TAGESGELD - FESTGELD
-
GELDANLAGEN
|
|
|
|
|
Tagesgeld - Festgeld: Warentest prüft Geldanlagen
Finanztest von
deer Stiftung Warentest hat Wertpapiere nach ihren Risiken gecheckt und betont,
dass wer sein Geld auch in Zukunft möglichst sicher anlegen will,
es nur in Bundesanleihen, Pfandbriefen investieren oder auf Tagesgeldkonten und Festgeldkonten bei Banken in der Bundesrepublik Deutschland legen
kann, die durch eine Einlagensicherung des deutschen Staates abgesichert sind.
Doch die Zinsen auf Spareinlagen in der Bundesrepublik Deutschland werden immer geringer. Die Angebote der Banken hierzulande liegen im Normalfall unter 2 Prozent.. Ausländische Banken bieten zum jetzigen Zeitpunkt höhere Zinsen. Interessierte Anleger aus Deutschland sollten aber unbedingt die Sicherungsgrenze für das Spargeld in den anderen Ländern beachten, empfiehlt Finanztest.
Auch die Zahlungsfähigkeit eines ausländischen Staates, der die Einlagensicherung der entsprechenden Banken garantiert, sollten deutsche Sparer ganz genau prüfen. Kunden der zahlungsunfähigen Kaupthing-Bank in dem Land Island haben bis zum heutigen Tage ihr Geld nicht wieder bekommen. Vor dem Risiko der isländischen Einlagensicherung hatte Finanztest im Vorfeld mehrfach gewarnt.
Zinsen erhält der entsprechende Anleger auch für sogenannte Anleihen. Sie sind fast so sicher wie die Schuldner selbst, die sich das Geld beim Anleger vorübergehend nur geliehen hat. Anleiheschuldner können unter anderem Staaten sein, Banken oder sogar Unternehmen.
Gläubiger mit Zertifikaten der US-amerikanischen Bank Lehman Brothers erlitten fast einen Totalverlust. Zertifikate sind in erster Linie auch Anleihen. Lehman-Opfer können zum jetzigen Zeitpunkt nur warten, wie viel der zuständige Insolvenzverwalter für sie herausschlägt.
Sicherheit hat ein entsprechender Anleger aber nur, wenn er zu Anleihen oder Zertifikaten mit sogenanntem Kapitalschutz greift. Für sie zahlt der entsprechende Herausgeber am Ende der vereinbarten Laufzeit den Nennwert, die Rückzahlung steht in jedem Fall fest. Bei Tagesgeld und Festgeld erhält der deutsche Sparer in jedem Fall den ursprünglich angelegten Betrag vollständig zurück.
Anleger die in Aktien, Fonds oder Anleihen ohne Kapitalschutz investiert haben, weiß nicht was er am Ende zurückbekommt. Anleger müssen auf jeden Fall auch prüfen, wie zahlungsfähig die entsprechende Bank oder der Anleiheschuldner ist.
Bei vielen Zinsanlagen in der Bundesrepublik Deutschland weiß der entsprechende Sparer jedoch nicht, wie hoch am Ende die eigentliche Verzinsung sein wird. Den Zins für ehemals hochverzinste Tagesgeld kann die betreffliche Bank jeden Tag ändern. Steigen die Zinsen auf das Tagesgeld, ist das natürlich gut für den deutschen Anleger.
Im Moment geht der Zins aber eher in Richtung Keller.
Feste Zinsen gibt es unter anderen für sogenannte Bundesanleihen, Bundesschatzbriefe, Pfandbriefe und im Normalfall auch für Anleihen von Unternehmen. Wollen die betrefflichen Anleger aber ihre Anleihe nicht bis zur vereinbarten Fälligkeit behalten, sondern vorher an der deutschen Börse verkaufen, können sie eine Menge Geld verlieren.
Denn Anspruch auf den eigentlichen Nennwert haben die Anleger nur zur Fälligkeit. Wer jetzt eine länger laufende Anleihe von ungefähr zehn Jahren mit relativ geringem Zinskupon kauft, dem drohen bei einem anschließenden vorzeitigen Verkauf deutliche Kursverluste, falls die Zinsen in den kommenden Jahren wieder ansteigen,
