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WASSERSPORT - SCHWIMMEN - BOOTE
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,,Das
Tauchen ist eigentlich sehr risikoarm"
Tauchen gilt als recht gefährlich. Doch die Statistiken weisen nach
Angaben eines fürs Tauchen und Schnorcheln in einem DLRG-Ortsverein
zuständigen DLRG-Sprechers anderes aus:. "Das Tauchen ist eigentlich sehr
risikoarm." Allerdings bedarfe es einer guten Ausbildung und Vorbereitung.
Gesundheitschecks sind vorgeschrieben.
Wer unter
40 Jahre ist, muss alle zwei Jahre zum Arzt, über 40-Jährige sogar jedes
Jahr. Der Tauchsport liegt im Trend. Rund 120 000 Frauen und Männer sind
in Deutschland in einem Verein organisiert, schätzt ein Sprecher des DRK.
Allein dem Tauchsportverband NRW sind über 245 Vereine mit insgesamt mehr
als 20 000 Mitgliedern angeschlossen.
Wassersport
ist anstrengend und effektiv. Denn: Wasser bietet Widerstand. Jede
Bewegung kostet viel Kraft.
Beim
Aqua-Jogging wird mit geringem Aufwand der gesamte Körper trainiert. Das
Training im Wasser schont Bänder und Gelenke, entlastet die Wirbelsäule
und trainiert die Muskulatur.
Rudern ist
ideal bei Bewegungsmangel. Es fordert bis zu 80 Prozent der
Skelettmuskulatur. Besonders Rücken-, Bein- und Armmuskeln werden
gekräftigt. Die Folge: mehr Kraft und
Koordinationsfähigkeit.
Segeln
erfordert ein hohes Maß an Kondition und Kraft. Schultern, Rücken und
Kniegelenke werden besonders beansprucht. Anerkannt ist die ausgleichende
Wirkung dieses Sports auf die Seele.
Surfer
müssen Kraft, Ausdauer und Koordination mitbringen. Besonders beansprucht
werden die Muskeln des Schultergürtels. Hinzu kommt die statische
Belastung der Beine bei langen Fahrten. Wasserballer trainieren ihre
gesamte Muskulatur. Das intensive Kraulen stärkt die Kondition. Herz und
Kreislauf sind immens belastet. Der Puls kann schnell über 180 Schlägen
pro Minute gehen. (Quelle: Barmer Ersatzkasse)

Splashdiving
neue Fun-Wassersportart
Splashdiving
umfasst alle Sprünge ins Wasser, bei denen das Gesäß zuerst eintaucht.
Splashdiving ist eine neue Wassersportart, die in Deutschland gegründet
wurde. Sie hat – im Gegensatz zum Kunstsprung und Turmspringen – das Ziel,
möglichst viel Wasser möglichst geräuschvoll beim Eintauchen zu
verdrängen.
Der
Fun-Faktor ist hoch, ausgenommen bei Bauchklatschern. Splashdiving wird
auch "Freestyle-Bombing" genannt, da der Springer, nachdem er vom Brett
oder Turm abgesprungen ist, eigene Bewegungsabläufe zeigen kann. Er muss
lediglich bei der Landung beachten, dass er mit dem Gesäß zuerst ins
Wasser (,,Arschbomben") eintaucht. Bis jetzt wurden 12 offizielle
Sprungfiguren entwickelt, die bei den Wettkämpfen vom 10-Meter-Brett
gesprungen werden. Einige Athleten entscheiden erst nach dem Absprung, wie
viele Salto- oder Schraubenelemente der jeweilige Sprung haben
soll.
Früh
mit Kindern schwimmen gehen
Angesichts
der steigenden Zahl von Nichtschwimmern appelliert die Aktion DAS SICHERE
HAUS (DSH) an Eltern, schon früh und möglichst regelmäßig mit ihren
Kindern schwimmen zu gehen. Außerdem sollten sie sich rechtzeitig nach
Wartelisten für Nichtschwimmerkurse erkundigen, etwa bei den
Schwimmmeistern und örtlichen Schwimmvereinen oder bei der
DLRG.
