STROMKOSTEN UND ENERGIE  SPAREN

 

Vor Stromanbieterwechsel gut informieren

Wer jetzt den Stromanbieter wechselt, kann trotz steigender Preise bis zu 200 Euro sparen, schreiben Branchenexperten. DenStromanbieter wechseln ist einfach. Man meldet sich einfach beim neuen Stromversorger an, die Kündigung beim alten übernimmt der neue Dienstleister für Sie.

Ansonsten ändert sich für Sie nichts, Sie bekommen keinen neuen Zähler, sondern einfach nur eine neue Rechnung. Unter dem Motto „Strom. Jetzt wechseln. Jetzt sparen.“ steht eine Kampagne der Verbraucherzentralen zum Stromanbieterwechsel . Sie soll Verbrauchern die Angst vor einen Wechsel nehmen und zeigen, wie einfach und sicher ein Wechsel des Anbieters möglich ist.

Sie brauchen sich nur einen neuen Stromanbieter zu suchen und mit diesem einen Vertrag abzuschließen. Alles Weitere erledigt der neue Versorger. Wechselkosten gibt es nicht und Sie werden auch nach dem Wechsel nicht ohne Strom dazustehen. Vor dem Stromanbieterwechsel sollte man sich immer gut informieren, Strompreise vergleichen (und zwar auf Ihren realen Stromverbrauch bezogen) und sich die unterschiedlichen Konditionen sehr genau ansehen und günstigere Anbieter finden: I Das Prinzip ist immer ähnlich: Einfach den Verbrauch der letzten 12 Monate aus der Rechnung des bisherigen Versorgers ablesen, eingeben, Postleitzahl angeben und schon sehen Sie, wie viel Sie bei den günstigsten Anbietern zahlen müssen.

 Strompreisrechner im Internet bieten in der Regel auch gleich den Zugriff auf Vertragskonditionen und -unterlagen der Versorger. Bevor Sie jedoch einen Vertrag abschließen, sollten Sie sich auf der Internetseite des jeweiligen Anbieters vergewissern, dass die im Strompreisrechner genannten Tarife und Konditionen noch aktuell sind.

Aber nicht allein der Preis pro Kilowattstunde ist entscheidend, auch die jährlichen Grundgebühren müssen berücksichtigt werden. Bei oft sehr günstigen Angeboten mit Vorkasse zahlt man den Strom auf einen Schlag im Voraus und erhält dafür satte Rabatte.Das Geld ist aber in aller Regel verloren, wenn der Anbieter zahlungsunfähig wird.

Neben speziellen Ökostromanbietern bieten häufig auch die traditionellen Versorger umweltfreundlich erzeugten Strom an. Wichtig ist dabei eine Zertifizierung von unabhängiger Seite, z. B. durch Labels wie „ok-power“ oder „Grüner Stromlabel“.

 

Ökostrom mit TÜV SÜD-Zertifikat

In Deutschland ist die Nachfrage nach Ökostrom sprunghaft angestiegen. Mit seinen Ökostrom-Zertifikaten leistet TÜV SÜD einen wichtigen Beitrag für Transparenz und Glaubwürdigkeit auf diesem Markt. Die Zertifikate dokumentieren, dass der Ökostrom aus regenerativen Quellen stammt und den Ausbau der Erneuerbaren Energien fördert.

Die Begriffe "Ökostrom" oder "grüner Strom" sind keine geschützten Begriffe. Um sich vor zweifelhaften Angeboten auf dem Markt zu schützen, können sich Verbraucher an entsprechenden Gütesiegeln orientieren.

Die Vergabe der TÜV SÜD-Zertifikate für Ökostrom ist an zwei Voraussetzungen gebunden. Zum einen muss die Gewinnung des Stroms aus regenerativen Quellen wie Windkraft, Wasserkraft, Sonnenenergie, Biomasse/Biogas oder Geothermie stammen oder durch Kraft-Wärme-Kopplung gewonnen werden. Zum anderen muss ein bestimmter Anteil der Einnahmen in die Förderung neuer Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung investiert werden.

