STROMKOSTEN UND ENERGIE SPAREN
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Vor Stromanbieterwechsel gut informieren
Wer jetzt den Stromanbieter wechselt, kann trotz steigender Preise bis zu
200 Euro sparen, schreiben Branchenexperten. DenStromanbieter wechseln ist
einfach. Man meldet sich einfach beim neuen Stromversorger an, die
Kündigung beim alten übernimmt der neue Dienstleister für
Sie.
Ansonsten ändert sich für Sie nichts, Sie bekommen keinen neuen Zähler,
sondern einfach nur eine neue Rechnung. Unter dem Motto „Strom. Jetzt
wechseln. Jetzt sparen.“ steht eine Kampagne der
Verbraucherzentralen
zum
Stromanbieterwechsel
. Sie soll Verbrauchern die Angst vor einen
Wechsel nehmen und zeigen, wie einfach und sicher ein Wechsel des
Anbieters möglich ist.
Sie brauchen sich nur einen neuen Stromanbieter zu suchen und mit diesem
einen Vertrag abzuschließen. Alles Weitere erledigt der neue Versorger.
Wechselkosten gibt es nicht und Sie werden auch nach dem Wechsel nicht
ohne Strom dazustehen. Vor dem Stromanbieterwechsel sollte man sich
immer gut informieren, Strompreise vergleichen (und zwar auf Ihren
realen Stromverbrauch bezogen) und sich die unterschiedlichen Konditionen
sehr genau ansehen und günstigere Anbieter finden: I Das Prinzip ist immer
ähnlich: Einfach den Verbrauch der letzten 12 Monate aus der Rechnung des
bisherigen Versorgers ablesen, eingeben, Postleitzahl angeben und
schon sehen Sie, wie viel Sie bei den günstigsten Anbietern zahlen
müssen.
Strompreisrechner im Internet bieten in der Regel auch gleich den Zugriff
auf Vertragskonditionen und -unterlagen der Versorger. Bevor Sie jedoch
einen Vertrag abschließen, sollten Sie sich auf der Internetseite des
jeweiligen Anbieters vergewissern, dass die im Strompreisrechner genannten
Tarife und Konditionen noch aktuell sind.
Aber nicht allein der Preis pro Kilowattstunde ist entscheidend, auch die
jährlichen Grundgebühren müssen berücksichtigt werden. Bei oft sehr
günstigen Angeboten mit Vorkasse zahlt man den Strom auf einen Schlag im
Voraus und erhält dafür satte Rabatte.Das Geld ist aber in aller Regel
verloren, wenn der Anbieter zahlungsunfähig wird.
Neben speziellen Ökostromanbietern bieten häufig auch die traditionellen
Versorger umweltfreundlich erzeugten Strom an. Wichtig ist dabei eine
Zertifizierung von unabhängiger Seite, z. B. durch Labels wie „ok-power“
oder „Grüner Stromlabel“.
Ökostrom mit TÜV SÜD-Zertifikat
In Deutschland ist die Nachfrage
nach Ökostrom sprunghaft angestiegen. Mit seinen Ökostrom-Zertifikaten leistet
TÜV SÜD einen wichtigen Beitrag für Transparenz und Glaubwürdigkeit auf diesem
Markt. Die Zertifikate dokumentieren, dass der Ökostrom aus regenerativen
Quellen stammt und den Ausbau der Erneuerbaren Energien fördert.
Die Begriffe
"Ökostrom" oder "grüner Strom" sind keine geschützten Begriffe. Um sich vor
zweifelhaften Angeboten auf dem Markt zu schützen, können sich Verbraucher an
entsprechenden Gütesiegeln orientieren.
Die Vergabe der TÜV SÜD-Zertifikate für
Ökostrom ist an zwei Voraussetzungen gebunden. Zum einen muss die Gewinnung des
Stroms aus regenerativen Quellen wie Windkraft, Wasserkraft, Sonnenenergie,
Biomasse/Biogas oder Geothermie stammen oder durch Kraft-Wärme-Kopplung gewonnen
werden. Zum anderen muss ein bestimmter Anteil der Einnahmen in die Förderung
neuer Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung investiert werden.