Die
Wartezeit beträgt oft bis zu zwei oder mehr Jahre", so
DSH-Geschäftsführerin Susanne Woelk, selbst in einem Hamburger
Schwimmverein in der Nichtschwimmerausbildung aktiv. Oft sei es daher
erforderlich, schon Dreijährige anzumelden, damit die Kinder dann im
besten Lernalter fürs Schwimmen (fünf oder sechs Jahre) auch einen
Kurs-Platz bekommen. Bis es so weit ist, können Väter und Mütter selbst
schon eine Menge tun, um ihr Kind an das zunächst fremde, nasse Element
heranzuführen.
Einfache
Wasserspiele mit Kleinkindern: Im knietiefen Wasser fangen spielen, ein
Quietsche-Entchen oder einen Tischtennisball über die Wasserfläche pusten,
die Eltern mal so richtig schön nass spritzen, und sich von ihnen nass
spritzen lassen, vom Beckenrand in Papas oder Mamas Arme springen, ins
Wasser ausatmen und dabei blubbern wie ein Walross, mit offenen Augen
unter Wasser nach einem Gegenstand greifen, den die Eltern dem Kind
hinhalten, auf der Treppe halb im Wasser sitzend mit Papa und Mama um die
Wette mit den Beinen auf und ab schlagen.
Im flachen
Wasser und wenn ein Elternteil ständig in der Nähe ist und das Kind im
Auge hat, sollte das Kind ruhig einmal auf Schwimmflügel oder
Schwimmreifen verzichten dürfen. Es bekommt so eher ein Gefühl für
Wasserdruck und Wasserauftrieb und baut darauf allmählich Vertrauen zum
Wasser auf.
Beim
Aqua-Jogging wird mit geringem Aufwand der gesamte Körper trainiert. Das
Training im Wasser schont Bänder und Gelenke, entlastet die Wirbelsäule
und trainiert die Muskulatur.
Aqua-Jogging
verbessert die Atmung und Ausdauer. Es schult Gleichgewichtssinn und
Konzentrationsfähigkeit und regt durch die massierende Wirkung des Wassers
die Durchblutung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur an. Außerdem
reduziert Aqua-Jogging das Körperfett.
Leicht zu
lernen. Es bedarf keiner Anlernphase. Vom Dauerlauf unterscheidet es sich
nur durch das Medium. Ohne festen Grund unter den Füßen, wird der Lauf
deutlich anstrengender. Tiefwasser-Jogger schützen sich vor dem Untergehen
mit einer Schwimmweste.
Für jede Altersgruppe! Da sich das
Körpergewicht im Wasser um 90 Prozent verringert, ist es ein idealer Sport
für Schwangere und Übergewichtige. Auch bei Haltungs-, Muskel- und
Bindegewebsschwäche, bei Rheuma und Durchblutungsstörungen ist
Wasserlaufen empfehlenswert. Vor allem älteren Menschen vermittelt es ein
völlig neues Körpergefühl.

Rudern
fordert bis zu 80 Prozent der Skelettmuskulatur. Besonders Rücken -,
Bein-und Armmuskeln werden gekräftigt. Folge: mehr Kraft und
Koordinationsfähigkeit.
Bei den
Bootstypen unterscheidet man Riemenboote, bei denen mit beiden Händen an
einem Riemen gezogen wird, und. Skullboote: Der Sportler hat in jeder Hand
einen Skull zu führen.
Gängige Bootstypen sind Einer (Skiff), Zweier, Vierer und Achter. Je nach
Klasse kommt ein Steuermann hinzu. Bis ins hohe Alter kann man rudern.
80jährige Vereinsmitglieder sind keine Seltenheit. Viele Ruderer haben
schon in der Schulzeit begonnen. Dieser Sport ist besonders für den
Schulunterricht geeignet und fördert den Teamgeist.
Die
richtige Ausrüstung: Auf längeren Ruderwanderungen sind Kopfbedeckung und
Sonnenschutz unerlässlich. Bei kalter Witterung ist wärmende
Sportbekleidung aus Baumwolle und Kunstfasermischungen zu
empfehlen.
Risiken:
Bei falscher Technik, dem so genannten Kisteschieben, kann es zu
Rückenbeschwerden kommen.
Vorsicht auch vor Insektenstichen und
Sonnenbrand.
Segeln
für alle Altersgruppen
Segeln
erfordert ein hohes Maß an Kondition und Kraft. Schultern, Rücken und
Kniegelenke werden besonders beansprucht. Anerkannt ist die ausgleichende
Wirkung dieses Sports auf die Seele.