Zurzeit bietet TÜV SÜD drei Ökostrom-Zertifikate mit verschiedenen Schwerpunkten an:

- EE01: Der Strom muss zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien stammen. Mindestens 25 Prozent der Liefermenge müssen aus neuen Kraftwerken kommen. Die Preisaufschläge für Ökostrom-Angebote müssen für den Aufbau von Erneuerbaren Energien verwendet werden.

- EE02: Der Strom muss zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien stammen. Die Zeitgleichheit zwischen Erzeugung und Verbrauch muss im Viertelstundenraster garantiert sein. Die Preisaufschläge müssen für den Aufbau von regenerativen Energien verwendet werden.

- UE01: Der Strom muss zu mindestens 50 Prozent aus Erneuerbaren Energien stammen, die restlichen Strommengen aus Kraft-Wärme-Kopplung. Mindestens 25 Prozent der Liefermenge muss aus neuen Kraftwerken stammen. Die Preisaufschläge müssen für den Aufbau von Erneuerbaren Energien verwendet werden.

Weitere Informationen hier... Neben den Kriterienkatalogen für die Ökostrom-Zertifikate gibt es hier auch eine Liste der zertifizierten Unternehmen sowie weiterführende Links zu anderen Informationsangeboten.

 

200 Stromversorger im Vergleich

Verivox hat die AGB und den Service der 200 wichtigsten Stromversorger in Deutschland untersucht. Verbraucher können anhand der Verivox-Bewertungen nicht nur den Preis, sondern auch das „Kleingedruckte“ schnell einschätzen und vergleichen. Testsieger wurden die Stromanbieter Nordland Energie und Yello Strom.

Für die Bewertung hat Verivox ein Verfahren entwickelt, welches die Vertragsgestaltung und die Serviceleistungen eines Stromtarifs nach Kundenfreundlichkeit einschätzt und beides gegeneinander gewichtet. Dieses Bewertungssystem wird seit dem Jahr 2005 nun zum fünften Mal für den Strommarkt angewendet.

Die Ergebnisse werden in Form von Testsiegeln mit Glühlampen gekennzeichnet. Ein Stromtarif kann maximal 5 Glühlampen erreichen, was der Schulnote „sehr gut“ entspricht. Zur schnelleren Einschätzung eines Stromtarifs finden Verbraucher diese Bewertung zukünftig auf der jeweiligen Tarifseite von Verivox.

„Bei der Wahl eines neuen Stromanbieters stehen die Strompreise und die Entscheidung für oder gegen Ökostrom im Vordergrund. Vertragsgestaltung und Kundenfreundlichkeit sind jedoch ebenfalls wichtige Faktoren“, so Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox. „Mit unserer Verivox Strom-Servicestudie möchten wir es den Verbrauchern ermöglichen, sich in diesem Bereich schnell und verlässlich zu informieren.“

Testsieger der Verivox Strom-Servicestudie

Bei der Vertragsgestaltung wurden Faktoren wie Vertragslaufzeiten, Kündigungsfristen, Preisgarantien und Zahlungsweisen bewertet.

Zur Einschätzung der Kundenfreundlichkeit wurden die Servicezeiten und Kosten der Hotline bewertet sowie deren Qualität durch verdeckte Anrufe ermittelt. Der E-Mail-Service der Stromversorger wurde ebenfalls geprüft. Darüber hinaus wurden die Internetseiten der Stromversorger auf Interaktionsmöglichkeiten und ihren Informationsgehalt hin untersucht.

Bestnoten (5 Glühlampen) sowohl bei der Vertragsgestaltung als auch beim Kundenservice erhielten die Stromanbieter Nordland Energie und Yello Strom.

Ergebnisse im Bereich AGB

Bei der Untersuchung der Vertragsgestaltung zeigt sich, dass bei Tarifen außerhalb der Grundversorgung die Erstvertragslaufzeit von einem Jahr am gängigsten ist. Fast die Hälfte aller Tarife außerhalb der Grundversorgung weisen dieses Merkmal auf.

