oder in die Küchenabteilung. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des CreditPlus Bank Verbraucherindex. Die Befragung erfasst die Entwicklung des Lebensstandards, Anschaffungsneigungen und konkrete Kaufabsichten.
Die Planung der Verbraucher, ihre Einrichtung zu ergänzen oder zu
erneuern, ist seit den Befragungen stetig
zurückgegangen. Derzeit denken 18 Prozent daran, im kommenden Frühjahr
Möbel zu kaufen.
Erneut gesunken ist der Bedarf an Betten und
Schlafzimmerschränken, hauptsächlich bei den 35- bis 54-Jährigen und
bei Senioren. Stand im Herbst insgesamt bei jedem dritten
Verbraucher eine Schlafzimmereinrichtung auf dem Einkaufszettel, hat
sich aktuell nur noch jeder Vierte diese Möbel darauf notiert. Am
ehesten sehen sich Jugendliche und Studenten, die ihre erste Wohnung
einrichten, nach Schlafzimmermöbeln um (56 Prozent).
Stetig
gestiegen ist hingegen das Interesse an Küchen - von 12 Prozent im
Frühjahr über 17 Prozent im Herbst auf derzeit 19 Prozent. Am
deutlichsten ist der Anstieg bei Familien mit mehr als drei Kindern.
Jede dritte Großfamilie möchte demnächst Schränke und Arbeitsplatte zum
Kochen und Backen erneuern, im Herbst vergangenen Jahres war es jede
Zehnte.
Ins Küchengeschäft gehen zum einen auch immer mehr junge
Verbraucher und zum anderen mehr Senioren. Der Anteil dieser beiden
Gruppen ist im vergangenen Halbjahr um 15 Prozent gestiegen.
Generell
gehen die Verbraucher in diesem Frühjahr recht vorsichtig mit ihrem Geld um,
wie die Befragung zeigt. Die Zurückhaltung erklärt sich Jan W. Wagner,
Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank, mit den wirtschaftlichen
Turbulenzen in der zweiten Hälfte des Vorjahres: „Hohe Spritkosten,
sinkende Arbeitslosenzahlen, steigende Lebensmittelpreise - von diesem
Auf und Ab haben sich die Verbraucher noch nicht erholt.“
Der
Verbraucherindex wird im Auftrag der CreditPlus Bank zweimal jährlich
vom europäischen Meinungsforschungsinstitut Ipsos erhoben. Jeweils im
Februar und im September werden 2.000 Verbraucher ab 14 Jahren zu ihrem
Konsumverhalten befragt. Die Untersuchung erfasst die Entwicklung des
Lebensstandards, Anschaffungsneigungen und konkrete Kaufabsichten.
>
CreditPlus

Schlafzimmer
zum Abheben
Mit
offenen Augen träumen konnten die Besucher der
imm cologne. Im
Januar zeigten internationale Schlafraumhersteller auf der Kölner
Möbelmesse wieder geballte Branchen-Power. In der "world of dreams"
präsentierten sie formvollendete Möbelträume in Furnier, Holz, Lack und
Leder.
Laut einer
Presseverlautbarung der Messe sind große anhaltende Trends für eine
bestimmte Holzart oder Möbelfarbe eigentlich nicht mehr auszumachen.
Vielmehr gebe es diesbezüglich kurze, schnell wechselnde Modeströmungen.
Als eine langfristig wirksame Konsumtendenz beurteilen sie die Tatsache,
dass die Menschen sich immer individueller einrichten. Sie können sich
heute vor dem Möbelkauf in den vielfältigsten Wohnzeitschriften,
Fernsehsendungen und Internetdomänen umfassend informieren. Daraus
erstellen sie dann ihren ganz persönlichen Wohnmix, mit dem sie ihre
Identität ebenso ausdrücken wie zum Beispiel mit ihrer
Kleidung.

Dieser
Individualität entsprechen die Schlafzimmerhersteller, indem sie ein
Prinzip aufgreifen, das sich bei den Polsterbetten bewährt hat: den
Systemgedanken. Und so gibt es jetzt Betten, die wahlweise in
verschiedenen Oberflächenausführungen, mit verschiedenen Kopfteilen und
den jeweils passenden Schränken kombinierbar sind. Auch mit kompletten
Dekokonzepten inkl. Textilien und Accessoires ermuntern die Hersteller den
Konsumenten zum ureigenen Self-Design.