Bei
richtigem Training in der Vorbereitungszeit kann gesunden Menschen wenig
passieren. Darum ist der Segelsport für alle Altersgruppen zu
empfehlen.Warme, schützende Kleidung ist obligatorisch. Kleidung und
Sonnenschutzmittel bewahren vor Sonnenbrand, eine Kopfbedeckung vor
Sonnenstich.
Bei
mehrstündigen Törns beugt regelmäßiges Essen und Trinken einer
Unterzuckerung und Dehydrierung vor. Eine Schwimmweste kann Leben retten,
zum Beispiel bei Kopfstößen gegen den Mastbaum oder bei hohem
Wellengang.
Sicherheit
geht vor! Bei längeren Törns nie allein segeln. Wenn etwas passiert, ist
schneller Hilfe da.
Bei
längeren Segeltouren auf offenen Gewässern immer Notproviant
mitnehmen.
Auch bei
wolkenverhangenem Himmel wasserfeste Sonnenschutzmittel mit hohem
Lichtschutzfaktor benutzen. Ein Mobiltelefon oder Funkgerät für Notfälle
gehört unbedingt an Bord.
Surfen
nicht für Herz- und Rückenkranke
Surfer
müssen Kraft, Ausdauer und Koordination mitbringen. Besonders beansprucht
werden die Muskeln des Schultergürtels. Hinzu kommt die statische
Belastung der Beine bei langen Fahrten.
Um das
Brett auf dem Wasser zu halten, bedarf es regelmäßigen Balance- und
Koordinationstrainings.
Surfen
kann im Prinzip jeder - sofern er gesund und verhältnismäßig fit ist.
Blutdruck- und Herzpatienten sowie Menschen mit Wirbelsäulenschäden
sollten vorher ihren Arzt befragen.
Hohe
Sprünge beim Wellenreiten führen häufig zu Verletzungen. Das eigene Brett
ist bei einem Sturz Risikofaktor Nummer eins. Prellungen, Verstauchungen,
Platzwunden und Brüche sind oft die Folge eines solchen Aufschlags.
Außerdem kann langes Surfen bei schönem Wetter zu gefährlichem Sonnenbrand
führen.
Vor dem
Surfen sollte unbedingt eine Aufwärmphase mit Dehnübungen liegen. So
beugen Sie Verletzungen vor. Machen Sie sich mit den Wind- und
Wasserverhältnissen vertraut, bevor Sie sich weiter vom Ufer wagen.
Neoprenanzüge schützen vor Unterkühlung. Das Tragen einer Schwimmweste
kann bei Unfällen Leben retten.
Wasserballer
trainieren ihre gesamte Muskulatur. Das intensive Kraulen stärkt die
Kondition. Herz und Kreislauf sind immens belastet. Der Puls kann schnell
über 180 Schlägen pro Minute gehen.
Nur wer völlig gesund ist, kann sich dem Spiel gefahrlos zuwenden. Durch
die starke Belastung des Herz-Kreislaufsystems ist Menschen mit
Bluthochdruck oder Herzkrankheiten von dieser Disziplin
abzuraten.
Wegen des
hohen Anspruchs an die Kondition und eines recht ruppigen Spielverlaufs
sollten Anfänger nicht älter als 35 Jahre sein. Wer sich für Wasserball
entscheidet, sollte sich vorher von einem Sportarzt untersuchen
lassen.
Hohes
Verletzungsrisiko! Wasserballer sind vor allem durch Fouls ihrer
Kontrahenten gefährdet. Häufig kommt es unter Wasser zu Rangeleien mit den
Beinen. Ballannahmen und schnelle, ruckartige Bewegungen bei Würfen führen
außerdem zu Verletzungen an Gelenken, Sehnen und der
Wirbelsäule.
Die
richtige Ausrüstung: Die Akteure spielen mit einem Gummiball. Zum Schutz
der Gehörgänge tragen sie Badekappen mit Ohrschützern.
Anfänger
sollten die Grundschwimmarten (Brust-, Kraul- und Rückenschwimmen)
beherrschen.
Die Kondition wird durch regelmäßiges
Schwimmtraining
erreicht.