Eine Preisgarantie ist bei einem Stromtarif keine Selbstverständlichkeit. Rund zwei Drittel der untersuchten Verträge geben keine Preisgarantie. Gleichzeitig differenziert sich die Art der Preisgarantie immer weiter aus – einige Preisgarantien beziehen sich nur auf den Energieanteil der Kosten, andere schließen die Netznutzungsentgelte mit ein, klammern aber die Steuern aus. Um dieser Differenzierung Rechnung zu tragen, hat Verivox.de neue Begrifflichkeiten (Preisgarantie, Energiepreisgarantie, Preisfixierung) eingeführt. Hier wäre mehr Einheitlichkeit wünschenswert, denn Preisgarantien sind aufgrund der seit zehn Jahren ansteigenden Strompreise für Privatverbraucher nahezu immer empfehlenswert.

Die jährliche Vorauszahlung für Strom ist im Markt angekommen. Mittlerweile bieten 25 Stromversorger mindestens einen Tarif mit dieser Zahlungsweise an. Bei mehr als der Hälfte dieser Unternehmen handelt es sich um kommunale Stromversorger oder deren Töchter. Die Zahlung einer Kaution oder eines Sonderabschlags hat sich hingegen bislang nicht durchgesetzt – nur zwei Stromanbieter haben diese Konditionen in ihren Stromtarifen festgehalten.

Ergebnisse im Bereich Service

Im Bereich Service fällt auf, dass die Stromversorger ihr Online-Angebot deutlich aufgerüstet haben. Rund drei Viertel der untersuchten Stromanbieter bieten ihren Kunden an, Zählerstände im Internet einzugeben und dort auch direkt persönliche Daten zu ändern. Hinzu kommen Angebote zum Tarifvergleich, Verfügbarkeitsprüfung und Beratungsangebote rund um das Thema Energieeffizienz. Damit scheint die Internet-Affinität der Branche insgesamt zu steigen.

Bemerkenswert ist auch das Ergebnis bei den Kosten des telefonischen Kundenservice. Während kostspielige Hotlines beispielsweise in der Telekommunikationsbranche eher die Regel als die Ausnahme sind, bietet der Großteil der Stromversorger diesen Service zum Ortstarif oder sogar kostenlos an. Die Stromanbieter möchten ihren Kunden keine erhöhten Telefonkosten zumuten, wobei die kommunale Ausrichtung vieler Anbieter hier sicherlich eine große Rolle spielt.

Zum ersten Mal wurden in diesem Jahr auch Anfragen per E-Mail bewertet. Die Beantwortung von Kunden-E-Mails fällt den Unternehmen teilweise noch schwer. In keinem anderen Untersuchungsbereich wurden häufiger die Noten „ungenügend“ und „mangelhaft“ verteilt. Die schriftliche Beantwortung von Kundennachrichten erfordert entsprechend geschultes Personal – hier hat die Branche eindeutig noch Nachholbedarf.       

 

Funktioniert Ihr Stromzähler richtig?

Eine Stichprobenuntersuchung des Fernsehsenders SAT 1 hat ergeben, dass vermutlich 40 bis 50 Prozent aller Stromzähler nicht korrekt messen – in den meisten Fällen zu Ungunsten der Verbraucher. Da die effizientesten Elektrogeräte und das energiesparendste Verhalten nichts bringt, wenn der Stromverbrauch falsch in Rechnung gestellt wird, sollten Verbraucher ihre Stromzähler selbst überprüfen.

Um den eigenen Stromzähler zu testen, sollte man sich ein Strommessgerät anschaffen, das im Handel (z.B. Baumarkt) für etwa 20 Euro zu haben ist, empfiehlt Verivox. Zuhause trennt man zunächst alle Elektrogeräte vom Netz und stellt alle Schalter aus. Danach notiert man sich den genauen Stand des Stromzählers. Hinterher schließt man das Strommessgerät beispielsweise an die Waschmaschine an und lässt diese laufen. Wenn das Waschmaschinenprogramm beendet ist, wird der verbrauchte Strom auf dem Messgerät angezeigt. Wird der neue Zählerstand vom zuvor notierten Wert abgezogen, sollte sich der gleiche Verbrauchswert ergeben.

Stimmen die Werte des Stromverbrauchs nicht miteinander überein, sollte dieser Test mehrmals wiederholt werden. Zeigt sich jedesmal eine Abweichung, sollte man seinen Stromanbieter oder das örtliche Eichamt informieren. Stellt sich heraus, dass der Zähler tatsächlich nicht korrekt arbeitet, kommt der Betreiber des Zählers für die Kontrollkosten auf.

