TOPS - DESIGNERMODEN -
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Leichte
und helle Modematerialen
Leichtigkeit bei den Materialien und Helligkeit bei den Farben sind im Modefrühjahr und Modesommer angesagt,
wie sich auf der Modemesse Igedo Fashion Fairs zeigte..
Aufgehellt ist auch das Geschäftsklima, beurteilen doch laut einer Umfrage des German-Fashion-Modeverbands 100 Prozent der Damenmode-Hersteller die Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr als gut bis ,
befriedigend, bei der Herrenmode immerhin noch 86 Prozent.
Optimistisch
gut sind auch die Aussichten für das Gesamtjahr in dem die Modeindustrie ein Umsatzplus von 8,5 Prozent
erwartet, nachnur , 0,5 Prozent auf 12,5 Milliarden Euroim Vorjahr.
Auch
ein florierender Export sorgt bei den Modemachern für Begeisterung ,
nachdem sich die Ausfuhren allein im Vorjahr um 12,5 Prozent
erhöhten mit steigender Tendenz.. Nach den Verbandsangaben
belegt Deutschland beim Modeexport inzwischen den zweiten Platz nach Italien und Frankreich.

Chice Outfits
bei Gerry
Weber & Taifun

Mode: Ruhiger und
eleganter
Auf den Laufstegen präsentiert sich die aktuelle Damenmode insgesamt
ruhiger und eleganter. Natürlichkeit fällt ins Auge, sowohl bei Farben als
auch bei den verwendeten Stoffen.
Der Abenteuerromantik der Forscher widmet sich einer der Modetrends.
Piraten und Matrosen. Jacken erinnern
an Uniformen. Blusen und Röcke sind im Safari-Stil gehalten mit
auffälligen Gürteln, Schulterriegeln und aufgesetzten Taschen. Lässige
Cargo- und Matrosenhosen gibt es dazu, mal weit, mal eng geschnitten, oft
auch nur bis zum Knie gehend.
Die 60iger sind zurück
Die 60er-
und 70er-Jahre erleben ein modisches Comeback. Lange Hippiekleider, wie
sie in den 70ern modern waren, finden jetzt wieder den Weg in den
Kleiderschrank der modebewussten Frau. Auch Mikroröcke oder Minikleider
aus den 60ern zulegen liegen total im Trend, wie Modestylistinnen
berichten.
Auch das Design der
grafischen Muster der Stoffe wird sich ganz dem Retrotrend unterwerfen. Da
dürfen natürlich auch die passenden
Accessoires nicht fehlen:
überdimensionale
Sonnenbrillen, Haarreifen
und
Plateauschuhe sind wieder
stark im Kommen. Neben den Stoffen orientiert sich auch das Design der
Accessoires wie Brillen und
Ketten aktuell an der Mode
der 60er- und 70er-Jahre.
Ansonsten
bleibt die Mode aber eher unspektakulär. Bei den Farben bleibt Weiß auch
weiterhin ein Megatrend, gemeinsam mit dem ewigen Klassiker Schwarz. Die
wichtigste Farbe des neuen Modejahres wird aber eindeutig Blau sein, genau
genommen Dunkelblau.
Jeans
kommen nie aus der Mode und
bleiben auch weiterhin eng. Von der Waschung sollten sie eher dunkel sein,
daran ändert sich auch im neuen Jahr nichts. Helle, weite Jeans sollten
daher tunlichst im Kasten hängen bleiben, denn irgendwann kommt sicherlich
auch wieder ihre Zeit.


Kombinieren
darf man in der Mode heute fast alles: Jeans mit Kleid, klassisch mit
ausgeflippt. Teuer mit günstig. Das zeigte sich deutlich bei den
Prêt-à-porter-Schauen der großen Designhäuser.
Das Kleid
steigt gegenwärtig weiter zum wichtigsten Kleidungsstück für Frauen auf.
Bei den Herren kehrt das Sakko zurück - und Weiß ist die Farbe, die alle
großen Designer inspiriert hat. Dazu
kommen vornehmlich Naturtöne, bei der Herrenmode auch pudrige Töne wie
Curry oder Hummer, Braun und Sandfarben. Bei der aktuellen Herrenmode
werdengedämpfte Erdfarben. Wer sich nach dieser aktuellen Mode kleiden
will, braucht daher eine schlanke Figur.
Zu den
wichtigsten Kleidungsstücken werden neben Jeans augenscheinlich Kleid und
Rock. Vor allem wird es wieder schick, das Kleid allein zu tragen. Vorher
waren Kleider eher in der Kombination mit Jacke
angesagt.

Modebranche
gibt sich optimistisch
Laut einer
aktuellen Befragung des Marktforschungsunternehmens GfK ist die Zahl
derer, die in diesem Jahr in Deutschland mehr Geld für Bekleidung ausgeben
wollen, um sieben Prozent auf 32 Prozent gestiegen.
Für das
laufende Jahr erwarten die deutschen Bekleidungshersteller daher weiter
steigende Umsätze. Bei der Damenmode rechnet der German Fashion
Modeverbands mit einem Plus von 1,8 Prozent, der Umsatz mit
Herrenbekleidung soll sogar um 4,5 Prozent steigen.
Im
Gegensatz zu den Herstellern verloren die Textilhändler
Umsatz.
Dennoch gibt es
zahlreiche
Unternehmen, die in diesen schwierigen
Zeiten profitieren: Spezialisierte Fachgeschäfte und Anbieter von
hochwertiger sowie preisaggressiver Bekleidung legten zu. Dagegen verloren
Einzelhändler mit einem sehr breiten Sortiment und mittelteueren Waren.
Der
Verband hofft, dass seine Mitglieder
weiter vom Trend zum „Wertigen und Dekorativen“
profitieren.

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