Kitesurfen:
Trendsport für Wassersportler
Kitesurfen
ist der Trendsport für Wassersportler. Hier bewegt man sich mittels Kite
(Lenkdrachen) fort. Kitesurfen vereint viele Boardsportarten in sich.
Mittels eines kleinen Bretts lässt sich der Kiter mit einem Lenkdrachen
über das Wasser ziehen. Durch den Auftrieb des Drachens lassen sich dabei
extreme Sprünge vollbringen.
In
Eigenregie sollte man Kitesurfen nicht erlernen. Als Anfänger kann man
viele Fehler machen. In einer guten Kitesurfschule lernt man das
Kitesurfen im Normalfall schnell und sicher.
Mittlerweile
sind an Nordsee und Ostsee, am Mittelmeer und am Atlantik mehr Kitesurfer
im Wasser unterwegs als Windsurfer und Wellenreiter. Das Bord ist etwas
kleiner als beim Windsurfen. Vorteil gegenüber dem Windsurfen ist, dass
Kitesurfen bei viel geringeren Windgeschwindigkeiten möglich ist.
Allerdings sollte man diese Sportart nicht ganz untrainiert beginnen.
Garantiert hat man nach den ersten Versuchen einen Muskelkater in Bauch
und Armen.

Wakeboarden:
Snowboarden auf dem Wasser
Um das
Wakeboarden richtig zu beherrschen benötigt man einen guten
Gleichgewichtssinn. Ordentlich Kraft in Armen und Beinen bringt mehr Spaß
- eine Kräftigung des gesamten Körpers stellt sich aber durch das Training
ohnehin schnell ein.
Wakeboarden
lässt sich vergleichen mit Snowboarden, nur dass man auf dem Wasser fährt.
Entweder man boardet hinter einem Boot oder an einer speziellen
Liftanlage.
Mit dem
Surfertrend schwappte auch Wakeboarden über den großen Teich. Benötigt
wird dafür ein Wakeboard, welches eine Art Snowboard mit Spezialbindung
ist. Außerdem sind eine Schwimmweste, am besten auch ein Helm und
Handschuhe Voraussetzung. Profis beeindrucken die Zuseher mit so genannten
"Airs", also mit waghalsigen Sprüngen.

Windsurfen
klappt ab Windstärke 4
Windsurfen,
die Mischung aus Surfsport und Segelsport, wurde in den 1960-iger Jahren
von zwei Amerikanern entwickelt und bedarf neben einem ausgeprägten
Gleichgewichtssinn und Lernbereitschaft auch einer Brise
Wind.
Mindestens
Windstärke 4, im Wetterbericht als "mäßiges Windaufkommen" bezeichnet, ist
nötig, um die Surfbretter auf eine Geschwindigkeit von etwa 20 km/h zu
bringen. Seit 2005 liegt der Weltrekord beim Speedsurfen für ein
segelgetriebenes Wasserfahrzeug mit 90,2 km/h wieder bei den
Windsurfern.
Weniger
auf Geschwindigkeit, sondern mehr auf trickreiche Manöver und ausgefallene
Sprünge setzen die Freestyler. Auf rund 1.000 bundesdeutschen Seen und
vielen ausländischen Gewässern ist das freie Surfen
erlaubt.
Vor allem
in Norddeutschland und Mitteldeutschland wird ein Surf-Grundschein
verlangt. Bei der Wahl der Wassersportschule empfiehlt der Verband
Deutscher Windsurfing Schulen e.V. (VDWS) auf Qualitätsstandards zu
achten:. Die Ausbilder die offizielle Ausbildungs- und Prüflizenz des VDWS
besitzen. Die Schule sollte einen gepflegten Eindruck machen (eigenes
Schild, Flagge oder Stempel und auch Umkleidekabinen können als Kriterien
herangezogen werden). Für Anfänger sollten mindestens acht geeignete
Anfängerboards und Segel zur Verfügung stehen und weitere
Ausrüstungsgegenstände (Board, Rigg, Neopren, kursbegeleitende Lehrhefte)
sollten keine Zusatzgebühren kosten.
Außerdem
sollte die Möglichkeit bestehen, den Surf-Grundschein zu erwerben, und in
schwierigen Revieren sollte jederzeit ein Motorboot einsatzbereit sein.
Informationen im Internet:
VDWS Verband Deutscher
Windsurfing Schulen e.V.
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