 

Überhöhten Strompreisen Kampf angesagt

Unangemessene Energiepreise können von den Kartellbehörden wirksam angegangen werden. Zum Jahreswechsel trat ein neues kartellrechtliches Instrument zur Kontrolle von Strompreisen und Gaspreisen in Kraft

Zum Jahreswechsel sind teilweise deutliche Erhöhungen der Strom- und Gaspreise angekündigt. Der Anstieg der Rohstoffkosten und Beschaffungskosten kann den rasanten Preisanstieg nur teilweise rechtfertigen. Der Minister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, erkannte: 'Wenn die Strompreise steigen und gleichzeitig die großen Energieversorger Rekordgewinne einfahren, sorgt das für berechtigten Unmut bei vielen Verbrauchern. Die Verbraucher müssen vor unangemessenen Energiepreisen geschützt werden. Dafür haben die Kartellbehörden jetzt durch die geschärfte kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht ein wirksames Instrument an der Hand "

Der Deutsche Bundestag hat im November 2007 das Gesetz zur Bekämpfung von Preismissbrauch im Bereich der Energieversorgung und des Lebensmittelhandels verabschiedet. Der neue § 29 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) konkretisiert das geltende allgemeine Missbrauchsverbot für marktbeherrschende Stromanbieter und Gasanbieter. Er soll es insbesondere den Kartellbehörden erleichtern, Preise zu untersagen, die die Kosten unangemessen überschreiten oder die Preise von Vergleichsunternehmen erheblich übersteigen.

Im Kartellverfahren tragen die Unternehmen die Beweislast für die sachliche Rechtfertigung. Die Vorschrift ist bis 2012 befristet. Bundesminister Glos erläutert: 'Im Kern brauchen wir mehr Wettbewerb auf den Strommärkten und Gasmärkten. Dafür habe ich bereits im Herbst 2006 ein ganzes Bündel von Maßnahmen auf den Weg gebracht. Das wird nun umgesetzt. Anfang November 2007 ist eine neue Regelung für einen wirtschaftlichen Netzbetrieb in Kraft getreten. Im Interesse der Energieverbraucher sorgen wir mit ihr für sinkende Kosten in den Stromnetzen und Gasnetzen.

Dazu werden Netzbetreiber an ihren effizienten Wettbewerbern gemessen. Aus diesem bundesweiten Effizienzvergleich werden Obergrenzen für die Erlöse der Netzbetreiber ermittelt und vorgegeben. Wir brauchen neue Kraftwerke, vor allem von neuen Anbietern. Das fördert den Wettbewerb. Dazu soll die seit Sommer geltende Kraftwerks-Netzanschlussverordnung beitragen. Mit ihr wird der Anschluss neuer Kraftwerke ans Stromnetz nicht nur garantiert, sondern auch beschleunigt und erleichtert. Den flankierenden kartellrechtlichen Schutz brauchen wir, bis die von mir initiierten strukturellen Maßnahmen für mehr Wettbewerb auf den Energiemärkten in den nächsten Jahren Wirkung zeigen." 

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Günstig: Eprimo Energiediscount

Als Energiediscounter mit günstigen Angeboten richtet sich eprimo an alle preis- und qualitätsbewussten Stromverbraucher in Deutschland. Am 1. Januar 2007 wurde eprimo von der RWE Energy AG, Dortmund, als hundertprozentige Tochtergesellschaft übernommen mit dem Ziel, die Vertriebsaktivitäten wertorientiert auszubauen.

Mit Beginn der Liberalisierung des Strommarktes für Privathaushalte 1999 startete die Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG) den bundesweiten Stromvertrieb und gewann aufgrund günstiger Preise und attraktiver Angebote schnell Kunden auch außerhalb ihres Stammgebietes. Zur Verbesserung der Kostentransparenz bei Stromversorgern forderte der Gesetzgeber in 2005 via Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) die Trennung von Stromnetz und Stromlieferung. Das war der ÜWG, einem seit fast 100 Jahren bestehenden Stromversorgungsunternehmen ein willkommener Anlass, die eprimo GmbH als eigene Vertriebsgesellschaft auszugründen.