Zurzeit bietet
TÜV SÜD drei Ökostrom-Zertifikate mit verschiedenen Schwerpunkten an:
- EE01:
Der Strom muss zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien stammen. Mindestens 25
Prozent der Liefermenge müssen aus neuen Kraftwerken kommen. Die Preisaufschläge
für Ökostrom-Angebote müssen für den Aufbau von Erneuerbaren Energien verwendet
werden.
- EE02: Der Strom muss zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien stammen.
Die Zeitgleichheit zwischen Erzeugung und Verbrauch muss im Viertelstundenraster
garantiert sein. Die Preisaufschläge müssen für den Aufbau von regenerativen
Energien verwendet werden.
- UE01: Der Strom muss zu mindestens 50 Prozent aus
Erneuerbaren Energien stammen, die restlichen Strommengen aus
Kraft-Wärme-Kopplung. Mindestens 25 Prozent der Liefermenge muss aus neuen
Kraftwerken stammen. Die Preisaufschläge müssen für den Aufbau von Erneuerbaren
Energien verwendet werden.
Weitere Informationen hier...
Neben den Kriterienkatalogen für die
Ökostrom-Zertifikate gibt es hier auch eine Liste der zertifizierten Unternehmen
sowie weiterführende Links zu anderen Informationsangeboten.
200 Stromversorger im Vergleich
Verivox hat die AGB und den Service der 200
wichtigsten Stromversorger
in Deutschland untersucht. Verbraucher können anhand der
Verivox-Bewertungen nicht nur den Preis, sondern auch das
„Kleingedruckte“ schnell einschätzen und vergleichen. Testsieger wurden
die Stromanbieter Nordland
Energie und Yello Strom.
Für die Bewertung hat Verivox ein Verfahren entwickelt,
welches die Vertragsgestaltung und die Serviceleistungen eines
Stromtarifs nach Kundenfreundlichkeit einschätzt und beides
gegeneinander gewichtet. Dieses Bewertungssystem wird seit dem Jahr 2005
nun zum fünften Mal für den Strommarkt angewendet.
Die Ergebnisse werden in Form von Testsiegeln mit Glühlampen
gekennzeichnet. Ein Stromtarif kann maximal 5 Glühlampen erreichen, was
der Schulnote „sehr gut“ entspricht. Zur schnelleren Einschätzung eines
Stromtarifs finden Verbraucher diese Bewertung zukünftig auf der
jeweiligen Tarifseite von Verivox.
„Bei der Wahl eines neuen Stromanbieters stehen die Strompreise und die
Entscheidung für oder gegen Ökostrom im Vordergrund. Vertragsgestaltung
und Kundenfreundlichkeit sind jedoch ebenfalls wichtige Faktoren“, so
Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox. „Mit unserer Verivox
Strom-Servicestudie möchten wir es den Verbrauchern ermöglichen, sich in
diesem Bereich schnell und verlässlich zu informieren.“
Testsieger der Verivox Strom-Servicestudie
Bei der Vertragsgestaltung wurden Faktoren wie Vertragslaufzeiten,
Kündigungsfristen, Preisgarantien und Zahlungsweisen bewertet.
Zur Einschätzung der Kundenfreundlichkeit wurden die Servicezeiten
und Kosten der Hotline bewertet sowie deren Qualität durch verdeckte
Anrufe ermittelt. Der E-Mail-Service der Stromversorger wurde ebenfalls
geprüft. Darüber hinaus wurden die Internetseiten der Stromversorger auf
Interaktionsmöglichkeiten und ihren Informationsgehalt hin untersucht.
Bestnoten (5 Glühlampen) sowohl bei der Vertragsgestaltung als auch
beim Kundenservice erhielten die Stromanbieter Nordland Energie und
Yello Strom.
Ergebnisse im Bereich AGB
Bei der Untersuchung der Vertragsgestaltung zeigt sich, dass bei
Tarifen außerhalb der Grundversorgung die Erstvertragslaufzeit von einem
Jahr am gängigsten ist. Fast die Hälfte aller Tarife außerhalb der
Grundversorgung weisen dieses Merkmal auf.