betont Finanztest.
Internet-Darlehen
stark gefragt
Banker
hatten dies nicht erwartet: Sie vermelden einen Anstieg der Online-
Kreditvergaben um 77 Prozent. Die Deutschen nehmen immer häufiger Kredite
per Internet auf.
Der
Bankenfachverband meldet täglich bis zu 2.500 Anfragen für Online-Kredite
bei den Spezialfinanzierern.
Wahrscheinlich
werden die Kunden durch die guten Konditionen im Internet angelockt:
Darlehen sind bis zu 15 Prozent günstiger als in der
Filiale.
Der
Bankenfachverband
schätzt, dass bis 2014 jeder zehnte
Kredit über das Internet abgewickelt wird. Da die Kunden ihre Verträge
derzeit aber noch eigenhändig unterschreiben müssen, fordert der Verband
den Gesetzgeber auf, einem EU-Vorhaben zur elektronischen Signatur zu
folgen, damit Online-Kreditverträge auch digital unterzeichnet werden
können.
Verbraucherzentrale:
Hotline zur Finanzkrise
Der bedarfsgerechte Ausbau anbieter- und produktunabhängiger Beratung und Information muss nach Ansicht der Verbraucherzentrale NRW schnell vorangebracht werden.
Derzeit ist in
Deutschland auf 400.000 Bürger ein Finanzdienstleistungsberater der Verbraucherverbände im Einsatz. ,,Der Ansturm auf die neue, unter 0800–66 48 588 gestartete Telefonhotline der Verbraucherzentralen zur Finanzkrise ist enorm: Mehr als 65.000 Anrufer in den ersten drei Tagen sollten für die Politik ein deutliches Klingelzeichen sein, dass hier ein riesiger Bedarf besteht", hofft der NRW-Verbraucherzentralenvorstand auf eine kurze Leitung bei den Entscheidungsträgern, um rasch auf den Beratungsbedarf von Bürgerinnen und Bürgern reagieren zu können.
Die bundesweite Telefonhotline der Verbraucherzentralen zur Finanzkrise wird gefördert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Stiftung Warentest startet Test-Datenbanken
90 Fernseher, mehr als 400 Digitalkameras und über 7000 Investmentfonds – die Stiftung Warentest startete
umfangreiche neue Test-Datenbanken. In den so genannten Produktfindern können Nutzer gezielt nach Produkten suchen und ihre Ausstattungsmerkmale, Preise und Qualitätsurteile bequem vergleichen.
Die Datenbanken werden nach
Angaben der Stiftung regelmäßig aktualisiert und um neue Produkte erweitert. Umfangreiche Filter ermöglichen es dem Verbraucher, aus einem oft unüberschaubaren Marktangebot das für seine persönlichen Bedürfnisse optimale Produkt zu finden.
Die Datenbanken enthalten alle seit 2004 von der Stiftung Warentest getesteten Digitalkameras und alle seit Anfang 2007 getesteten Flachbildfernseher. Der Produktfinder Investmentfonds enthält mehr als 7000 Fonds, inklusive Wertentwicklung, Gewinn- und Verlustphasen sowie die Finanztest-Bewertung für alle Fonds, die mindestens fünf Jahre auf dem Markt sind.
Viele Daten in den Produktfindern können Nutzer kostenlos recherchieren. So etwa alle Merkmale des Produktes, ein Bild sowie aktuelle Preise und Preishistorie. Nur die konkreten Testergebnisse sind kostenpflichtig: Ein Einzelprodukt kostet 50 Cent, der komplette Datenbestand einer Produktgruppe 5 Euro.
Die Produktfinder sind hier
abrufbar für 90 Fernseher,
über 400 Digitalkameras
und über 7000 Investmentfonds.
Weitere Produktfinder sind geplant und gehen in Kürze online.

