SONNENBRILLEN -
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Brillenmode setzt neue Akzente
Die neuen
Brillen renommierter Hersteller zeigen subtile Prägnanz in Farbe und Form.
Elegante Linienführung löst das kantige Design der letzten Jahre ab. Damit
einher geht der Trend zu warmen, lebendigen Erdtönen.
Der Trend
zu mehr Klarheit und Reduktion zeigt sich auch in der Farb- und
Formensprache der neuen Brillenkollektionen. Extrem kantige Formen haben
sich überlebt – beinahe. Im Herrenbereich halten sich zwar noch die
eckigen Konturen, aber selbst die vor kurzem noch topmodische Karreeform
ist selten geworden. In den Vordergrund tritt statt dessen eine elegante
fließende Linienführung. Klare Formen und hochwertige Materialien
vermitteln klassische Eleganz. Die Fassungen legen an Stärke zu und sehen
trotz erstaunlicher Leichtigkeit nach viel Brille aus.
Inspiriert
von den überbreiten Silhouetten der Sonnenbrillen bieten flächige Bügel
viel Platz für Farbe. Die Farbharmonien der Natur sind stimmungsvolles
Vorbild: sattes Burgunderrot, gedämpfte Sandtöne, Braun- und Grünnuancen.
Dezente Kontraste setzen Highlights, dunkle Farben werden harmonisch mit
Cremeweiß oder hellen Tönen akzentuiert.
Günther
Jauch beweist: Rahmenlose Brillen weiter gefragt. Ein zweiter Trend, der
sich bereits in der Vergangenheit andeutete, sind die cleanen rahmenlosen
Modelle in leichter Linienführung. Diese akzentuieren das Gesicht dezent,
zeigen aber zugleich Mut zu mehr: Modische Farben, raffinierte
Materialkombinationen und dezente Applikationen auf Bügel und Stegen
wirken auf den zweiten Blick.
Voll im
Trend liegt dabei auch die Brille von Fernsehjournalist Günther Jauch: Weg
vom rechtwinkligen High-Tech-Minimalismus der Vergangenheit, dafür
elegante Linienführung mit kräftiger Nasenauflage und Bügeln, die Platz
lassen für dezente Farbspiele.
In Sachen
Material werden die Designabteilungen der renommierten Hersteller immer
experimentierfreudiger. Kombiniert wird, was geht und Spannung erzeugt.
Kunststoff und Stahl, Titan und Gummi, Horn, Kristall, Pelz und Leder: Je
ungewöhnlicher, kontrastreicher und wertiger, desto besser. Kerstin
Kruschinski vom Kuratorium Gutes Sehen: "Daraus ergeben sich nicht nur in
Sachen Optik spannende Ansichten. Auch bei Haptik und beim Tragekomfort
gehen einige Unternehmen mit ihren Fashion-Highlights ganz neue
Wege."
Mehr Farbe - mehr Retro
Die
aktuellen Brillentrends zeichnen sich aus durch Vielfalt, kräftige Farben,
abstrakte Ornamentik und dominante Marken-Emblems. Breite Bügel,
Ausstanzungen und attraktive Gravuren verleihen den Fassungen
Individualität und Unverwechselbarkeit.
Die
Brillentrends zeigen sich ausdrucksstark. Bei Brillen für das vor allem
junge und jung gebliebene Publikum geht der Look in Richtung sportive
Modelle, die Anleihen bei Sonnen- und Sportbrillen nehmen: gebogene
Gläser, auffällige, intensive Farben und mutige
Farbkombinationen.
Beim
weiteren aktuellen Trend nahmen Brillendesigner Anleihen bei den
Fassungsmodellen der 60‘s und 70‘s. Kräftige Retro-Gestelle in dunklen
Tönen - schwarz, tabak, bordeaux, oft auch strukturiert oder mit
schimmernden Transparenzen durchzogen, finden sicherlich grossen
anklang. Hier endet das Design einer Brille nicht am Rahmen, die Bügel
werden zum prägnanten Stilelement: groß, breit und
farbig.
Mit mehr
Hightech kommen, metallisch glänzend und dabei filigran gearbeitet, die
teilweise oder ganz randlosen Modelle daher. Aber auch der Minimalismus
dieser Modelle ist geprägt vom Bekenntnis zu mehr Form und Farbe an Bügel
und Scharnier. Bei den Gläsern ist der Trend zu immer leichteren, immer
dünneren und immer ästhetischeren High- Tech- Brillengläsern aus
Kunststoff ungebrochen.
Bei den
aktuellen Sonnenbrillen-Trends stehen trendige Mode und Gesundheit im
Einklang. Formschöne Silhouetten und auffällige Marken-Applikationen
prägen den Stil der neuen Kollektionen. Vielfältig und passend für jeden
Typ sind große Gläser bei den Damen-Sonnenbrillen und hochwertige, breite
Bügel mit exklusivem Materialmix bei den Herren attraktive Trendmerkmale.
Von deckend bis transparent und von Schneeweiß bis hin zu
Metallic-Tönespannt spannt sich dabei der Farbbogen.