Eine Preisgarantie ist bei einem Stromtarif keine
Selbstverständlichkeit. Rund zwei Drittel der untersuchten Verträge
geben keine Preisgarantie. Gleichzeitig differenziert sich die Art der
Preisgarantie immer weiter aus – einige Preisgarantien beziehen sich nur
auf den Energieanteil der Kosten, andere schließen die
Netznutzungsentgelte mit ein, klammern aber die Steuern aus. Um dieser
Differenzierung Rechnung zu tragen, hat Verivox.de neue
Begrifflichkeiten (Preisgarantie, Energiepreisgarantie, Preisfixierung)
eingeführt. Hier wäre mehr Einheitlichkeit wünschenswert, denn
Preisgarantien sind aufgrund der seit zehn Jahren ansteigenden
Strompreise für Privatverbraucher nahezu immer empfehlenswert.
Die jährliche Vorauszahlung für Strom ist im Markt angekommen.
Mittlerweile bieten 25 Stromversorger mindestens einen Tarif mit dieser
Zahlungsweise an. Bei mehr als der Hälfte dieser Unternehmen handelt es
sich um kommunale Stromversorger oder deren Töchter. Die Zahlung einer
Kaution oder eines Sonderabschlags hat sich hingegen bislang nicht
durchgesetzt – nur zwei Stromanbieter haben diese Konditionen in ihren
Stromtarifen festgehalten.
Ergebnisse im Bereich Service
Im Bereich Service fällt auf, dass die Stromversorger ihr
Online-Angebot deutlich aufgerüstet haben. Rund drei Viertel der
untersuchten Stromanbieter bieten ihren Kunden an, Zählerstände im
Internet einzugeben und dort auch direkt persönliche Daten zu ändern.
Hinzu kommen Angebote zum Tarifvergleich, Verfügbarkeitsprüfung und
Beratungsangebote rund um das Thema Energieeffizienz. Damit scheint die
Internet-Affinität der Branche insgesamt zu steigen.
Bemerkenswert ist auch das Ergebnis bei den Kosten des telefonischen
Kundenservice. Während kostspielige Hotlines beispielsweise in der
Telekommunikationsbranche eher die Regel als die Ausnahme sind, bietet
der Großteil der Stromversorger diesen Service zum Ortstarif oder sogar
kostenlos an. Die Stromanbieter möchten ihren Kunden keine erhöhten
Telefonkosten zumuten, wobei die kommunale Ausrichtung vieler Anbieter
hier sicherlich eine große Rolle spielt.
Zum ersten Mal wurden in diesem Jahr auch Anfragen per E-Mail
bewertet. Die Beantwortung von Kunden-E-Mails fällt den Unternehmen
teilweise noch schwer. In keinem anderen Untersuchungsbereich wurden
häufiger die Noten „ungenügend“ und „mangelhaft“ verteilt. Die
schriftliche Beantwortung von Kundennachrichten erfordert entsprechend
geschultes Personal – hier hat die Branche eindeutig noch Nachholbedarf.
Funktioniert Ihr Stromzähler richtig?
Eine
Stichprobenuntersuchung des Fernsehsenders SAT 1 hat ergeben, dass
vermutlich 40 bis 50 Prozent aller Stromzähler nicht korrekt messen –
in den meisten Fällen zu Ungunsten der Verbraucher. Da die
effizientesten Elektrogeräte und das energiesparendste Verhalten nichts
bringt, wenn der Stromverbrauch falsch in Rechnung gestellt wird,
sollten Verbraucher ihre Stromzähler selbst überprüfen.
Um den eigenen Stromzähler zu testen, sollte man sich ein
Strommessgerät anschaffen, das im Handel (z.B. Baumarkt) für etwa 20
Euro zu haben ist, empfiehlt Verivox. Zuhause trennt man zunächst alle Elektrogeräte vom
Netz und stellt alle Schalter aus. Danach notiert man sich den genauen
Stand des Stromzählers. Hinterher schließt man das Strommessgerät
beispielsweise an die Waschmaschine an und lässt diese laufen. Wenn das
Waschmaschinenprogramm beendet ist, wird der verbrauchte Strom auf dem
Messgerät angezeigt. Wird der neue Zählerstand vom zuvor notierten Wert
abgezogen, sollte sich der gleiche Verbrauchswert ergeben. Stimmen
die Werte des Stromverbrauchs nicht miteinander überein, sollte dieser
Test mehrmals wiederholt werden. Zeigt sich jedesmal eine Abweichung,
sollte man seinen Stromanbieter oder das örtliche Eichamt informieren.
