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Der WSV
hat weiter seine Berechtigung
Auch im
nächsten Winter soll es nach Empfehlung des
Bundesverband
des Deutschen Textileinzelhandels e.V.
(BTE)
wieder einen gemeinsamen Schluss-Verkauf des Textileinzelhandels geben. Es
ist damit zu rechnen, dass sich zumindest die Schuh-, Sport- und
Lederwarenbranche zu einem Großteil ebenfalls daran beteiligen
werden.

Die
letzten Schluss-Verkäufe sind an vielen Standorten laut BTE gut gelaufen.
In Großstädten und vor allem in hochmodischen Geschäften startet der
Saisonabschluss mittlerweile zwar deutlich früher und auch der Warendruck
am Saisonende hat durch die verstärkten monatlichen Auslieferungen bzw.
die damit einhergehende „permanente“ Reduzierung abgenommen. Doch als
fester Saisonabschluss haben Schlussverkäufe gerade im breiten Markt und
speziell in ländlicheren Einzugsgebieten noch ihre Berechtigung, um das
Lager endgültig zu bereinigen und Zusatzgeschäfte in dieser ansonsten
frequenzschwachen Zeit zu tätigen.

Schließlich
ist der WSV Winter-Schlussverkauf nach wie vor die größte konzertierte
Aktion der gesamten Modebranche. Die alljährlich für den Dezember zu
erwartenden mehr oder weniger umfangreichen „Sale-Aktionen“ sollten auf
keinen Fall den „echten“ Schlussverkauf vorwegnehmen. Sie liegen dafür
einfach zu früh und kosten damit unnötig Rendite.
Der
alljährliche (moderate) Start in die Reduzierungsphase Ende
November/Anfang Dezember im breiten Markt hat laut BTE sicherlich
betriebswirtschaftlich seine Berechtigung, darf aber keinesfalls schon den
Höhepunkt der Preisaktionen darstellen. Schließlich sind im Januar noch
viele Kunden unterwegs, die wärmende Bekleidung suchen und auch noch
reguläre Preise zahlen (würden).
Nach wie
vor ungeklärt ist die Streitfrage, ob es wettbewerbsrechtlich notwendig
ist, auch ein Enddatum für den WSV und SSV Schlussverkauf zu
kommunizieren. Ein entsprechendes Urteil des Bundesgerichtshof steht immer
noch aus. Wer kein Risiko eingehen will, sollte also weiterhin ein
Enddatum für den Schlussverkauf angeben.
An den
Preisen erkennt man den WSV
Alljährlich
startet der Handel in Deutschland Ende Januar mit dem WSV Winter -
Schlussverkauf. Es zeichnete sich in den letzten Jahren schon eine große
Beteiligung von etwa drei Vierteln der Geschäfte ab.
Nach dem
Ende der gesetzlichen Bestimmungen können Geschäfte frei über
Sonderaktionen bestimmen.
Auch in
diesem Winter gibt es vielerorts wieder einen Schlussverkauf. Viele
Einzelhändler wollen nicht auf diese lieb gewonnene Gewohnheit verzichten.
Der Schlussverkauf hat auch bemerkenswerten Aktions- charakter für
Warenverkäufe im Internet.
Mit dem
Wegfall der Ausverkaufsklausel im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb
fiel 2004 der gemeinsame Schlussverkauf weg, preisreduzierte Ware darf nun
das ganze Jahr über in die Regale.