Mehr als
jeder zweite Bundesbürger ist Brillenträger. Knapp 40,4 Millionen
Erwachsene und 1,5 Millionen Kinder zwischen 2 und 15 Jahren brauchen
diese Sehhilfe nach Angaben des Kuratoriums Gutes Sehen.
1952
benötigten erst 43 Prozent der Erwachsenen eine Brille. Grund für den
Anstieg seien die bessere Brillenversorgung, verstärkte Sehtests, größere
Anforderungen im Berufsleben und der Abbau von Vorurteilen. Besonders
deutlich sei der Anstieg bei der jüngeren Bevölkerung, ermittelte das
Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des
Kuratoriums.
Griff 1952
lediglich jeder achte zwischen 18 und 29 Jahren zur Brille, sei inzwischen
fast jeder Dritte in dieser Altersgruppe mit einer Sehhilfe ausgestattet.
Von den über 60-Jährigen tragen heute 94 Prozent eine Brille.
Durchschnittlich besitzt jeder Brillen- träger zwei Fassungen und kauft
nach zweieinhalb Jahren eine neue.
Rund 3,2 Millionen Deutsche benutzen
Kontaktlinsen und mehr als 55 Millionen tragen eine Sonnenbrille. Brillen und Kontaktlinsen haben sich
seitdem vom Rezept emanzipiert und sich zum Lifestyleprodukt
entwickelt.
Bereits in Vorjahr
erzielte
Deutschlands augenoptische
Industrie
mit 3,27 Milliarden Euro ein Umsatzplus
von 6,5 Prozent, bei einer Exportquote von 49 Prozent.
Brillengestelle
in Neonfarben, Kontaktlinsen mit einem Feuchtigkeitsspender und
wasserdichte Outdoor-Ferngläser, auf der Fachmesse Opti München sah man
die Trends und Neuheiten bei Sehhilfen aller Art.
Bei den
Kontaktlinsen sind Produkte weiter im Vormarsch, die nur einen Tag, eine
Woche oder einen Monat getragen und dann weggeworfen werden. So ist die
Ein-Tages-Kontaktlinse sehr beliebt, die Brillenträger zum Sport
kurzzeitig einsetzen und danach entsorgen können. Diese Austauschlinsen
haben bei den Kontaktlinsen insgesamt bereits einen Anteil von 80 Prozent
erreicht. Nur noch 20 Prozent entfallen auf klassische, konventionelle
Hartlinsen oder Weichlinsen.
Zu den
Neuheiten gehören Brillengläser, die dank einer speziellen Beschichtung
besonders kratzfest und fettabweisend sind. Ungebrochen ist der Trend zu
immer leichteren, immer dünneren und immer ästhetischeren
Hightechbrillengläsern aus Kunststoff. Besonders gefragt bleiben
Veredelungen, wo Deutschland nach Branchenangaben auch im weltweiten
Vergleich Spitze ist.
Bei den Brillenfassungen treten
minimalistische, sprich randlose Brillen, bei denen das Gesicht im
Vordergrund steht, immer stärker in den Vordergrund. Gleichzeitig finden
einfarbige oder bunte Kunststofffassungen ihre Berechtigung, favorisiert
insbesondere von den jüngeren Brillenträgern, die ihrem Gesicht
Attraktivität und einen Blickmagneten verleihen wollen. „Individualität
durch Farbe“ lautet das Credo ihrer Käufer.
Nicht allein an die Sonnencreme für das
Gesicht ist an Sonnentagen auf Schnee und Eis zu denken, sondern auch an
den UV-Schutz für die Hornhaut der Augen.
In vielen Wintersportorten wird der
aktuelle UV-Index (UV-I) veröffentlicht. Ab UV-I 3 wird eine Sonnenbrille
empfohlen, ab 6 ist sie unbedingt notwendig. Ohne Sonnenbrille kann es zur
Schneeblindheit kommen!. Symptome sind starke Schmerzen sowie tränende und
lichtempfindliche Augen. Die Umgebung wird wie durch einen Schleier
gesehen.
Augenschutz
ist wichtig. Die DAKG Deutsche Augenärztliche Kontaktlinsen Gesell- schaft
empfiehlt, im Winter unbedingt eine gute Sonnenbrille und – für Menschen
mit einer Sehschwäche – zusätzlich Kontaktlinsen mit UV-Schutz zu
tragen.
Eine gute
Sonnenbrille erkennt man an den Prüfsiegel „UV 400“, „100% UV-Schutz“
sowie an dem Aufdruck „EN 1836:1997“, sie garantieren einen wirksamen
UV-Schutz.
Kontaktlinsenträger
können sich an den Ergebnissen der Stiftung Warentest orientieren. Der
UV-Schutz wird bei Kontaktlinsen durch Beimischung bestimmter
Kunststoffverbindungen erreicht, welche einen Großteil der UV-Strahlen
herausfiltern. Dennoch sind UV-absorbierende Kontaktlinsen kein Ersatz
für, mit UV-Schutz, da sie das Auge und seine Umgebung nicht vollständig
abschirmen.