Stellt sich heraus, dass der Zähler tatsächlich nicht korrekt arbeitet,
kommt der Betreiber des Zählers für die Kontrollkosten auf.
Überhöhten
Strompreisen Kampf angesagt
Unangemessene
Energiepreise können von den Kartellbehörden wirksam angegangen werden.
Zum Jahreswechsel trat ein neues kartellrechtliches Instrument zur
Kontrolle von Strompreisen und Gaspreisen in Kraft
Zum
Jahreswechsel sind teilweise deutliche Erhöhungen der Strom- und Gaspreise
angekündigt. Der Anstieg der Rohstoffkosten und Beschaffungskosten kann
den rasanten Preisanstieg nur teilweise rechtfertigen. Der Minister für
Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, erkannte: 'Wenn die Strompreise
steigen und gleichzeitig die großen Energieversorger Rekordgewinne
einfahren, sorgt das für berechtigten Unmut bei vielen Verbrauchern. Die
Verbraucher müssen vor unangemessenen Energiepreisen geschützt werden.
Dafür haben die Kartellbehörden jetzt durch die geschärfte
kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht ein wirksames Instrument an der Hand
"
Der
Deutsche Bundestag hat im November 2007 das Gesetz zur Bekämpfung von
Preismissbrauch im Bereich der Energieversorgung und des
Lebensmittelhandels verabschiedet. Der neue § 29 des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) konkretisiert das geltende allgemeine
Missbrauchsverbot für marktbeherrschende Stromanbieter und Gasanbieter. Er
soll es insbesondere den Kartellbehörden erleichtern, Preise zu
untersagen, die die Kosten unangemessen überschreiten oder die Preise von
Vergleichsunternehmen erheblich übersteigen.
Im
Kartellverfahren tragen die Unternehmen die Beweislast für die sachliche
Rechtfertigung. Die Vorschrift ist bis 2012 befristet. Bundesminister Glos
erläutert: 'Im Kern brauchen wir mehr Wettbewerb auf den Strommärkten und
Gasmärkten. Dafür habe ich bereits im Herbst 2006 ein ganzes Bündel von
Maßnahmen auf den Weg gebracht. Das wird nun umgesetzt. Anfang November
2007 ist eine neue Regelung für einen wirtschaftlichen Netzbetrieb in
Kraft getreten. Im Interesse der Energieverbraucher sorgen wir mit ihr für
sinkende Kosten in den Stromnetzen und Gasnetzen.
Dazu
werden Netzbetreiber an ihren effizienten Wettbewerbern gemessen. Aus
diesem bundesweiten Effizienzvergleich werden Obergrenzen für die Erlöse
der Netzbetreiber ermittelt und vorgegeben. Wir brauchen neue Kraftwerke,
vor allem von neuen Anbietern. Das fördert den Wettbewerb. Dazu soll die
seit Sommer geltende Kraftwerks-Netzanschlussverordnung beitragen. Mit ihr
wird der Anschluss neuer Kraftwerke ans Stromnetz nicht nur garantiert,
sondern auch beschleunigt und erleichtert. Den flankierenden
kartellrechtlichen Schutz brauchen wir, bis die von mir initiierten
strukturellen Maßnahmen für mehr Wettbewerb auf den Energiemärkten in den
nächsten Jahren Wirkung zeigen."

Günstig: Eprimo Energiediscount
Als
Energiediscounter mit günstigen Angeboten richtet sich
eprimo
an alle preis- und qualitätsbewussten
Stromverbraucher in Deutschland. Am 1. Januar 2007 wurde eprimo von der
RWE Energy AG, Dortmund, als hundertprozentige Tochtergesellschaft
übernommen mit dem Ziel, die Vertriebsaktivitäten wertorientiert
auszubauen.