Auch im
Internet dürfen Kunden beim WSV Schlussverkauf mit Preisnachlässen bis 89
Prozent rechnen. T-Shirts, Badesachen, kurze Hosen, Kleider und andere
Sommerbekleidung – alles muss raus, damit die Lager wieder mit Herbstmode
gefüllt werden können, heißt es im Handel.
In vielen
Städten hält deshalb der Einzelhandel am Schlussverkauf fest. Sicher haben
der SSV wie auch der WSV im Sommer und Winter an Bedeutung verloren,
denn die Schnäppchenschlacht am Wühltisch gibt es nicht mehr. Dennoch ist
der Aktionscharakter nicht zu unterschätzen, der den Kunden - auch über
das internet vermittelt, hier gebe es noch mehr zu holen. Ein schöner
Nebeneffekt ist dabei die Räumung der Warenlager.
Der
Schlussverkauf ist nach wie vor als gewohnter Termin noch in den Köpfen
vieler Kunden. Immer Mitte bis Ende Juli und Ende Januar heißt deshalb für
viele Geschäftsleute und Warenhaus-Leiter: Die Ware muss
raus!
Es kommt
allerdings nicht in allen Städten zu einem unter den Einzelhändlern
abgestimmten Schlussverkauf. Mancherorts kämpft jeder Geschäftsmann für
sich allein.. Die Kunden erkennen an den Preisen, dass Schlussverkauf
ist.
In
zahlreichen Städten sind sich die Kaufleute jedoch einig und rufen
gemeinsam zum örtlichen SV-Termin auf. Der Handel hat sich darauf
verständigt. Auch die großen Filialisten stellten sich meist auf den
Termin ein.
Rabatte
gibt es im Gegensatz zu früher auch auf Spiel- oder Haushaltswaren,
Werkzeuge und Leder. Seit der Abschaffung des Rabattgesetzes im Vorjahr
müssen sich die Einzelhändler einer Stadt auf gemeinsame Sonderaktionen
verständigen.
Eine gewisse Neigung, diesen
Schlussverkaufstermin beizubehalten, erkennt man bei den Industrie- und
Handelskammern. Die Frage, ob es weiterhin Schlussverkäufe geben werde,
beantworte allein der Markt, meint man dort.

Auf den
WSV Schlussverkauf haben viele gewartet. seit Monaten gewartet. Überall
purzeln die Preise, mit fetten Prozenten locken auch hier im Internet
große Modeketten und kleine Designer-Boutiquen Kauffreudige in ihre
Geschäfte und Onlineshops
Es gilt im
Schlussverkauf, schnell zuzugreifen, denn so günstig wie jetzt gibt es
manche Trendteile nie wieder .Übrigens: Im Schlussverkauf greifen
Clevere auf Materialien mit höherem Baumwoll-Anteil zu. Damit sparen Sie
Geld, das Sie sonst für die Winterkollektion ausgeben
müssten.

Die
rot-grüne Bundesregierung hatte im Juni 2004 das Gesetz gegen den
unlauteren Wettbewerb geändert und den Sommer- und den
Winterschlussverkauf abgeschafft. Seitdem hat der Handel die Möglichkeit,
das ganze Jahr über Rabattaktionen zu veranstalten.
Ende
Januar begehen nun Jahr für Jahr viele Einzelhändler erneut ein Ritual,
das es laut Gesetz eigentlich gar nicht mehr gibt: den
Winterschlussverkauf (WSV). Etwa 70 Prozent der Händler, darunter auch die
großen Warenhäuser und Textilketten, werden sich voraussichtlich am
freiwilligen Winterschlussverkauf beteiligen, schätzt der Hauptverband des
Deutschen Einzelhandels (HDE). Preisnachlässe von bis zu 70 Prozent seien
dann keine Seltenheit.

Mancher
Kunde allerdings fragt sich, warum die Branche an dem
Schlussverkaufs-Ritual festhält, wo doch bereits nach Weihnachten viele
Händler die Preis haben purzeln lassen. Natürlich sind einzelne Waren
schon vorher deutlich reduziert, räumt ein HDE-Sprecher ein. Im WSV würden
die Rabatte dann auf ganze Sortimentsbereiche
ausgeweitet.
Der HDE
glaubt nicht, dass der Schlussverkauf ein Auslaufmodell
is
t.
Gerade in ländlichen Regionen und für kleine und mittelständische Betriebe
seien die gemeinsamen Schlussverkaufsaktionen nach wie vor
wichtig.
Zu den
Kleidungsstücken, die bei Preisnachlässen im Handel in die engere Wahl
kommen sollten, gehören Strickjacken - egal, ob über einem Kleid oder
unter einem Blazer getragen. Abendkleider in Rot zeigten jetzt fast alle
Designer in New York. Mit den richtigen Accessoires werde das Sommerkleid
in Signalfarbe zur Partyrobe.
Zu den gefragten Kleidungsstücken
gehören auch Pullover in knalligen Farben, romantische Kleider, Kostüme,
schmale Schals und enge Kurzblazer. Sogar Bermudas seien im Winter noch zu
sehen. Kombiniert werden sie mit Blazern, Pelzboleros oder weit
geschnittenen V-Pullovern - am besten aus der
Herrenabteilun
g. Angesagt seien zudem Pullis in Beige, Jacken im Cargo-Stil, schmale
Schals und Röcke.

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und saisonbedingt zwischen den Aktualisierungsphasen der Messe -
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