Offizieller Start der eprimo GmbH war der 1. Mai 2005. Aktuell versorgt eprimo rund 150.000 Privat- und Geschäftskunden bundesweit mit Strom und erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von ca. 100 Millionen Euro.

eprimo, ein schlankes, aktiv im Markt agierendes Unternehmen, beschränkt sich auf seine Kernkompetenzen, kauft Strom ein zu günstigen Konditionen, und verkauft ihn wieder, – so preiswert wie möglich. eprimo arbeitet mit vielen Stromhändlern zusammen und kauft, um das Preisrisiko zu minimieren, viele klein e Mengen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Ziel ist laut Unternehmensangaben, werden weitere attraktive Produkte in neue Regionen bringen und unseren Erfolgskurs fortsetzen.

   >> eprimo

 

Jetzt herrscht (Strom-) Wechselstimmung

In ÖKO-TEST wurden Strompreisrechner unter die Lupe genommen. Das Fazit lautet: Wer günstigen Strom sucht, liegt bei Verivox und seinen Kooperationspartnern richtig. Der Rat von Verbraucherschützern, in mehreren Rechnern zu suchen, bringe keinen Vorteil.

Nicht nur Strompreisrechner haben unterschiedliche Qualität. So hat ÖKO-TEST vor einiger Zeit Tarifrechner für Autoversicherungen untersucht – mit dem gleichen Ergebnis Lange hat es gedauert.

Doch inzwischen haben laut ÖKO-TEST die Deutschen begriffen, dass Strom ein Produkt ist, das es zu unterschiedlichen Preisen gibt. Dazu beigetragen haben die großen und die kleinen Stromkonzerne, die immer ungenierter in die Taschen der Verbraucher gegriffen haben.

Jetzt herrsche Wechselstimmung.Doch die neue Freiheit hat ihre Kehrseite. Das Preissystem ist unübersichtlich geworden. Einen Weg durch das Dickicht sollen Vergleichsrechner im Internet weisen.

Dutzende versprechen, das günstigste oder auch das grünste Angebot zu finden. ÖKO-TEST hat 21 dieser Portale unter die Lupe genommen. Das Testergebnis. Nur ein Rechner ist zuverlässig. Verivox aus Heidelberg weise alle 30 günstigsten Tarife aus und erreiche die maximal mögliche Punktzahl. Auffällig sei, dass einige Portale nur wenige Anbieter zeigen.

Verivox.de ist das größte, unabhängige Verbraucherportal für Energie und Telekommunikation in Deutschland. Verbraucher können hier einfach und schnell alle verfügbaren Tarife vergleichen und direkt zum besten Anbieter wechseln. Die kostenfreie Beratung per Telefon und E-Mail sowie zahlreiche Hintergrundinformationen runden den Verbraucherservice ab. Die Verivox GmbH wurde 1998 in Heidelberg gegründet. An den Standorten Heidelberg und Berlin arbeiten insgesamt mehr als 400 Menschen daran, den Verbrauchern einen reibungslosen Anbieterwechsel zu ermöglichen. Seit seiner Gründung hat Verivox viele Millionen Leser kompetent beraten und über 900.000 Verbrauchern beim Anbieterwechsel geholfen.

Wie verdient Verivox Geld? Durch die Möglichkeit des direkten Anbieterwechsels über die Verivox-Plattform senken zahlreiche Unternehmen ihre Vertriebskosten. Verivox hilft beim Wechselprozess, indem beispielsweise Kundendaten erfasst und korrigiert werden, wovon auch die Verbraucher profitieren. Für diese Dienstleistung erhält Verivox eine Vermittlungsprovision vom jeweiligen Anbieter. Für Verbraucher ist unser Service dagegen kostenlos. Sie zahlen die Originalpreise der Anbieter ohne Aufschlag. Provisionszahlungen beeinflussen auch nicht die Aufnahme in unsere Datenbank oder die Reihenfolge in den Tarifvergleichen – der Preis alleine entscheidet die Position im Tarifrechner. Weitere Einnahmen erzielt Verivox durch individuelle Markt- und Tarifstudien, Werbung auf der Webseite und die Onlineaufladung von Prepaid-Karten.