Mit Beginn
der Liberalisierung des Strommarktes für Privathaushalte 1999 startete die
Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG) den bundesweiten Stromvertrieb und
gewann aufgrund günstiger Preise und attraktiver Angebote schnell Kunden
auch außerhalb ihres Stammgebietes. Zur Verbesserung der Kostentransparenz
bei Stromversorgern forderte der Gesetzgeber in 2005 via
Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) die Trennung von Stromnetz und
Stromlieferung. Das war der ÜWG, einem seit fast 100 Jahren bestehenden
Stromversorgungsunternehmen ein willkommener Anlass, die eprimo GmbH als
eigene Vertriebsgesellschaft auszugründen.
Offizieller
Start der eprimo GmbH war der 1. Mai 2005. Aktuell versorgt eprimo rund
150.000 Privat- und Geschäftskunden bundesweit mit Strom und
erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von ca. 100 Millionen
Euro.
eprimo,
ein schlankes, aktiv im Markt agierendes Unternehmen, beschränkt sich auf
seine Kernkompetenzen, kauft Strom ein zu günstigen Konditionen, und
verkauft ihn wieder, – so preiswert wie möglich. eprimo arbeitet mit
vielen Stromhändlern zusammen und kauft, um das Preisrisiko zu minimieren,
viele klein e Mengen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Ziel ist laut
Unternehmensangaben, werden weitere attraktive Produkte in neue Regionen
bringen und unseren Erfolgskurs
fortsetzen.
>>
eprimo
Jetzt herrscht (Strom-) Wechselstimmung
In ÖKO-TEST wurden Strompreisrechner unter die Lupe genommen. Das Fazit lautet: Wer günstigen Strom sucht, liegt bei Verivox
und seinen Kooperationspartnern richtig. Der Rat von Verbraucherschützern, in mehreren Rechnern zu suchen, bringe keinen Vorteil.
Nicht nur Strompreisrechner haben unterschiedliche Qualität. So hat ÖKO-TEST vor einiger Zeit Tarifrechner für Autoversicherungen untersucht – mit dem gleichen Ergebnis
Lange hat es gedauert.
Doch inzwischen haben laut
ÖKO-TEST die Deutschen begriffen, dass Strom ein Produkt ist, das es zu unterschiedlichen Preisen gibt. Dazu beigetragen haben die großen und die kleinen Stromkonzerne, die immer ungenierter in die Taschen der Verbraucher gegriffen haben.
Jetzt herrsche Wechselstimmung.Doch die neue Freiheit hat ihre Kehrseite. Das Preissystem ist unübersichtlich geworden. Einen Weg durch das Dickicht sollen Vergleichsrechner im Internet weisen.
Dutzende versprechen, das günstigste oder auch das grünste Angebot zu finden. ÖKO-TEST hat 21 dieser Portale unter die Lupe genommen. Das Testergebnis. Nur ein Rechner ist zuverlässig. Verivox aus Heidelberg weise alle 30 günstigsten Tarife aus und erreiche die maximal mögliche Punktzahl. Auffällig
sei, dass einige Portale nur wenige Anbieter zeigen.
Verivox.de ist das
größte, unabhängige Verbraucherportal für Energie und Telekommunikation in
Deutschland. Verbraucher können hier einfach und schnell alle
verfügbaren Tarife vergleichen und direkt zum besten Anbieter wechseln. Die
kostenfreie Beratung per Telefon und E-Mail sowie zahlreiche
Hintergrundinformationen runden den Verbraucherservice ab. Die Verivox GmbH
wurde 1998 in Heidelberg gegründet. An den Standorten Heidelberg und Berlin
arbeiten insgesamt mehr als 400 Menschen daran, den Verbrauchern einen
reibungslosen Anbieterwechsel zu ermöglichen. Seit seiner Gründung hat Verivox
viele Millionen Leser kompetent beraten und über 900.000 Verbrauchern beim
Anbieterwechsel geholfen.