Was die
aktuellen Modeströmungen betrifft, liegen ausdrucksstarke Hölzer wie
Kernbuche, Kerneiche, Kernesche und Obstbaumhölzer weiter im Trend, ebenso
wie lackierte Fronten und mit Farbe unterlegtes Glas. Das Material Leder
kommt jetzt nicht mehr nur bei den Polsterbetten zum Einsatz, sondern auch
im raffinierten Materialmix mit Massivholz oder Stahl im kompletten
Schlafraum.
Bei der
formalen Gestaltung wird dabei die Horizontale betont, was sich in
anmutigen, zeitlos schönen Schlafzimmerentwürfen manifestiert. Und die
Farben? Neben Weiß und Schwarz-Weiß erweisen sich Beige und die
Braun-Nuancen der Hölzer bis hin zum dunklen Wengé als beliebt. Im
Jugendzimmer und im jugendlich-modernen Schlafzimmer darf es dann auch
einmal etwas bunter sein. Hier sind Blau, Orange und fröhliche Pastelltöne
angesagt - jedem Träumer seinen Schlafzimmertraum eben!
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Frische
Ideen für Verschönerung der Wände
Juicywalls ist ein innovatives Konzept zur
Verschönerung der eigenen vier Wände: Mit individuellen Vliestapeten und
Leinwänden. Das Herzstück von Juicywalls ist ein Widget - der Walldesigner.
Kunden können direkt im Walldesigner ihr eigenes Motiv
hochladen oder sich eines aus dem Bilder-Pool aussuchen. Eine große
Motivauswahl von renommierten Bildagenturen warten darauf entdeckt zu werden.
Bei verschiedensten Stilrichtungen, wie beispielsweise klassische Museumskunst,
professionelle Fotografie und stylische Illustrationen ist für jeden was dabei.
Der Walldesigner überrascht mit vielen vorinstallierten Features. So kann
beispielsweise das Motiv immer individuell an die Wandgröße angepasst werden.
Oder die virtuelle Raumansicht kann mit Möbeln und veränderbarer Bodenfarbe
gestaltet werden. |
Wohnideen in Öko-Gemeinschaftsprojekten
Neue
Wohnformen für Jung und Alt werden immer beliebter. Seien es Bauern- und
Handwerkerhöfe, Wohn-Gemeinschaften mit Betreuung, Gärtnerhöfe, oder
Einrichtungen, in denen mehrere Singles oder Familien in gesunder
Lebensweise und Nachbarschaft miteinander leben möchten - ökologischen
Gemeinschaftsprojekte erhalten zur Zeit einen regen
Zulauf.
Das
Institut für Baubiologie und Oekologie in Neubeuern
IBN
beschäftigt
sich seit Jahren mit solchen Projekten, gibt Tipps und vermittelt Adressen
von Ansprechpartnern für etwas andere Arten des Zusammenlebens. Im
deutschsprachigen Raum, der Schweiz, Österreich und Deutschland entwickeln
sich fast täglich neue alternative Lebensformen. Zu beinahe jeder wird ein
neues gemeinschaftliches Projekt gegründet, das Mitstreiter
sucht.

Beamte
schlafen am besten
Beamte
haben einen gesegneten Schlaf, Hausfrauen gar nicht - und auch
Selbständige wühlen nachts oft schlaflos in den Kissen. Frauen haben öfter
Schlafprobleme als Männer. Nach einer Studie der Uni Gießen hat jeder
fünfte Bundesbürger Ein- und Durchschlafprobleme.
Das ist
ein Ergebnis einer repräsentativen Schlafstudie unter 1000 Deutschen, die
von der Universität Gießen erhoben wurde. Danach klagt jeder fünfte
Bundesbürger über Einschlaf- und Durchschlafprobleme. Die meisten liegen
dabei länger als 30 Minuten wach oder wachen nachts mehr als einmal
auf.
Groß ist
der Unterschied zwischen Mann und Frau: 24 Prozent der Frauen haben mit
Schlafproblemen zu kämpfen, aber nur 13 Prozent der Männer. Besonders hart
trifft es offenbar Hausfrauen: Jede Dritte gab den Interviewern an, daß
ihre Nachtruhe wenig erholsam sei und sie sich morgens "wie gerädert"
fühle.