Große Unterschiede bei Depotkosten
Millionen
von Anlegern verschenken jedes Jahr Geld für teure Depots und hohe
Gebühren für Wertpapierkäufe. Dabei kann man bei preisgünstigeren
Anbietern nicht nur einige Hundert Euro sparen, sondern sein Depot auch
fit machen für die seit 2009 gültige Abgeltungsteuer. Zu diesem Ergebnis
kommt die Zeitschrift FINANZtest, die Depotkosten
und Transaktionsgebühren von 35 Banken untersucht und gewaltige
Unterschiede gefunden hat.
Für einen
Aktienkauf im Wert von 50.000 Euro zahlt ein Anleger in den meisten
Bankfilialen um die 500 Euro Gebühren. Online kostet ein gleicher Kauf-
oder Verkaufsauftrag
bei vielen Direktbanken nur etwa 10 bis 30 Euro. Ganz vermeiden lassen
sich Gebühren für Kauf- oder Verkaufsaufträge nicht. Die Aufbewahrung der
Wertpapiere ist dagegen kostenlos möglich, zum Beispiel ohne
Nebenbedingungen bei DABbank oder ING-Diba. Bei anderen Banken zahlt man
hierfür bis zu 180 Euro pro Jahr.

Forwarddarlehen sichert niedrige Zinsen
Bankenkrise
hin oder her, Bauzinsen sind gerade sehr günstig. Läuft die Zinsbindung
ihres Darlehens erst in einigen Jahren aus, können sich Hausbesitzer
die niedrigen Zinsen schon heute mit einem Forwarddarlehen sichern.
Das
Verbrauchermagazin FINANZtest hat die Konditionen
von mehr als 70 Banken, Versicherern und Vermittlungsgesellschaften
ermittelt.
Hauseigentümer,
die jetzt ein Forwarddarlehen abschließen, profitieren nicht nur vom
jüngsten Zinsrutsch, sondern auch von besonders niedrigen
Zinsaufschlägen. Die Zinssätze sind bei vielen Banken kaum höher als
für ein Darlehen, das sofort ausgezahlt wird – die Unterschiede sind
allerdings enorm. Vorsichtigen Kreditnehmern
empfiehlt Finanztest Forwarddarlehen, die kurzfristig kündbar sind. Für
das Kündigungsrecht zahlen sie zwar einen Zinsaufschlag. Dafür können
sie sich später noch umentscheiden: Sollten die Zinsen fallen, schulden
sie zum nächsten Kündigungstermin einfach auf ein günstigeres Darlehen
um.

Direktbanken
verzeichnen Kundenansturm
Inzwischen
bieten die meisten Banken ihren Kunden die Möglichkeit, Bankgeschäfte
zumindest teilweise vom heimischen Computer aus zu erledigen.
Ausschließlich auf Telekommunikation (Internet, Fax, Telefon) setzen
Direktbanken, die kein Filialnetz unterhalten und deshalb häufig bessere
Konditionen anbieten können.
Von den
Kunden wird dies geschätzt: Laut einer repräsentativen Umfrage des
Mannheimer Ipos-Instituts, die im Auftrag des Bundesverbands deutscher
Banken durchgeführt wurde, waren im vorigen Jahr nahezu 16 Prozent der
geschäftsfähigen Deutschen Kunden einer Direktbank.
Im Jahr
zuvor hatten lediglich 6 Prozent der Befragten angegeben, Direktbank-Kunden
zu sein. Die Zahl der Direktbank-Kunden stieg demnach von 3,7 Millionen
auf 9,8 Millionen. Dabei führen laut Bankenverband fast alle Bundesbürger
ein Konto oder Depot bei der Direktbank als Zweitverbindung – lediglich
einer von 100 Befragten habe angegeben, das Hauptkonto bei einer
Direktbank zu führen.
Besonders
beliebt ist die Direktbank bei über 35-Jährigen mit Hochschulabschluss
(30,5 Prozent), deutlich weniger bei unter 35-Jährigen mit
Hauptschulabschluss (11,4 Prozent).

Online-Banking auf Erfolgskurs
Online-Banking
wird sich in den kommenden Jahren zu einem selbstverständlichen Vorgang im
bundesdeutschen Alltag entwickeln. Diese Prognose gab der eco-Verband der
deutschen Internetwirtschaft in seiner Studie 'Internet-Agenda 2015'
ab.
Bei der
Expertenbefragung im Rahmen der Studie vertraten zwei Drittel der
Fachleute die Auffassung, dass 2015 über die Hälfte der Bundesbürger
regelmäßig Online-Banking nutzen werden. Ein Drittel rechnet sogar damit,
dass 80 Prozent der Bundesbürger ihre Bankgeschäfte online erledigen
werden. Online-Banking liegt damit, neben Online-Spielen sowie Musik- und
Film-Downloads, auf der Hitliste der populärsten Internet-Anwendungen weit
vorn.
Was
allerdings erschreckend sei, so die Analysten, ist die Tatsache, dass 57
Prozent der Fachleute der Meinung sind, dass die Sicherheit im Internet
auch bis 2015 nicht problemfrei gewährleistet sein werde. Lediglich 38
Prozent gehen davon aus, dass das die Technik bis dahin so ausgereift sein
wird, dass es keinerlei Sicherheitsbedenken mehr gibt.
HINWEIS:
Zwischen den Aktualisierungsphasen der Portalseiten dieser Onlinemesse
können sich die Informations- und Produktlinks oder die Zinssätze
und Preise
einzelner Produkte kurzfristig ändern. Den
aktuellen Preis bzw. Zinssatz finden Sie über die Links und Banner in den
Angebotsdetails des jeweiligen Anbieters.

|