    >> Verivox

Nützliches für den Haushalt im Plus Online Shop. Mit über 2.700 Filialen ist Plus einer der führenden Lebensmittel-Discounter in Deutschland! Seit zwei Jahren betreibt Plus als erster Discounter erfolgreich den Plus Online Shop. Monatlich werden hier mehr als 4,5 Millionen Besuche verzeichnet. Den Kunden erwarten wöchentlich eine Vielzahl attraktiver Angebote an ausgewählten Gebrauchsgütern der Plus-Eigenmarke "pluspunkt". Auf der Suche nach Elektroartikeln, Haushaltswaren oder Freizeitartikeln wird im Plus Online Shop jeder fündig. Bereits eine Woche bevor die Artikel in den Plus-Filialen angeboten werden, können die Kunden diese im Plus Online Shop bestellen und sich bequem nach Hause liefern lassen. Für mehr Infos hier klicken!

Große Sparpotentiale beim Stromverbrauch

Bei Nutzung aller vorhandenen Technologiepotentiale und ohne jegliche Mengensteigerung beim Einsatz von Elektrogeräten kann der Stromverbrauch in Deutschland um etwa 40 Prozent bis 2025 sinken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des VDE Verband derElektrotechnik Elektronik in Deutschland.

Ein "weiter wie bisher" würde den Bedarf an elektrischer Energie dagegen um 60 Prozent steigen lassen. Unter der Annahme realistischer Verbrauchs- bzw. Effizienzprognosen wird er voraussichtlich um rund 30 Prozent zulegen.

Bei diesem Szenario wird eine deutlich verbesserte Effizienz bei der Stromnutzung durch den Mehrverbrauch bei neuen und zusätzlichen Anwendungen kompensiert. Diese Prognose stellt der VDE in seiner neuen Studie "Effizienz- und Einsparpotentiale elektrischer Energie in Deutschland - Perspektiven bis 2025 und Handlungsbedarf".

 

Mit Sparlampe 177 Euro Strom gespart

Wer für eine „gute“ Energiesparlampe 9,90 Euro investiert, spart nach 10.000 Betriebsstunden nicht nur 177 Euro Strom, sondern hätte in dieser Zeit auch 10 konventionelle Glühlampen verbraucht. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift test, für die sie 28 Energiesparlampen getestet hat.

Bei durchschnittlich täglicher Brenndauer von vier Stunden macht sich der Glühlampenwechsel oft schon nach weniger als einem Jahr bezahlt.

Das Rennen um „gute“ Qualitätsurteile machten Markenprodukte unter sich aus. Insgesamt vergaben die Tester 11-mal die Note „Gut“, 12-mal „Befriedigend“ 4-mal „Ausreichend“ und 1-mal „Mangelhaft“. Die Unterschiede ergaben sich durch Helligkeitsverluste, falsche Angaben bei der Lebensdauer, Watt-Schummeleien oder eine mäßige Farbwiedergabe.

Die Stiftung rät, beim Kauf von Energiesparlampen vorher zu überlegen, wo sie für Licht sorgen sollen. Je nach Fabrikat, Größe und Typ empfehlen sie sich für unterschiedliche Einsatzorte. In Wohn- und Schlafräumen sollten deshalb andere Lampen zum Einsatz kommen als im Bad oder im Treppenhaus.
 

Gute Solaranlagen für Warmwasser

Einen klaren Beweis dafür, dass die Solartechnik inzwischen ausgereift ist und zuverlässig für warmes Wasser sorgt, sieht die Stiftung Warentest in ihrer Untersuchung von Solaranlagen. 10 von 12 Anlagen schnitten im Test „sehr gut“ oder „gut“ ab und ausgerechnet die beiden preisgünstigsten Modelle um 3.700 Euro waren die Testsieger.

Im Test waren Solarpakete, bestehend aus Kollektoren, Speicher, Regelung und Zubehör, zum Beispiel Pumpe oder Temperaturfühler. Wichtigster Prüfpunkt war dabei die Frage, wie viel teures Gas oder Öl die Anlagen ersetzen können. Die Anlagen kommen dabei auf eine Energieeinsparung von 50 bis 62,5 Prozent pro Jahr.

Zum Beispiel spart eine vierköpfige Familie bei 60 Prozent jährlich etwa 180 Euro. Das sind in 25 Jahren 4.500 Euro, also ungefähr so viel, wie eine Anlage inklusive Montage kostet. Der Staat fördert diesen Beitrag zum Umweltschutz mit einem Zuschuss.