Weil die
Linsen dadurch nicht dunkler werden, können sie bei allen
Lichtverhältnissen getragen werden. Dies hat den weiteren Vorteil, dass
die Kontaktlinsen helfen können, die Hornhaut und das Augeninnnere vor
schädlichen UV-Strahlen zu schützen. Auch bei Schatten oder bei bewölktem
Wetter, wenn man die Sonnenbrille abnimmt, aber die UV-Strahlen trotzdem
noch vorhanden sind. Für den Skiurlaub ist die Anschaffung von
Ein-Tages-Kontaktlinsen mit UV-Schutz also anzuraten.
Beim
Aufenthalt im Schnee wird oft die Kraft der Sonne unterschätzt. Die
Sonnenstrahlen wirken in den winterlichen Bergen besonders stark, denn der
Schnee und Eis reflektieren bis zu 90 Prozent der gefährlichen
UVB-Strahlen zurück. Das hat zur Folge, dass die ungeschützten Augen beim
Skifahren oder Wandern einem Vielfachen der schädlichen UV-Strahlung
ausgesetzt sind.
Schneeblindheit
kann eine schnell auftretende Folge sein, eine akute Entzündung der
Hornhaut und Bindehaut, die durch starke Schmerzen, erhöhten Tränenfluss,
Lidkrämpfe und Photophobie gekennzeichnet ist.
Die Beschwerden treten oft erst Stunden
nach dem Aufenthalt in der Sonne auf. Betroffene sollten dann den
Augenarzt aufsuchen. Augenärzte vermuten, dass die Linsentrübung "grauer
Star" und Veränderungen der Netzhaut ebenfalls durch übermäßige
UV-Einwirkung mitverursacht werden.
Es drohen auch schlimme
Langzeitschäden, die durch UV-Strahlung verursacht werden:
Augenerkrankungen wie der Graue Star oder sogar eine Makuladegeneration.
Hierbei wird das Netzhautgewebe so stark geschädigt, dass dies zur
völligen Erblindung führen kann. Deshalb dringend für UV-Schutz für die
Augen sorgen!
Richtige Sonnenbrille für mehr Durchblick
Eine gute Sonnenbrille gehört unbedingt
zur Sommerausrüstung. Ob im Wasser oder in den Bergen, die Sonne
strahlt bis zu 10 mal so stark wie das menschliche Auge verkraften
kann.
Achten Sie bei der Auswahl einer
Sonnenbrille auf das CE-Zeichen auf der Bügelinnenseite. Es garantiert,
daß die Brille kurzwelliges UV-Licht blockiert.
Bei vielen Sportarten im Freien sind
kontraststeigernde Brillengläser vorteilhaft. Sie filtern den Anteil des
blauen Lichtes, so daß die Farben brillanter wirken. Insbesondere beim
diffusen Licht behält man klare Sicht. Dieser Effekt ist beim Segelfliegen
nützlich, bei vielen Ballsportarten und auch beim
Skifahren.
Bei der Ausübung diverser Sportarten
sind Kunststoffgläser zu empfehlen, da sie wesentlich bruchfester als
anorganische Gläser sind. Achten Sie auf einen guten Sitz der
Sonnenbrille. Rutschende oder drückende, sind extrem störend.
Sonnenbrillen
verdunkeln im Auto nicht
Selbsttönende
Sonnenbrillen funktionieren hinter Autoscheiben nicht. Die Autoscheiben
haben selbst eine absorbierende Wirkung, berichtet der Zentralverband der
Augenoptiker (ZVA).
Weil die
UV-Strahlen durch die Scheibe abgehalten werden, würde die Brille nicht
dunkel. Die Tönung reiche dann nicht aus, um die Augen vor blendendem
Sonnenlicht zu schützen. Deshalb sollten Autofahrer besser zu
herkömmlichen Sonnenbrillen greifen.
Grundsätzlich
sind laut ZVA im Straßenverkehr nur Gläser mit einem Absorptionsgrad von
maximal 80 bis 85 Prozent erlaubt. Zu empfehlen seien braune oder graue
Gläser. Denn sie verfälschen die Farben am wenigsten. Lichter der
Verkehrsampeln und das Blaulicht der Einsatzfahrzeuge müssen noch erkannt
werden können. Die Farbe habe aber keine Auswirkungen auf den
UV-Schutz.
Augen
benötigen einen guten UV-Schutz. Denn zu viel UV-Strahlung schadet nicht
nur der Haut, sondern auch den Augen.
Deshalb
sollten bei längeren Aufenthalten im Freien auch die Augen geschützt
werden, rät das Kuratorium Gutes Sehen in Berlin. Die Experten raten, beim
Kauf einer Sonnenbrille auf Qualitätsmerkmale zu achten. Dazu gehört neben
dem CE-Zeichen die Aufschrift "EN 1836:1997". Diese Angaben weisen darauf
hin, dass die Brille gewisse Sicherheitsrichtlinien
erfüllt.
Es gibt die Blendschutzkategorien von 0
bis 4. Für den Sommer in Deutschland genügt den Experten zufolge Stufe 2.
Ratsam sind für südliche Urlaubsgegenden Gläser mit der
Blendschutzkategorie 3.
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