Die
Initiatoren der Studie erklären dies mit den unterschiedlichen
Geschlechterrollen. Das Befreitsein von vielen Aufgaben in Familie und
Haushalt wirke für den Mann entspannend und lasse ihn gut schlafen. Die
wenig anerkannte Rolle als Nur-Hausfrau wirke sich negativ auf den Schlaf
aus. Berufstätige Frauen hätten weniger Probleme,
einzuschlafen.

Die besten
Schläfer sind laut Studie aber Beamte - nur 11 Prozent klagten über
Schlafstörungen. Bei Angehörigen Freier Berufe, Angestellten und
Selbständigen geht die Kurve der Schlafstörungen dagegen langsam nach
oben. Arbeiter (22 Prozent leiden unter Schlaflosigkeit) liegen am
zweithäufigsten nachts wach. Auch Eltern mit Schulkindern zwischen sechs
und 14 Jahren finden oft keine Ruhe im Bett. Entsprechend gaben fast zwei
Drittel (65 Prozent) der 35- bis 55jährigen an, sie hätten Probleme, sich
abends zu entspannen.
Arbeitslosigkeit,
Geldsorgen und Zukunftsängste sind laut Studie oft die Ursache, aber auch
Reizüberflutung, ein stressiger Job oder knapp bemessene Zeit. Ein
weiteres Ergebnis: 62 Prozent der Ostdeutschen haben Schwierigkeiten mit
dem Abschalten am Abend, bei den Westdeutschen sind es nur 44
Prozent.
Das
beliebteste Einschlafritual der Deutschen ist das Lesen - vor allem Frauen
greifen im Bett häufig zum Buch. Dagegen gönnen sich vor allem Männer ein
Glas Wein oder Bier vor dem Zu-Bett-Gehen. Sogar jeder Zehnte geht
beschwipst ins Bett. Laut Studie gibt es eine "zunehmende Tendenz, Alkohol
als Einschlafdroge normal zu finden".

So wird
aus Schlafzimmer ein Liebesparadies
Machen Sie
aus ihrem Schlafzimmer eine kleines Liebesparadies, aber dabei sind die
Do's and Don'ts für zu Hause zu beachten!
Oft ist
das Schlafgemach wenig einladend: ein großer Haufen Bügelwäsche, ein
verstaubter Fernseher und alte Zeitschriften. Jetzt ist der ideale
Zeitpunkt, um aus dem Schlafzimmer eine Liebesparadies zu machen. Das sind
die häufigsten Lustkiller, die Sie vermeiden können und durch die
sogenannten Lustkicks ersetzen.
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Lust-Killer
- Raus aus dem Schlafzimmer:
Fernseher
oder Computer. Haben im Schlafzimmer nichts verloren. Machen Sie lieber im
Wohnzimmer dafür Platz.
Fitnessbank
und Hometrainer. Gehören ebenfalls nicht hierher. Wer beim Sex ständig das
Fitnessgerät vor Augen hat, kommt sicher nicht auf erotische
Gedanken.
Bücher und
Zeitschriften. Diese Utensilien bitte in den Regalen oder im Nachtkästchen
verstauen, dort wo sie hingehören.
Spiegel
neben dem Bett. Eine heiße Nummer vor dem Spiegel kann spannend sein, aber
nicht bei jedem Mal. Außerdem sehen wir so unsere imaginären Problemzonen,
also weg damit!
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Stofftiere
und Duftsäckchen. So wichtig Ihnen diese Dinge auch sind, im Lustparadies
ist dafür kein Platz mehr. Sie brauchen Freiraum damit sich Ihre
erotischen Phantasien entfalten können.
Lust-Kicks
- Rein ins Schlafzimmer:
Magie der
Farben. Am erotischsten wirkt die Farbe orange oder dunkelviolett.
Bettwäsche oder Glühbirnen in der dieser Farbe aktivieren das limbische
System, das sofort auf Entspannung umschaltet.
Gedämpftes
Licht. Lampen auf den Boden stellen oder gleich Kerzen verwenden. Nehmen
Sie weiße oder rote Kerzen.
Sexy
Ikebana. Zwei einzelne Blumen in einer schlanken Vase symbolisieren die
Zweisamkeit eines Paares.
Kissen,
Kissen, Kissen. Sollten in Reichweite sein. Möglichst stabile, vielleicht
mit orientalischem Muster. Sie können während des Liebesaktes reizvoll
unter den Körper geschoben werden.