Wie verdient Verivox Geld? Durch die Möglichkeit des
direkten Anbieterwechsels über die Verivox-Plattform senken zahlreiche
Unternehmen ihre Vertriebskosten. Verivox hilft beim Wechselprozess, indem
beispielsweise Kundendaten erfasst und korrigiert werden, wovon auch die
Verbraucher profitieren. Für diese Dienstleistung erhält Verivox eine
Vermittlungsprovision vom jeweiligen Anbieter. Für Verbraucher ist unser
Service dagegen kostenlos. Sie zahlen die Originalpreise der Anbieter ohne
Aufschlag. Provisionszahlungen beeinflussen auch nicht die Aufnahme in unsere
Datenbank oder die Reihenfolge in den Tarifvergleichen – der Preis alleine
entscheidet die Position im Tarifrechner. Weitere Einnahmen erzielt Verivox
durch individuelle Markt- und Tarifstudien, Werbung auf der Webseite und die
Onlineaufladung von Prepaid-Karten.
>> Verivox

Große
Sparpotentiale beim Stromverbrauch
Bei
Nutzung aller vorhandenen Technologiepotentiale und ohne jegliche
Mengensteigerung beim Einsatz von Elektrogeräten kann der Stromverbrauch
in Deutschland um etwa 40 Prozent bis 2025 sinken. Zu diesem Ergebnis
kommt eine Studie des VDE Verband derElektrotechnik Elektronik in
Deutschland.
Ein
"weiter wie bisher" würde den Bedarf an elektrischer Energie dagegen um 60
Prozent steigen lassen. Unter der Annahme realistischer Verbrauchs- bzw.
Effizienzprognosen wird er voraussichtlich um rund 30 Prozent
zulegen.
Bei diesem
Szenario wird eine deutlich verbesserte Effizienz bei der Stromnutzung
durch den Mehrverbrauch bei neuen und zusätzlichen Anwendungen
kompensiert. Diese Prognose stellt der VDE in seiner neuen Studie
"Effizienz- und Einsparpotentiale elektrischer Energie in Deutschland -
Perspektiven bis 2025 und Handlungsbedarf".
Mit
Sparlampe 177 Euro Strom gespart
Wer für eine „gute“ Energiesparlampe 9,90 Euro investiert, spart nach 10.000 Betriebsstunden nicht nur 177 Euro Strom, sondern hätte in dieser Zeit auch 10 konventionelle Glühlampen verbraucht. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift test, für die sie 28 Energiesparlampen getestet hat.
Bei durchschnittlich täglicher Brenndauer von vier Stunden macht sich der Glühlampenwechsel oft schon nach weniger als einem Jahr bezahlt.
Das Rennen um „gute“ Qualitätsurteile machten Markenprodukte unter sich aus. Insgesamt vergaben die Tester 11-mal die Note „Gut“, 12-mal „Befriedigend“ 4-mal „Ausreichend“ und 1-mal „Mangelhaft“. Die Unterschiede ergaben sich durch Helligkeitsverluste, falsche Angaben bei der Lebensdauer, Watt-Schummeleien oder eine mäßige Farbwiedergabe.
Die Stiftung rät, beim Kauf von Energiesparlampen vorher zu überlegen, wo sie für Licht sorgen sollen. Je nach Fabrikat, Größe und Typ empfehlen sie sich für unterschiedliche Einsatzorte. In Wohn- und Schlafräumen sollten deshalb andere Lampen zum Einsatz kommen als im Bad oder im Treppenhaus.
Gute
Solaranlagen für WarmwasserEinen
klaren Beweis dafür, dass die Solartechnik inzwischen ausgereift ist
und zuverlässig für warmes Wasser sorgt, sieht die Stiftung Warentest
in ihrer Untersuchung von Solaranlagen. 10 von 12 Anlagen schnitten im
Test „sehr gut“ oder „gut“ ab und ausgerechnet die beiden
preisgünstigsten Modelle um 3.700 Euro waren die Testsieger. Im
Test waren Solarpakete, bestehend aus Kollektoren, Speicher, Regelung
und Zubehör, zum Beispiel Pumpe oder Temperaturfühler. Wichtigster
Prüfpunkt war dabei die Frage, wie viel teures Gas oder Öl die Anlagen
ersetzen können. Die Anlagen kommen dabei auf eine Energieeinsparung
von 50 bis 62,5 Prozent pro Jahr.
Zum Beispiel spart eine vierköpfige
Familie bei 60 Prozent jährlich etwa 180 Euro. Das sind in 25 Jahren
4.500 Euro, also ungefähr so viel, wie eine Anlage inklusive Montage
kostet. Der Staat fördert diesen Beitrag zum Umweltschutz mit einem
Zuschuss.