Auch im Prüfpunkt Handhabung sind die Testergebnisse erfreulich. Eine korrekt installierte Anlage braucht ähnlich wenig Aufmerksamkeit wie ein konventioneller Heizkessel.

Am besten abgeschnitten hat das Wagner Top line Solarpaket, das 3.700 Euro kostet. Auf dem zweiten Platz folgt das Viessmann Solarsystem für 3.760 Euro.

 

Spar-Check für zehn größte Städte

Wer die Haushaltskasse entlasten möchte, sollte alle bestehenden Verträge überprüfen. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox.de hat die Sparpotenziale in den zehn größten Städten Deutschlands für Strom, Gas, Telefon und Internet untersucht. Durch die Anbieterwechsel kann man pro Jahr bis zu 638 Euro einsparen.

Strom

Beim Stromanbieterwechsel sollte man auf die unterschiedlichen Zahlungsweisen achten. Wer bereit ist, den Strom für das ganze Jahr im Voraus zu bezahlen, kann mit solchen „Prepaid“-Angeboten viel Geld sparen. Doch es gibt auch attraktive Angebote mit monatlichen Abschlagszahlungen. Wer beispielsweise in einem Single-Haushalt in Bremen wohnt, zahlt durch den Anbieterwechsel mit monatlicher Abschlagszahlung 72 Euro pro Jahr weniger. Bei einem Zwei-Personen-Haushalt beträgt die Einsparung mit einem ähnlichen Angebot 78 Euro. Zahlt man den Strom für das ganze Jahr im Voraus, wird die Haushaltskasse um 122 Euro entlastet. Diese Tarife mit Vorauskasse rechnen sich vor allem für Familien. In Essen kann ein Vier-Personen-Haushalt so beispielsweise 150 Euro sparen.

Gas

Auch der Gasanbieterwechsel kann die jährlichen Energiekosten ganz bedeutend nach unten drücken. Ein Single-Haushalt in Hamburg kann so beispielsweise 65 Euro pro Jahr einsparen. Ist man bereit, das Gas für das ganze Jahr im Voraus zu bezahlen, braucht ein Zwei-Personen-Haushalt in Berlin sogar 149 Euro weniger für Gas auszugeben. Eine vierköpfige Familie kann durch denselben Tarif 269 Euro einsparen. Wer seine Gasrechnungen weiterhin mit monatlichen Abschlägen bezahlen möchte, findet ebenfalls einige interessante Angebote. So liegt in Hamburg, Bremen und Düsseldorf die Ersparnis bei einem Anbieterwechsel mit monatlichen Abschlägen ebenfalls weit über 200 Euro pro Jahr.

Telefon und Internet

Auch mit dem Wechsel zum günstigsten Telekommunikationsanbieter lässt sich so einiges einsparen. Am günstigsten sind die sogenannten "Komplettpakete", die in den meisten Fällen eine Telefon-Flatrate für Festnetzanrufe und eine Internet-Flatrate für einen schnellen DSL-Zugang beinhalten. Wer diese Leistungen derzeit von der Telekom bezieht, kann mit einem Anbieterwechsel oft einen günstigeren Tarif beziehen. Ist ein Kabelanschluss vorhanden, kann in Köln, Frankfurt a. M., Dortmund, Essen und Düsseldorf zum Anbieter Unitymedia gewechselt und bis zu 219 Euro jährlich eingespart werden. In Berlin, Hamburg, München, Stuttgart und Bremen lohnt sich der Wechsel zum „All-Inclusive-Paket“ von Vodafone. Hier zahlt man knapp 200 Euro pro Jahr weniger. Bevor man den Telekommunikationsanbieter wechselt, sollte man jedoch unbedingt die Kündigungsfristen beim derzeitigen Anbieter prüfen, da es hier häufig sehr lange Laufzeiten gibt.

>> Verivox

 


 

 

 

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In ÖKO-TEST 3/2008 werden Strompreisrechner unter die Lupe genommen. Das Fazit lautet: Wer günstigen Strom sucht, liegt bei Verivox und seinen Kooperationspartnern richtig.

 

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