Sinnliche
Bilderwelt. Stöbern Sie in alten Kalendern nach erotischen
Schwarzweißfotografien, die Sie ausschneiden können und
rahmen.
Buchtipp::
One day sex. Anne West .
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Neue Üppigkeit, Ethno und Schwarzweiß
Omas
Polstergarnitur-Stil ist zur Zeit mega-in und heißt "Neue Üppigkeit".
"Typisch dafür sind große breite Sofas und Sessel, dicke Polster und viele
Kissen.
Besonders
trendy dazu sind Kronleuchter mit Kerzen und vielen Prismen. Und nicht zu
vergessen natürlich auch edle Stoffe für Vorhänge und Tischwäsche und
barocke Rahmen und Spiegel. Sie runden
den Trend
zur neuen Üppigkeit ab.
Polstermöbel
und Kronleuchter sind nicht jedermanns Sache.Glücklicherweise gibt es noch
mehr Trends, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist, wie zum Beispiel
der Ethno-Look mit Tierfiguren und Masken aus Afrika, grobem Geflecht und
Lehm- und Terrakottatönen.
Wer es
kontrastreicher liebt, bevorzugt vielleicht den Schwarzweiß-Stil,
eingerahmt von hochflorigen dicken Wollteppichen und Textilien mit
Blumenmustern oder schönen Ornamenten.
Im
Gegensatz zur Mode kann man sich im Wohnen natürlich nicht jedem Trend
unterwerfen. Aber wenn die Möbel zum Beispiel nicht mehr ganz so neu sind,
könnte man überlegen, ob man sie dunkelbraun beizt, was eben auch sehr
trendy ist zur Zeit oder ihnen einen neuen Anstrich gibt in vielleicht
schwarz oder weiß.
Das Sofa
könnte passend mit vielen Kissen ausgestattet werden. Es gibt ein großes
Angebot an Accessoires, wie Vasen, Schalen und Objekten, die man passend
zum bevorzugten Stil dekorieren kann.
Dazu rät Ute Stahmann, Chefredakteurin
der Zeitschrift Wohnidee. "Wenn Sie das Gefühl haben, Sie brauchen
dringend neue Möbel - stürzen Sie sich nicht gleich in Unkosten: Ein
bisschen Farbe, ein schönes Bild hier, eine neue Lampe da - und alles
sieht gleich ganz anders aus."
Wohnidee-Probeabo

91 Prozent
der Bundesbürger halten umweltbewusstes Wohnen für wichtig. Doch nur
wenige sind bereit, dafür viel Geld auszugeben. Das ist das Ergebnis einer
aktuellen Trendumfrage von
„ImmobilienScout24
“.
Demnach
ist für neun von zehn Deutschen ökologisches Wohnen „sehr“ oder „relativ“
wichtig. Dagegen sind nur 23 Prozent der Befragten uneingeschränkt dazu
bereit, für umweltverträgliches Wohnen mehr Geld
auszugeben.
Die
überwiegende Mehrheit (70 Prozent) würde nur bedingt in ökologische
Materialien investieren. 7 Prozent der Befragten lehnen dies sogar ganz
ab.
Verstärkt
Verwendung finden bereits wärmeverglaste Fenster (56,3 %) sowie
Wärmedämmung von Dach (52,6 %) und Wänden (47 %). Weitaus geringer ist
bisher der Einsatz von Solartechnik und Sonnenkollektoren sowie von
Wärmetauschern und Wärmepumpen.
Immerhin
jeder fünfte Befragte nutzt die Möglichkeiten zur Regenwasser -
Rückgewinnung. Primäres Argument gegen den vermehrten Einsatz von
umweltfreundlichen Wohnmaterialien sind die zu hohen Kosten (41,8 %). Als
zweitwichtigster Grund wird der fehlende eigene Einfluss bei der Auswahl
eingesetzter Materialien angegeben (34,3 %). Ein Drittel der Deutschen
nennt die fehlende Kenntnis über ökologisch wertvolle Materialien und 25 %
kritisieren fehlende transparente Standards wie Gütesiegel in der
Branche.
>>
ImmobilienScout24
Über die
neuen Raumtextilien-Trends informierte Marion Becella, Textil-Ingenieurin
und Trend-Expertin aus Zürich. Sie hat als aktuelle Trends
,,Ursprünglichkeit und Struktur" ausgemacht. Die Raumtextilien nehmen
Anleihe in der Natur. Dabei spiele es keine Rolle, ob das Material - zum
Beispiel Leinen - echt oder ein pflegeleichtes Imitat
ist.