Auch im Prüfpunkt Handhabung sind die Testergebnisse
erfreulich. Eine korrekt installierte Anlage braucht ähnlich wenig
Aufmerksamkeit wie ein konventioneller Heizkessel. Am besten
abgeschnitten hat das Wagner Top line Solarpaket, das 3.700 Euro
kostet. Auf dem zweiten Platz folgt das Viessmann Solarsystem für 3.760
Euro.
Spar-Check für zehn
größte Städte
Wer die Haushaltskasse
entlasten möchte, sollte alle bestehenden Verträge überprüfen. Das unabhängige
Verbraucherportal Verivox.de hat die Sparpotenziale in den zehn größten Städten
Deutschlands für Strom, Gas, Telefon und Internet untersucht. Durch die
Anbieterwechsel kann man pro Jahr bis zu 638 Euro einsparen.
Strom
Beim Stromanbieterwechsel
sollte man auf die unterschiedlichen Zahlungsweisen achten. Wer bereit ist, den
Strom für das ganze Jahr im Voraus zu bezahlen, kann mit solchen
„Prepaid“-Angeboten viel Geld sparen. Doch es gibt auch attraktive Angebote mit
monatlichen Abschlagszahlungen. Wer beispielsweise in einem Single-Haushalt in
Bremen wohnt, zahlt durch den Anbieterwechsel mit monatlicher Abschlagszahlung
72 Euro pro Jahr weniger. Bei einem Zwei-Personen-Haushalt beträgt die
Einsparung mit einem ähnlichen Angebot 78 Euro. Zahlt man den Strom für das
ganze Jahr im Voraus, wird die Haushaltskasse um 122 Euro entlastet. Diese
Tarife mit Vorauskasse rechnen sich vor allem für Familien. In Essen kann ein
Vier-Personen-Haushalt so beispielsweise 150 Euro sparen.
Gas
Auch der
Gasanbieterwechsel kann die jährlichen Energiekosten ganz bedeutend nach unten
drücken. Ein Single-Haushalt in Hamburg kann so beispielsweise 65 Euro pro Jahr
einsparen. Ist man bereit, das Gas für das ganze Jahr im Voraus zu bezahlen,
braucht ein Zwei-Personen-Haushalt in Berlin sogar 149 Euro weniger für Gas
auszugeben. Eine vierköpfige Familie kann durch denselben Tarif 269 Euro
einsparen. Wer seine Gasrechnungen weiterhin mit monatlichen Abschlägen bezahlen
möchte, findet ebenfalls einige interessante Angebote. So liegt in Hamburg,
Bremen und Düsseldorf die Ersparnis bei einem Anbieterwechsel mit monatlichen
Abschlägen ebenfalls weit über 200 Euro pro Jahr.
Telefon und
Internet
Auch mit dem Wechsel zum
günstigsten Telekommunikationsanbieter lässt sich so einiges einsparen. Am
günstigsten sind die sogenannten "Komplettpakete", die in den meisten Fällen
eine Telefon-Flatrate für Festnetzanrufe und eine Internet-Flatrate für einen
schnellen DSL-Zugang beinhalten. Wer diese Leistungen derzeit von der Telekom
bezieht, kann mit einem Anbieterwechsel oft einen günstigeren Tarif beziehen.
Ist ein Kabelanschluss vorhanden, kann in Köln, Frankfurt a. M., Dortmund, Essen
und Düsseldorf zum Anbieter Unitymedia gewechselt und bis zu 219 Euro jährlich eingespart
werden. In Berlin, Hamburg, München, Stuttgart und Bremen lohnt sich der Wechsel
zum „All-Inclusive-Paket“ von Vodafone. Hier zahlt man knapp 200 Euro pro Jahr weniger. Bevor
man den Telekommunikationsanbieter wechselt, sollte man jedoch unbedingt die
Kündigungsfristen beim derzeitigen Anbieter prüfen, da es hier häufig sehr lange
Laufzeiten gibt.
>> Verivox
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saisonbedingt zwischen den Aktualisierungsphasen der Portal - Seiten
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