Reines
Weiß und gebrochene Weißtöne werden laut Marion Becella in den neuen
Trends miteinander kombiniert, dazu kommen Stein- und Rindenfarben. Die
Oberflächen werden deutlich haptischer, man kann die Muster fühlen.
Strukturen erreicht man beispielsweise durch den Einsatz von Schrumpf- und
elastischen Garnen oder durch Plissier- und Prägeverfahren. Als
Inspiration dient unter anderem die japanische Papierfaltkunst Origami.
Die eigentlichen Dessins treten zugunsten der Struktur in den
Hintergrund.
Was neue
Technologien betrifft, ist laut Marion Becella die Branche derzeit stark
in Bewegung. Eine interessante Innovation sind selbstleuchtende Textilien,
die ihr Aussehen je nach Tageszeit und Lichteinwirkung ändern. Als
Raumtextilien sind sie elegant und vielfarbig, ohne kitschig zu wirken.
Die lichtemittierenden Garne lassen die Stoffe im Dunkeln stimmungsvoll
leuchten - genau das Richtige für Herbst und Winter.
Im
Unterschied zu phosphoreszierenden Stoffen, die sich mit Licht aufladen
und in der Dunkelheit für kurze Zeit in einer immer gleichen Farbe
schimmern, werden lichtemittierende Fasern an eine Mini-Batterie
angeschlossen und geben dauerhaft Licht ab. Je nach Garnquerschnitt sind
die unterschiedlichsten Farben möglich. Die Muster sind meist geometrisch
- Kreise, Quadrate - und an die Symmetrie eines Kaleidoskops
angelehnt.
In letzter
Zeit hat sich laut Becella der Teppich-Bereich mit spannenden
experimentellen Ansätzen hervorgetan. Dabei werden Materialien und
Techniken gemischt, die man sich bisher am Boden gar nicht vorstellen
konnte. Designer setzen immer wieder Maßstäbe auch für den kommerziellen
Bereich - wie Alfredo Häberli, der einen Filzteppich kreierte, bei dem man
einzelne Teile mit Reißverschlüssen zusammensetzt und immer neu variieren
kann.
Die
Deutschen geben wieder mehr Geld für Möbel aus. Im vergangenen Jahr hat
jeder Deutsche durchschnittlich 360 Euro in neue Einrichtung investiert,
wie der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM)
kürzlich
mitteilte.
Im Vorjahr waren es 356 Euro. Damit sind die Pro-Kopf-Ausgaben für Möbel
erstmals seit dem Jahr 2000 wieder gestiegen.
Im europäischen Vergleich liegt
Deutschland den Angaben zufolge mit 360 Euro pro Kopf zusammen mit
Österreich und Schweden bei den Möbelkäufen ganz vorn. Auf Rang vier folgt
Dänemark mit 331 Euro. Schlusslicht innerhalb der EU ist Portugal, wo 2004
nur 100 Euro je Einwohner für Möbel ausgegeben wurden. Der Durchschnitt
aller EU-Länder lag bei 251 Euro pro Kopf.

Sage
mir, wie du schläfst...
Die
Schlafposition gebe Hinweise auf die Persönlichkeit, will der britische
Schlafforscher Professor Chris Idzikowski in einer Studie mit 1000
Probanden herausgefunden haben.
Sechs
Schlafpositionen habe er unterschieden, berichtet BBC
online:
1.
Menschen, die in der Fetus-Position schlafen (41 Prozent), geben sich zwar
hart, sind aber sensibel.
2. Wer wie
ein Stück Holz im Bett liegt, auf der Seite, die Arme längs (15 Prozent),
ist umgänglich und sozial.
3. Die
Sehnsuchtsvollen (13 Prozent) liegen auf der Seite mit beiden Armen vor
sich. Sie sind zwar offen, können aber auch zynisch
sein.
4. Die
Soldaten (acht Prozent), die steif auf dem Rücken liegen, sind eher
ruhige, reservierte Menschen.
5. Auf dem
Bauch, die Hände um das Kissen (sieben Prozent), schlafen Nervöse und
Dünnhäutige.
6. Und wer
wie ein Seestern auf dem Rücken liegt mit den Armen auf dem Kissen (fünf
Prozent), ist ein guter Freund und hilfsbereit.

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